Wissen
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Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammendenken
Digitalisierung und Nachhaltigkeit gelten in vielen Unternehmen als zentrale Zukunftsaufgaben. Häufig werden beide Bereiche jedoch getrennt voneinander geplant. Das Forschungsprojekt „DualStrat“ hat deshalb untersucht, wie Unternehmen beide Transformationen gemeinsam steuern können. An dem dreijährigen Projekt waren Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen beteiligt. Die wissenschaftliche Arbeit übernahm unter anderem die Fachgruppe „Behavioral Economic Engineering and Responsible Management“ der Universität Paderborn.
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Wie Pflanzen Salz besser vertragen
Ein internationales Forschungsteam hat einen bislang unbekannten Mechanismus entdeckt, mit dem Pflanzen auf salzhaltige Böden reagieren. Die Ergebnisse könnten langfristig dabei helfen, Nutzpflanzen widerstandsfähiger gegen Trockenheit und steigende Salzkonzentrationen zu machen. Salzhaltige Böden sind weltweit ein zunehmendes Problem. Künstliche Bewässerung und höhere Temperaturen führen dazu, dass sich Salze wie Natriumchlorid im Boden anreichern. Für viele Pflanzen erschwert dies die Aufnahme von Wasser. Bei starkem Salzstress können sie ihr Wachstum einstellen oder absterben.
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Antike Texte entschlüsseln: Zwei öffentliche Vorträge in Münster am 23. und 24. Juli
Antike Schriftquellen wirken auf den ersten Blick oft wie verschlossene Botschaften. Zwei öffentliche Vorträge an der Universität Münster zeigen nun, wie Forschende solche Texte entziffern, einordnen und auswerten. Am Donnerstag, 23. Juli, spricht Prof. Dr. Gesa Schenke vom Institut für Ägyptologie und Koptologie der Universität Münster über „Koptische Papyrologie und das kulturelle Gedächtnis“. Einen Tag später, am Freitag, 24. Juli, folgt Prof. Dr. Joachim Friedrich Quack von der Universität Heidelberg mit dem Vortrag „Demotistik und Papyrologie: Chancen und Herausforderungen der Zusammenarbeit“. Beide Veranstaltungen beginnen um 18.15 Uhr im Hörsaal JO 1 in der Johannisstraße 4 in Münster. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung wird in der Ankündigung nicht verlangt.
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KI hilft bei der Suche nach Chemikalien und Giften
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat neue Sensorsysteme entwickelt, die Einsatzkräfte bei der Suche nach gefährlichen Stoffen unterstützen sollen. Die Technik kann auf Drohnen oder geländegängigen Robotern montiert werden und soll dabei helfen, chemische oder biologische Gefahrstoffe zu erkennen, ohne dass Menschen sich unmittelbar in Gefahr begeben müssen. Bislang müssen Feuerwehr, Katastrophenschutz oder andere Einsatzkräfte häufig zunächst selbst in ein möglicherweise kontaminiertes Gebiet vordringen. Erst dort können sie Proben nehmen und feststellen, ob tatsächlich gefährliche Stoffe vorhanden sind. Das kostet Zeit und birgt Risiken.
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Europäisches Netzwerk will Schwachstellen von Krebszellen vorhersagen
Warum wirkt ein Medikament bei manchen Tumoren, bei anderen aber nicht? Und welche Gene braucht eine Krebszelle unbedingt zum Überleben? Die europäische Forschungsinitiative PRECISE will solche Fragen künftig stärker mit Computermodellen beantworten. Mehr als 30 Forschungsgruppen aus neun Ländern beteiligen sich daran. Zu den Gründungspartnern gehören auch die Universität Bonn und das Universitätsklinikum Bonn. Die Pläne des Konsortiums wurden nun in der Fachzeitschrift Nature Genetics vorgestellt. Dabei handelt es sich noch nicht um ein neues Therapieverfahren. PRECISE beschreibt vielmehr eine gemeinsame Forschungsstrategie.
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Warum ältere Bienen plötzlich wieder Babysitter werden
Wer im Bienenstock die Königin versorgt, den Nachwuchs pflegt oder später Nahrung sammelt, scheint keineswegs zufällig zu geschehen. Ein Forschungsteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie der Universitäten Köln und Frankfurt hat nun Hinweise darauf gefunden, dass bestimmte Nervenzellen im Gehirn der Honigbiene die altersabhängige Arbeitsteilung mitsteuern. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht. In einem Bienenstaat wechseln Arbeiterinnen ihre Aufgaben mit zunehmendem Alter. Junge Tiere kümmern sich zunächst um die Königin und die Brut. Erst später übernehmen sie andere Arbeiten im Stock und fliegen schließlich als Sammelbienen aus. Warum dieser Wechsel so zuverlässig funktioniert, war bislang nur teilweise verstanden.
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KI-WochenWahnsinn (KW 29)
Jede Woche KI-Meldungen – damit ihr nicht jeden Tag 20 Quellen lesen müsst.
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Viren sollen Pflanzen vor Bakterien schützen
Viren gelten meist als Krankheitserreger. Doch manche könnten künftig dabei helfen, Ernten zu sichern. Forschende aus Jülich untersuchen dafür sogenannte Bakteriophagen. Das sind Viren, die gezielt bestimmte Bakterien befallen. In einer aktuellen Studie infizierten sie die Modellpflanze Arabidopsis thaliana mit einem schädlichen Bakterium. Ein Teil der Pflanzen wurde zusätzlich mit passenden Phagen behandelt.
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Heilpraktiker – Wie kam es dazu und was machen sie heute?
Neben der Berufsgruppe der approbierten Mediziner hat es zu allen Zeiten Kurpfuscher, Scharlatane und Quacksalber gegeben. Sie wurden zeitweise von Ärzten oder Vertretern der Regierungen vehement bekämpft, in manchen Gegenden und zu manchen Zeiten ließ man sie gewähren. Wie kam es dazu, warum funktioniert das noch heute und was sind die Auswirkungen? Bei Skeptics in the Pub Köln dreht sich bei dem Vortrag von Sylvia Stang am 08.07.2026 alles um das Heilpraktikerwesen in Deutschland. Nachdem in Deutschland im Jahr 1869 das Kurpfuschereiverbot aufgehoben worden war, setzte ein regelrechter Boom von Laienbehandlern ein. Einen vorläufigen Höhepunkt erlebte die Entwicklung um die Jahrhundertwende. Zu dieser Zeit gab es schon zahlreiche Versuche von…
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Wie viel zu spät kommt der Betrugsschutz der Uni Siegen?
Es ist eine gute Idee, wenn Forschung daran arbeitet, Menschen vor neuen Formen des Betrugs zu schützen. Gerade bei Künstlicher Intelligenz ergeben Schutzmechanismen, Aufklärung und ein besseres Verständnis dafür, wie Kriminelle Vertrauen manipulieren Sinn. Schutzprojekte müssen aber auch einen Bezug zur Realität haben. Schon bisher war es oft so, dass Verbrechen schneller war als Strafverfolgung, Prävention oder Verbraucherschutz. In Zeiten von KI bekommt dieser alte Abstand allerdings eine völlig neue Geschwindigkeit. Was heute noch wie Zukunft klingt, ist morgen schon als App verfügbar, übermorgen automatisiert und kurz darauf Teil alltäglicher Betrugsmaschen. Dieser Zeitfaktor scheint sich allerdings noch nicht bis zum Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) herumgesprochen zu haben, wenn…
























