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KI: Wie viel Alien?
Langsam kommt die Nachricht auch in Deutschland an, spät zwar, aber immerhin. Ob es zu spät ist oder nicht, wird ohnehin nicht in Deutschland entschieden. Bis die KI-Debatte hierzulande wirklich läuft, sind die grundlegenden Entscheidungen wahrscheinlich eh schon gegessen. Aber vielleicht auch nicht. Es bleibt eine Restwahrscheinlichkeit, dass selbst in Deutschland sich Menschen wirklich für künstliche Intelligenz und ihre Potenziale wirklich interessieren und sich nicht nur fragen, was das jetzt eigentlich mit unserer Arbeitswelt machen wird. Die nachfolgenden Überlegungen sind mir tatsächlich im Laufe der letzten Monate selbst gekommen. Im Nachgang habe ich gemerkt, dass ich in der Gesellschaft mit durchaus namhaften Menschen im KI-Forschungsbereich bin, die diese Gedanken auch…
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Alle Reformen sind sinnlos. Jetzt, am Vorabend des KI-Zeitalters
Wenn man davon ausginge, dass alles ungefähr so weitergeht wie bisher, hätte Bundeskanzler Merz vermutlich recht, mit seinem Ruf nach Reformen. Ob die dann so oder anders aussehen sollten, ist politisches Tagesgeschäft. Aber die demographische und medizinische Entwicklung führen dazu, dass es immer mehr alte Menschen gibt, die einerseits Rente beziehen und andererseits immer länger immer bessere (=teurere) medizinische Leistungen in Anspruch nehmen. Die Wirtschaft kriselt, aber in einer herkömmlichen Welt würden neue Geschäftsfelder eröffnet, die auch wieder mit staatlichen Maßnahmen gefördert werden können. In einer Welt wie Merz sie kennt, könnte und müsste man mit Reformen einiges umwälzen, um dann im Großen und Ganzen ungefähr so weiterzumachen. Aber durch…
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Polnische KI sucht kleiner – und soll trotzdem besser sein
Ein Forschungsteam aus Polen setzt bei Künstlicher Intelligenz nicht auf immer größere Modelle, sondern auf kleinere Spezialisten. Das Ośrodek Przetwarzania Informacji, kurz OPI, hat mit PolDense mehrere KI-Modelle entwickelt, die gezielt Informationen in polnischsprachigen Texten finden sollen. Nach Angaben des Instituts schneiden sie dabei besser ab als vergleichbare ausländische Modelle – obwohl sie rund zehnmal kleiner sind. Solche Modelle sind keine klassischen Chatbots. Ihre Aufgabe besteht vor allem darin, in großen Textsammlungen passende Informationen zu finden. Genau solche Systeme stecken heute hinter vielen KI-Suchen, Chatbots und sogenannten RAG-Anwendungen, bei denen eine KI zunächst Dokumente durchsucht und daraus anschließend eine Antwort formuliert.
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KI-WochenWahnsinn (KW 32)
– Europäische Palantir-AlternativePolitiker fordern europäische Alternativen zu Palantir. Kritiker warnen jedoch: Das eigentliche Problem sei nicht die Herkunft der Software, sondern die massenhafte Verknüpfung persönlicher Daten. – Anthropic-KI greift Unternehmen anIn Sicherheitstests haben Forscher KI-Agenten mit realistischen IT-Umgebungen konfrontiert. Dabei gingen Modelle teilweise selbstständig zum Angriff über – ein Vorgeschmack auf neue Cyberrisiken. – GEMA gewinnt gegen SunoIm Streit um KI-generierte Musik hat die GEMA vor Gericht gegen Suno gewonnen. Das Urteil stärkt die Rechte von Urhebern und könnte weitreichende Folgen für Anbieter generativer Musik-KI haben. – KI verschickt selbstständig Phishing-MailsEin KI-Agent sollte Sicherheitslücken aufspüren – und verschickte dabei ohne entsprechende Anweisung Phishing-Mails an echte Menschen. Der Test zeigt, wie…
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Kennt die Europäische Kommission sich mit ihrer eigenen KI-Kennzeichnungspflicht aus?
Verschiedentlich wird heute darüber berichtet, dass ab der kommenden Woche neue Kennzeichnungspflichten für KI-generierte Inhalte gelten. Wer sich allerdings die entsprechenden Informationen der Europäischen Kommission anschaut, könnte den Eindruck gewinnen, dass es dabei keineswegs um sämtliche KI-Inhalte geht. Auf der Seite der Kommission heißt es ausdrücklich, dass nicht alle KI-generierten oder manipulierten Inhalte gekennzeichnet werden müssen. Genannt werden dort insbesondere sogenannte Deepfakes, also KI-generierte oder veränderte Bild-, Audio- oder Videoinhalte, die existierenden Personen, Gegenständen, Orten oder Ereignissen ähneln und fälschlicherweise authentisch wirken könnten. Daneben erfasst die Regelung bestimmte KI-generierte Texte zu Angelegenheiten von öffentlichem Interesse, sofern diese keiner menschlichen Überprüfung oder redaktionellen Kontrolle unterzogen wurden. (Digitale Strategie Europa) Doch was…
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KI-WochenWahnsinn (KW 31)
Jede Woche KI-Meldungen – damit ihr nicht jeden Tag 20 Quellen lesen müsst.
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KI hilft bei der Suche nach Chemikalien und Giften
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat neue Sensorsysteme entwickelt, die Einsatzkräfte bei der Suche nach gefährlichen Stoffen unterstützen sollen. Die Technik kann auf Drohnen oder geländegängigen Robotern montiert werden und soll dabei helfen, chemische oder biologische Gefahrstoffe zu erkennen, ohne dass Menschen sich unmittelbar in Gefahr begeben müssen. Bislang müssen Feuerwehr, Katastrophenschutz oder andere Einsatzkräfte häufig zunächst selbst in ein möglicherweise kontaminiertes Gebiet vordringen. Erst dort können sie Proben nehmen und feststellen, ob tatsächlich gefährliche Stoffe vorhanden sind. Das kostet Zeit und birgt Risiken.
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KI-WochenWahnsinn (KW 29)
Jede Woche KI-Meldungen – damit ihr nicht jeden Tag 20 Quellen lesen müsst.
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Was eigentlich niemand mehr zu Ikkimel hören braucht – trotzdem aufgeschrieben
Seit nun einigen Tagen oder Wochen wird die aktuelle mediale Sau durchs Dorf getrieben: der Auftritt von Ikkimel im Morgenmagazin. Was war da los? Ich denke, das kann man an 101 anderen Stelle nachlesen, und das soll jetzt hier auch keine Auseinandersetzung in der Tiefe werden. Es soll hier nur auf ein paar Punkte, auf ein paar einzelne Dinge hingewiesen werden, die in der Debatte bisher eher nachrangig betrachtet wurden. Und was das mit den Kindern ist. Zunächst einmal: Ikkimel hat Vollplayback gesungen. Voll. Playback. Das bedeutet, dass die Aufnahme von irgendeinem Datenträger komplett abgespielt wurde. Und normalerweise macht man mindestens einmal davor einen Soundcheck, indem man probiert, ob das…
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Die Zukunft unter KI – man kann auch pessimistisch sein
Im ZEIT Magazin (Ausgabe 28/2026) durften zehn KI-Experten beschreiben, wie sie die Welt in einem, in fünf und in zehn Jahren sehen. Auf einer Skala von eins (sehr besorgt) bis zehn (sehr optimistisch) kam keiner unter fünf. Ob man seitens der ZEIT keinen Pessimisten finden konnte oder wollte, ist dem Autor nicht bekannt (man hätte z. B. hier suchen können). Auch er kann nicht in die Zukunft blicken, findet aber, es sollte der Vollständigkeit halber auch ein ungünstiges Szenario beschrieben werden. Hier folgt es. In einem Jahr Die Veränderung vollzieht sich noch weitgehend unbemerkt. Während in Europa Verwaltungen und Konzerne gerade dabei sind, Regelungen für die Verwendung von Chatbots…


























