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Warum ältere Bienen plötzlich wieder Babysitter werden
Wer im Bienenstock die Königin versorgt, den Nachwuchs pflegt oder später Nahrung sammelt, scheint keineswegs zufällig zu geschehen. Ein Forschungsteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie der Universitäten Köln und Frankfurt hat nun Hinweise darauf gefunden, dass bestimmte Nervenzellen im Gehirn der Honigbiene die altersabhängige Arbeitsteilung mitsteuern. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht. In einem Bienenstaat wechseln Arbeiterinnen ihre Aufgaben mit zunehmendem Alter. Junge Tiere kümmern sich zunächst um die Königin und die Brut. Erst später übernehmen sie andere Arbeiten im Stock und fliegen schließlich als Sammelbienen aus. Warum dieser Wechsel so zuverlässig funktioniert, war bislang nur teilweise verstanden.
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Jens Spahn, die Leihmutterschaft und die Freiheit des Einzelnen
Es ist einfach, Jens Spahn für das zu verurteilen, was er getan hat, denn die Lage ist eindeutig. Er kann nicht dem einfachen Bürger etwas verwehren, was er selbst im Ausland in Anspruch nimmt, weil er über die finanziellen Möglichkeiten dazu verfügt. Dementsprechend muss Jens Spahn die politischen Konsequenzen tragen. Dass er von seinen politischen Ämtern zurücktreten sollte, gilt aus Sicht des Autors ohnehin schon seit langer Zeit aus zahlreichen anderen Gründen. Fast irrsinnig mutet daher an, dass dies nun ausgerechnet wegen eines Vorgangs geschehen dürfte, der eher Ausdruck individueller Freiheit ist und mit dem er letztlich niemandem geschadet hat. Was die Causa aber in den Mittelpunkt rückt, ist eine…
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Wahnsinnwissen bietet ZDF Hilfe an
Seit gestern bekannt wurde, dass das ZDF in die künstlerische Freiheit von Danger Dan und Igor Levit eingegriffen hat, häufen sich zustimmende Stimmen. Vor allem online. Es sind oft dieselben Leute, die sonst vor „Cancel Culture“ warnen. Die behaupten, man dürfe nichts mehr sagen. Und die Israel einen Apartheidstaat nennen. Nun nutzen sie jede Gelegenheit, gegen Danger Dan und Igor Levit zu treten. Offen sagen sie selten, worum es geht: Beide stehen für Israel, für Juden und gegen Antisemitismus. Stattdessen bauen die Schreier neue Begründungen. Danger Dan und Igor Levit seien schon immer abzulehnen gewesen. Die Antifa sei ein Haufen Terroristen. Wahnsinnwissen ist ein kleines Blog. Wir sind klar antifaschistisch.…
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KI-WochenWahnsinn (KW 29)
Jede Woche KI-Meldungen – damit ihr nicht jeden Tag 20 Quellen lesen müsst.
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Was eigentlich niemand mehr zu Ikkimel hören braucht – trotzdem aufgeschrieben
Seit nun einigen Tagen oder Wochen wird die aktuelle mediale Sau durchs Dorf getrieben: der Auftritt von Ikkimel im Morgenmagazin. Was war da los? Ich denke, das kann man an 101 anderen Stelle nachlesen, und das soll jetzt hier auch keine Auseinandersetzung in der Tiefe werden. Es soll hier nur auf ein paar Punkte, auf ein paar einzelne Dinge hingewiesen werden, die in der Debatte bisher eher nachrangig betrachtet wurden. Und was das mit den Kindern ist. Zunächst einmal: Ikkimel hat Vollplayback gesungen. Voll. Playback. Das bedeutet, dass die Aufnahme von irgendeinem Datenträger komplett abgespielt wurde. Und normalerweise macht man mindestens einmal davor einen Soundcheck, indem man probiert, ob das…
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Warum Robert Habeck an der Sache mit der roten Karte schuld ist
Viele machen es sich wieder einmal zu einfach. Sie sehen, dass Russlands Mann im Weissen Haus, a.k.a. Donald Trump, bei Gianni Infantino angerufen haben soll, dass anschließend die Sperre gegen einen US-Nationalspieler praktisch aufgehoben wurde, und kommen dann zu dem vorschnellen Schluss: Das habe etwas mit Trump, Infantino oder der FIFA zu tun. Das ist natürlich Unsinn. Schuld ist Robert Habeck. Wieder einmal.
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Mehrheit der Demokraten in Deutschland klar für AfD-Verbot
Heute geht es durch viele Blätter, online wie gedruckt: Angeblich sei die Mehrheit der Deutschen gegen ein AfD-Verbot. Und ja, liest man nur die nackte Gesamtzahl, kann man diese Schlagzeile irgendwie bauen. 40 Prozent eher für ein Verbot, 45 Prozent eher dagegen, 15 Prozent unentschieden oder ohne Angabe. Fertig. Nur: Schaut man genauer hin, stimmt diese Erzählung nicht. So gar nicht. Denn dass AfD-Wählerinnen und -Wähler selbst mehrheitlich für ein Verbot der Partei wären, die sie wählen wollen, ist wenig wahrscheinlich. Wer politisch gegen Deutschland und für die AfD und Moskau stimmen möchte, wird sich in aller Regel nicht zugleich wünschen, dass diese Partei aus dem Wettbewerb genommen wird. Betrachtet…
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Wie viel zu spät kommt der Betrugsschutz der Uni Siegen?
Es ist eine gute Idee, wenn Forschung daran arbeitet, Menschen vor neuen Formen des Betrugs zu schützen. Gerade bei Künstlicher Intelligenz ergeben Schutzmechanismen, Aufklärung und ein besseres Verständnis dafür, wie Kriminelle Vertrauen manipulieren Sinn. Schutzprojekte müssen aber auch einen Bezug zur Realität haben. Schon bisher war es oft so, dass Verbrechen schneller war als Strafverfolgung, Prävention oder Verbraucherschutz. In Zeiten von KI bekommt dieser alte Abstand allerdings eine völlig neue Geschwindigkeit. Was heute noch wie Zukunft klingt, ist morgen schon als App verfügbar, übermorgen automatisiert und kurz darauf Teil alltäglicher Betrugsmaschen. Dieser Zeitfaktor scheint sich allerdings noch nicht bis zum Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) herumgesprochen zu haben, wenn…
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Neue Podcast-Folge: Wenn eine Mutter alles richtig macht – und es trotzdem nicht reicht
In der neuen Folge von „Salziger Pudding“ sprechen Aline Strutz und Sebastian Bartoschek über den Fall der kleinen Mila. Mila kommt mit schweren gesundheitlichen Belastungen zur Welt und wird früh in einer Pflegefamilie untergebracht. Ihre Mutter erkennt die eigene Krise, sucht Hilfe, stellt sich psychischen Problemen und beendet ihren Drogenkonsum. Eigentlich macht sie vieles richtig. Dennoch bleibt am Ende die bittere Frage: Kann Mila zu ihr zurückkehren – oder wäre ein Verbleib in der Pflegefamilie für das Kindeswohl besser? Die Episode behandelt Dauerpflege, Rückführung, Bindung, Elternrecht, psychische Erkrankungen und die schwierige Realität, dass elterliche Entwicklung und kindliche Bedürfnisse nicht immer zur gleichen Zeit zusammenfinden
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Die Mehrheit will Klimaschutz – die Politik hört nur die Schreier
Wer am Klimawandel zweifelt, kann sich derzeit ziemlich modern fühlen. Es ist wieder in Mode, das Problem kleinzureden, Warnungen als Panikmache abzutun und sich dabei auf angebliche Befunde aus der Wissenschaft zu berufen. Nur: Die Wissenschaft sagt etwas anderes. Nicht nur über den Klimawandel selbst, sondern auch darüber, was Menschen beim Klimaschutz eigentlich wollen. Und darüber, wie falsch Politiker diese Stimmung offenbar einschätzen. Spoiler vorweg: Die Mehrheit der Menschen will, dass mehr für den Klimaschutz getan wird. Auch wenn rechte Schreier das nicht wahrhaben wollen.


























