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Was aber, wenn die AfD liefert?
Verschiedentlich kann man nach der Wahl vom Wochenende nun hören, dass das Ganze doch vielleicht zwar nicht gut sei, aber gewissermaßen auch ein Testfall und die Möglichkeit einer Entzauberung der AfD. In dieses Horn stößt beispielsweise der Tübinger Obertübinger, aber auch an anderen Stellen kann man das hören. Nun würde die AfD nicht das leisten, was sie versprochen habe. Der Wähler würde das wahrnehmen, und dann wäre es das auch wieder. Einmal abgesehen davon, dass das menschliche Erinnerungsvermögen, zumal in Deutschland, relativ übersichtlich ist, was eine solche Strategie angeht: Blenden wir nun einmal zudem aus, dass die AfD nun zu einem Narrativ finden könnte, in dem sie zwar die Wahl…
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Heute haben wir verloren
Oft haben wir über die Demokratie geschrieben. Und auch darüber, wieso es ein Fehler war, in den Oblast Ostdeutschland zu investieren, ohne gleichzeitig darauf zu drängen, dass die Menschen dort bundesrepublikanische Demokratie verstehen. Heute Abend erscheint es aber durchaus nicht verkehrt, einmal einen anderen Blick auf die Situation zu werfen. Auf den Kampf gegen die Antidemokraten. Auf den Kampf gegen Putins Vasallen. Die einfache Wahrheit lautet – und sie gehört ausgesprochen:
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Wahlen in Sachsen-Anhalt: Schluss mit Woke-Sprech
Am Sonntag wird nun also in Sachsen-Anhalt gewählt. Und es wird langsam, aber sicher Zeit, dem Woken und insbesondere dem Woke-Sprech die Stirn zu bieten. Seit Jahren, fast schon einem Jahrzehnt, ist die Unart eingezogen, mit AfDlern und noch mehr über AfDler so zu sprechen, als hätten wir es hier mit kleinen Schneeflocken zu tun, die schon bei der kleinsten Berührung zusammenbrechen. Das ist genau jener Woke-Sprech, den AfDler ansonsten immer so heftig kritisieren. Sie wollen zurück zum guten alten Klartext, bei dem man die Dinge noch beim Namen nennen darf. Bitte sehr.
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Polnische KI sucht kleiner – und soll trotzdem besser sein
Ein Forschungsteam aus Polen setzt bei Künstlicher Intelligenz nicht auf immer größere Modelle, sondern auf kleinere Spezialisten. Das Ośrodek Przetwarzania Informacji, kurz OPI, hat mit PolDense mehrere KI-Modelle entwickelt, die gezielt Informationen in polnischsprachigen Texten finden sollen. Nach Angaben des Instituts schneiden sie dabei besser ab als vergleichbare ausländische Modelle – obwohl sie rund zehnmal kleiner sind. Solche Modelle sind keine klassischen Chatbots. Ihre Aufgabe besteht vor allem darin, in großen Textsammlungen passende Informationen zu finden. Genau solche Systeme stecken heute hinter vielen KI-Suchen, Chatbots und sogenannten RAG-Anwendungen, bei denen eine KI zunächst Dokumente durchsucht und daraus anschließend eine Antwort formuliert.
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Pyramiden, Atlantis und Smaragdtafeln: Überraschendes zu Ägypten-Mythen?
Wahnsinnwissen-Redakteur Sebastian Bartoschek sprach mit der Ägyptologin Roxane Bicker über eines der dankbarsten Gebiete für besondere Behauptungen überhaupt: das alte Ägypten. Es ging um göttliche Könige, Atlantis, die Smaragdtafeln, angebliche Kraftwerke in Pyramiden und die Frage, warum die ziemlich gut erforschte Wirklichkeit offenbar manchmal nicht geheimnisvoll genug ist. Fangen wir mit den Herrschern vor den Herrschern an. Mit Göttern vor Menschen. Tatsächlich gibt es ägyptische Überlieferungen, nach denen zunächst Götter über Ägypten herrschten. Ausserirdische?
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Maaßen entdeckt den Feind: die Israel-Freunde
Hans-Georg Maaßen hat wieder etwas entdeckt. Diesmal: die Antideutschen. Und ihr, wie er meint, zentrales Publikationsorgan – die Jungle World. An dieser Stelle müssen wir Farbe bekennen: Wir mögen die Jungle World. Sehr sogar. Damit geraten wir offenbar gefährlich nah an jene „menschenverachtende“, „linksextremistische“ und irgendwie „selbstzerstörerische“ Strömung, vor der Maaßen nun warnt. Besonders irritierend dürfte für ihn sein, dass Antideutsche zu den entschiedensten Unterstützern Israels gehören und Antisemitismus auch dort bekämpfen, wo er von links kommt. Das Problem sind für Maaßen also die Leute, denen Israel nicht egal ist. Wen überrascht`s? Man darf gespannt sein, wie Maaßens ideologische Entdeckungsreise weitergeht. Denn wenn die proisraelischen Kräfte inzwischen als besonders gefährlicher…
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Deutschland vertieft den Rhein – Forscher denken weiter
Dem Rhein fehlt das Wasser. Frachtschiffe können weniger laden, Lieferketten geraten unter Druck. Und Deutschland reagiert auf ein Problem des Jahres 2026 mit jener Mischung aus Beton, Diesel und Trotz, die hierzulande gerne als Infrastrukturpolitik durchgeht: Fahrrinnen vertiefen, Wasserstraßen ausbauen – und wenn es akut wird, das Sonntagsfahrverbot für Lastwagen lockern. Wenn der Fluss zu wenig Wasser hat, machen wir also den Fluss tiefer. Und wenn trotzdem nicht genug hineinpasst, schicken wir mehr Lkw auf die Straße. Man könnte natürlich auch nach vorne schauen.
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Esoterik, Nazis und Verschwörung: Wo die Verbindung wirklich liegt
Wahnsinnwissen-Redakteur Sebastian Bartoschek unterhielt sich unlängst mit der Soziologin Dr. Nora Pösl. Es ging um Nazis, Esoterik, Heilpraktiker, Reichsflugscheiben, Telegram und die Frage, warum sich Verschwörungsideologien so erstaunlich gut mit spirituellen Vorstellungen vertragen. Klingt nach einem wilden Themenmix. Ist es auch.
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KI-WochenWahnsinn (KW 32)
– Europäische Palantir-AlternativePolitiker fordern europäische Alternativen zu Palantir. Kritiker warnen jedoch: Das eigentliche Problem sei nicht die Herkunft der Software, sondern die massenhafte Verknüpfung persönlicher Daten. – Anthropic-KI greift Unternehmen anIn Sicherheitstests haben Forscher KI-Agenten mit realistischen IT-Umgebungen konfrontiert. Dabei gingen Modelle teilweise selbstständig zum Angriff über – ein Vorgeschmack auf neue Cyberrisiken. – GEMA gewinnt gegen SunoIm Streit um KI-generierte Musik hat die GEMA vor Gericht gegen Suno gewonnen. Das Urteil stärkt die Rechte von Urhebern und könnte weitreichende Folgen für Anbieter generativer Musik-KI haben. – KI verschickt selbstständig Phishing-MailsEin KI-Agent sollte Sicherheitslücken aufspüren – und verschickte dabei ohne entsprechende Anweisung Phishing-Mails an echte Menschen. Der Test zeigt, wie…
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Kennzeichnungspflicht nur für Deep Fakes: EU-Kommission weiss nun doch mehr
Unlängst berichtete WahnsinnWissen über die Verwirrung rund um die neuen EU-Kennzeichnungspflichten für KI-generierte Inhalte – und darüber, wie wenig hilfreich die Europäische Kommission zunächst auf unsere konkrete Presseanfrage reagierte. Zur Wahrheit gehört aber auch: Mit einigen Tagen Verzögerung erreichte uns nun doch eine passgenaue Stellungnahme. Und die schafft Klarheit. Wir hatten wissen wollen, ob vollständig KI-generierte Bilder zur Illustration eines Blogs gekennzeichnet werden müssen, auch wenn sie keine realen Personen oder Ereignisse darstellen und nicht wie authentische Aufnahmen wirken. Die Antwort der EU-Kommission lautet nun:


























