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Update: Das Torwart-Karussell dreht sich
Die Saison neigt sich dem Ende zu, im medialen Fokus stehen die Relegationsspiele, die Endspiele diverser Pokalwettbewerbe und die anstehende WM in Nordamerika. Schon jetzt werden jedoch auch die ersten Transfers für die kommende Saison finalisiert, vor allem auf der Torwart-Position.
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Und wer denkt an Westdeutschland?
Seit mehr als drei Jahrzehnten hören wir dieselbe Geschichte. Ostdeutschland sei abgehängt. Ostdeutschland sei benachteiligt. Ostdeutschland werde nicht verstanden. Und weil wir im Westen dazu neigen, Klagen mit Wahrheit zu verwechseln, nehmen wir diese Erzählung bis heute weitgehend widerspruchslos hin. Aber wer jammert, hat nicht automatisch recht. Seit der Wiedervereinigung sind Hunderte Milliarden Euro in den Osten geflossen. Infrastruktur wurde erneuert, Unternehmen gefördert, Kommunen gestützt, Sozialleistungen ausgeschüttet. Generationen westdeutscher Steuerzahler haben erhebliche Lasten getragen. Gleichzeitig entwickelte sich eine politische Kultur, in der jeder Hinweis auf die tatsächlichen Leistungen des Westens als Arroganz ausgelegt wurde. Doch irgendwann muss eine Gesellschaft den Mut aufbringen, die naheliegende Frage zu stellen: Was genau hat…
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Warum unser Gehirn unterschiedlich altert
Warum bleiben manche Menschen bis ins hohe Alter geistig fit, während andere früher abbauen? Zwei internationale Studien mit Beteiligung des Forschungszentrums Jülich zeigen: Eine einfache Antwort gibt es nicht. Das Gehirn altert nicht wegen eines einzelnen Faktors. Viele Einflüsse wirken zusammen. Die Forschenden sprechen vom Exposom. Damit meinen sie alle Umwelt- und Lebensfaktoren, die einen Menschen im Laufe seines Lebens prägen. Dazu gehören Ernährung, Bewegung, Rauchen, Alkohol, Krankheiten, Luftqualität, soziale Lage und der Zugang zu medizinischer Versorgung.
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Diese Trainer prägten den englischen Fußball
Zehn Jahre nach seinem Amtsantritt verlässt Pep Guardiola Manchester City. Unter Guardiola dominierten die „Skyblues“ die Premier League. Er reiht sich damit in eine Reihe von Trainern ein, die ihre Vereine und die Liga geprägt haben. In diesem Artikel sollen Trainer gewürdigt werden, die besonders lange und besonders erfolgreich bei einem Verein waren.
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Toleranz – missverstanden und unterschätzt
Was ist eigentlich Toleranz? Und was ist sie nicht? Wir verwenden diesen Begriff häufig, meist positiv konnotiert. Doch in unseren aufgeregten Zeiten wird Toleranz oft zu einer sprachlichen Floskel, die den Wert dieses Wortes eher diskreditiert. Von unserer Gastautorin Christiane Jochum. Die meisten Menschen würden von sich selbst sagen, sie seien tolerant. Ob die Nachbarn verheiratet sind oder ohne Trauschein zusammenleben, welchen Kleidungsstil jemand pflegt oder welche Musikrichtung andere bevorzugen – dies alles sind Themen, die kaum noch interessieren, schon gar nicht mehr als Aufreger taugen. Normen sind im steten Wandel begriffen und ändern sich im Lauf der Zeit, sodass gesellschaftliche Entwicklungen sozusagen „nebenbei“ passieren. Was gestern noch unerhört schien,…
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Ist er wieder da?
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Warum kennen wir die Klitoris noch immer so schlecht?
Es gibt wissenschaftliche Meldungen, bei denen der eigentliche Nachrichtenwert nicht nur im Forschungsergebnis liegt, sondern auch in der Frage, warum es dieses Ergebnis nicht längst gab. Die neue anatomische Studie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und des Universitätsklinikums Düsseldorf gehört in diese Kategorie. Forscher um Dr. Michael Wolf-Vollenbröker ist es gelungen, den Verlauf und die Verzweigungen des dorsalen Klitorisnervs detailliert darzustellen. Veröffentlicht wurde die Arbeit im Fachjournal „Folia Morphologica“. Medizinisch ist das relevant, weil dieser Nerv wesentlich für die sensible Versorgung der Klitoris ist. Seine genaue Lage und Verzweigung spielen eine Rolle bei Operationen, bei Verletzungen im Rahmen von Geburten, bei geschlechtsangleichenden Eingriffen und bei der rekonstruktiven Chirurgie nach weiblicher Genitalverstümmelung. Dass…
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Den Kompass in der Leber: Wie Tauben das Magnetfeld der Erde spüren
Manchmal ist die Natur so elegant, dass sie wie Unsinn klingt. Tauben, diese unterschätzten Stadtbewohner mit Krümelblick und erstaunlichem Heimweginstinkt, könnten einen ihrer wichtigsten Navigationssensoren nicht im Gehirn, nicht im Auge und nicht im Schnabel tragen. Sondern in der Leber. Ein Forschungsteam der Max-Planck-Gesellschaft, der Universität Bonn, des Universitätsklinikums Bonn und der Universität Duisburg-Essen berichtet in Science von einem überraschenden Mechanismus: Brieftauben besitzen in der Leber eisenreiche Immunzellen, sogenannte Makrophagen. Diese Zellen könnten auf das Erdmagnetfeld reagieren und den Tieren helfen, ihren Weg nach Hause zu finden. Dass Vögel das Magnetfeld der Erde nutzen können, ist seit Jahrzehnten bekannt. Aber die entscheidende Frage blieb offen: Wo sitzt dieser Sinn? Lange…
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Keta und Krawall – wie Ikkimel die Rapszene triggert
Wenn man die deutsche Rapszene aktiv verfolgt, kommt man nicht daran vorbei: Es gibt immer mehr weibliche Artists, die offen (und offensichtlich überspitzt) über Sex rappen. Auch der Konsum chemischer Drogen wird von vielen dieser Künstlerinnen thematisiert, meist, ohne dessen negative Begleiterscheinungen zu erwähnen.
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Liberale, ihr werdet gebraucht!
Eigentlich sollte dieser Text eine Abrechnung mit Wolfgang Kubicki werden und mit der Art von „Liberalismus“, die ihm so vorschwebt. Aber dann habe ich heute die Schlagzeilen anderer Medien gesichtet und festgestellt, dass das eigentlich nicht das ist, was gesagt werden sollte. Was gesagt werden sollte, ist: Wir brauchen Liberalismus und Liberale mehr denn je. Wir brauchen eine politische Kraft, die für Freiheit eintritt. Und zwar für eine Freiheit, die zunächst kein Vorzeichen hat, sondern den Einzelnen in den Mittelpunkt stellt. Da hilft es wenig, auf Marie-Agnes Strack-Zimmermann oder Wolfgang Kubicki einzuschlagen. Beide stehen letztlich für mehr Freiheit und Liberalismus als fast alle übrigen Politiker anderer Parteien in Deutschland. Es…




















