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Kimmich und die Frage nach der richtigen Position
In Teil 3 des WM-Kaderchecks von Wahnsinnwissen sollen gleich zwei Fragen beantwortet werden, die miteinander in Zusammenhang stehen: Welche beiden Spieler bilden die beste Doppelsechs und auf welcher Position soll Joshua Kimmich spielen? Einer der Kandidaten im Mittelfeldzentrum wirft jedoch auch gesellschaftspolitische Fragen auf, zu denen der DFB seit der letzten Weltmeisterschaft in Katar lieber schweigt.
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Die deutsche Abwehr im WM-Kadercheck
Am 21. Mai wird Bundestrainer Julian Nagelsmann 26 Spieler für die WM 2026 in Nordamerika nominieren. Wir werfen einen Blick auf die aussichtsreichsten Kandidaten für die verschiedenen Mannschaftsteile und analysieren deren Statistiken. Im zweiten Teil geht es um die Innenverteidigung. Den ersten Teil könnt ihr hier nachlesen.
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Neuer-Comeback: Nagelsmanns riskanter Schachzug
In wenigen Tagen wird Bundestrainer Julian Nagelsmann 26 Spieler für die WM 2026 in Nordamerika nominieren. Wir werfen einen Blick auf die aussichtsreichsten Kandidaten für die verschiedenen Mannschaftsteile und analysieren deren Statistiken. Im ersten Teil geht es um die Position, die dieser Tage am meisten diskutiert wird.
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Mit einigen kleinen Anpassungen hätte die Regierung durchaus noch eine Chance
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Random Jazz 11 – Max Roach/Clifford Brown
In dieser Reihe höre ich Jazz-Alben. Zufällig ausgewählte Jazz-Alben. Und über die spreche ich dann. Dies funktioniert nicht wie der berühmte Blindfold-Test im Downbeat-Magazin, weil ich vorher weiß, was ich höre. Aber ich weiß nicht, was ich als nächstes hören werde. Es wird ein zufälliges Album aus einer Liste von ungefähr 700.000 Möglichkeiten auf Discogs sein. Wahrscheinlich ist das Experiment immer noch statistisch insignifikant, aber es scheint sich doch zu bestätigen, dass, wie erhofft, nicht ausschließlich die abwegigsten Nischenprodukte zutage gefördert werden. Das hier hat vielleicht nicht die überragende Bedeutung eines Kind of Blue, aber auch das ist ein gehöriger Klassiker, der sicherlich in etlichen Bestenlisten auftaucht. Ich kann sogar…
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Wie Christian Lindner höchstpersönlich den dritten Weltkrieg begonnen hat – Eine steile These in sechs Schritten
1. Konservativismus ist die überflüssigste aller politischen Richtungen. Gesellschaftliche Veränderungen gehen ohnehin unglaublich schwerfällig vonstatten. Es besteht sowieso keine Gefahr, dass sich jemand die Mühe macht, ohne Not ein gut laufendes System zu verändern. Man muss daher nicht aktiv „Gutes erhalten“. 2. Aufgabe von Politik ist vielmehr stets, die begrenzten Veränderungskapazitäten dort einzusetzen, wo Wandel aufgrund äußerer Umstände ohnehin passiert und Anpassung unabdingbar ist.
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Eine U-Bahn voller Nazis
Stell dir vor, du sitzt nichtsahnend in der Bahn und auf einmal steigen lauter Nazis ein. Weit und breit keine Polizei zu sehen. Die Stimmung unter den Nazis ist ausgelassen. Derweil sitzen in der Bahn Menschen, die aufgrund ihrer Hautfarbe Feindbilder der Nazis sind. Man kann nur erahnen, wie diese sich fühlen, als sie die Situation erkennen. Diese Schilderung ist leider nicht fiktiv, sondern beschreibt, was am 1. Mai in Essen geschah, als die Polizei entschied, die Teilnehmer einer rechtsextremen Demonstration der NPD-Nachfolgepartei “Die Heimat” in einer gewöhnlichen Bahn der Linie U11 vom Hirschlandplatz zum Essener Hauptbahnhof reisen zu lassen – ohne Polizeibegleitung.
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Neulich, als Mr. Thiel mal ein Konzert besucht hat
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Schalke-Aufstieg: „Der Rasen gehört dem Rasen“
Er hat Recht behalten. Wie so oft. Miron Muslic. Es gibt an diesem Abend, an diesem Morgen, egal, wann man es liest, so viele Geschichten, die man erzählen kann, darf, muss über den Schalker Wiederaufstieg. Weil dieser Verein, weil mein Verein, so voll von Geschichte und Geschichten ist. Und seit heute abend ist da eine Geschichte mehr. Ach was, ein Geschichtsbuch. Und die erste Liga bekommt wieder Relevanz. Mit meinem Sohn war ich im Stadion. Hinter uns Fans aus Nürnberg. Freundschaftsverein. Die Jungs waren wohl ein Junggesellenabschied auf Ruhrgebietstour. Und dann: auf dem Würfel Ährwin. Und die Jungs hatten keine Ahnung, wer das ist. Einigten sich schließlich drauf, dass es…
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Man kann Schmerz nicht ohne merz schreiben
Das Interview: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/friedrich-merz-kein-bundeskanzler-vor-mir-hat-so-etwas-ertragen-muessen-a-c8cf97a6-fe6f-4f21-9600-f95204917df6