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    2,1 Millionen gegen Desinformation – Wie ein Forschungsprojekt junge Menschen schützen will

    TikTok, Instagram, YouTube – für viele Jugendliche sind soziale Medien die wichtigste Nachrichtenquelle. Doch genau dort verbreiten sich auch politische Falschinformationen besonders schnell. Ein neues Forschungsprojekt aus Düsseldorf will das nun systematisch untersuchen – und Lösungen entwickeln. Unter dem Namen WIEGE („Wiederholt Getäuscht“) startet ein interdisziplinäres Projekt unter Leitung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Über drei Jahre stehen dafür 2,1 Millionen Euro Fördermittel bereit. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie politische Desinformation entsteht, wie sie wirkt – und wie junge Menschen widerstandsfähiger dagegen werden können.

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    Random Jazz 8 – Fred Anderson

    In dieser Reihe höre ich Jazz-Alben. Zufällig ausgewählte Jazz-Alben. Und über die spreche ich dann. Dies funktioniert nicht wie der berühmte Blindfold-Test im Downbeat-Magazin, weil ich vorher weiß, was ich höre. Aber ich weiß nicht, was ich als nächstes hören werde. Es wird ein zufälliges Album aus einer Liste von ungefähr 700.000 Möglichkeiten auf Discogs sein. Das hier fällt mir wirklich schwer. Da musste ich mich zu zwingen, auch wenn es Passagen gab, die ich dann doch genossen habe. Fred Anderson sagte mir zunächst nichts, wobei ich den Namen sicherlich schon gehört habe. Er ist nämlich einer der Mitbegründer der AACM. Die Association for the Advancement of Creative Musicians spielte…

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    Nachwuchsforscher zeigen, wie Zukunft entsteht – Jugend forscht NRW 2026

    Was passiert, wenn junge Menschen echte Forschungsfragen stellen – und ernst genommen werden? Beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Nordrhein-Westfalen wurde genau das sichtbar: 76 Teilnehmer präsentierten an der Ruhr-Universität Bochum ihre Projekte – und die Themen reichen von künstlicher Intelligenz bis zur Mechanik von Sanduhren. Unter dem Motto „Maximale Perspektive!“ trafen sich die besten Nachwuchsforscher aus Regionalwettbewerben in Bochum. Insgesamt 47 Projekte wurden vorgestellt, darunter auch Beiträge von deutschen Schulen im Ausland. Die Teilnehmer waren zwischen 15 und 21 Jahre alt – und arbeiteten teils allein, teils im Team. Die Bandbreite der Themen zeigt, wie vielfältig Forschung heute ist: Ein Projekt untersuchte, wie Musik die Konzentration beeinflusst, ein anderes entwickelte…

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    Random Jazz 7 – Sadao Watanabe

    In dieser Reihe höre ich Jazz-Alben. Zufällig ausgewählte Jazz-Alben. Und über die spreche ich dann. Dies funktioniert nicht wie der berühmte Blindfold-Test im Downbeat-Magazin, weil ich vorher weiß, was ich höre. Aber ich weiß nicht, was ich als nächstes hören werde. Es wird ein zufälliges Album aus einer Liste von ungefähr 700.000 Möglichkeiten auf Discogs sein. Heute erhalte ich schon zum zweiten Mal ein japanisches Album. Ich weiß, dass Japan eine große Jazzszene hat, aber ich muss zugegeben, dass ich mich mit ihr bislang kaum beschäftigt habe. Aber genau dafür ist diese Reihe hier ja da, neue Gefilde kennenzulernen. Und tatsächlich beweist das meine Bildungslücke, denn Sadao Watanabe ist, wie…

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    Diskussion in Münster über KI in Westfalen

    Wie setzen Unternehmen und Institutionen in Westfalen künstliche Intelligenz ein? Darüber diskutieren Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung am 9. März um 18 Uhr in der Studiobühne der Universität Münster (Domplatz 23). Unter dem Titel „KI in Westfalen“ laden die Universitätsgesellschaft Münster und Westfalen e.V. zur öffentlichen Podiumsdiskussion ein. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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    Random Jazz 6 – Giannis Arapis & Noël Akchotè

    In dieser Reihe höre ich Jazz-Alben. Zufällig ausgewählte Jazz-Alben. Und über die spreche ich dann. Dies funktioniert nicht wie der berühmte Blindfold-Test im Downbeat-Magazin, weil ich vorher weiß, was ich höre. Aber ich weiß nicht, was ich als nächstes hören werde. Es wird ein zufälliges Album aus einer Liste von ungefähr 700.000 Möglichkeiten auf Discogs sein. Letzte Woche habe ich mich darüber gewundert, dass die bisherigen Ergebnisse gar nicht so obskur waren, wie vielleicht zu befürchten gewesen wäre. Ich habe inzwischen erfahren, dass meine These, man müsse vielleicht auf einem richtigen Label veröffentlicht sein, um überhaupt bei Discogs zu erscheinen, nicht stimmt. Es muss nicht mal einen physischen Tonträger geben,…

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    Random Jazz 5 – Miles Davis, Kind of Blue

    In dieser Reihe höre ich Jazz-Alben. Zufällig ausgewählte Jazz-Alben. Und über die spreche ich dann. Dies funktioniert nicht wie der berühmte Blindfold-Test im Downbeat-Magazin, weil ich vorher weiß, was ich höre. Aber ich weiß nicht, was ich als nächstes hören werde. Es wird ein zufälliges Album aus einer Liste von ungefähr 700.000 Möglichkeiten auf Discogs sein. Und meine Sorge war, dass unter dieser gewaltigen Anzahl von Alben so viele skurrile, obskure, unbedeutende Abfallprodukte der Musikindustrie sein könnten, dass ich mit ihnen gar nichts anfangen kann. Dass da immer nur Schüler-Bigbands und regional mäßig bekannte Bar-Pianisten auftauchen. Das war bisher nicht der Fall. Auch die Musiker, die ich nicht kannte, ließen…

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    Random Jazz 4 – Grant Green

    von Robert von Cube In dieser Reihe höre ich Jazz-Alben. Zufällig ausgewählte Jazz-Alben. Und über die spreche ich dann. Dies funktioniert nicht wie der berühmte Blindfold-Test im Downbeat-Magazin, weil ich vorher weiß, was ich höre. Aber ich weiß nicht, was ich als nächstes hören werde. Es wird ein zufälliges Album aus einer Liste von ungefähr 700.000 Möglichkeiten auf Discogs sein. In dieser vierten Folge bekomme ich endlich Musiker präsentiert, die ich kenne. Hier haben wir mal ein zünftiges Bluenote-Album mit Namen wie Elvin Jones und Hank Mobley. Und Grant Green. Grant Green spielt Gitarre. Und da möchte ich etwas ausholen. Das mit der Gitarre ist nämlich verwirrend. Neben Jazz sind…

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    Blood and Sinners: Blaxploitation meets Tarantino

    Das Entscheidende vorweg. Blood & Sinners kann man gucken. Es ist eine stabile fünf (bis sechs – mit Wohlwollen) auf einer Zehnerskala. Ein relativ durchschnittlicher Vampir-Horrorfilm. Und jeder, der erzählen will, dass es anders ist, hat mehr über den Film gelesen, als ihn zu sehen. Man muss sagen, Blood & Sinners (Originaltitel: Sinners) wäre ein unfassbar innovativer Horrorfilm. Menschen, die in einer Kneipe sind, in der getanzt und gefeiert wird und wo das Genre des Films bis zu diesem Zeitpunkt ein Drama ist, kippt auf einmal und alles ist voller Vampire, mit ein wenig Humor, klassischen Tötungsmethoden und moralischen Dilemmata.

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