Meinung
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Innerlinke Konflikte: Autoritär sind immer die Anderen
In dem Buch „Die neue autoritäre Linke“ warnt taz-Journalist Nicholas Potter vor einer „akuten Bedrohung für die demokratische Gesellschaft“. Bleibt nur die Frage: Wer ist überhaupt diese autoritäre Linke und nach welchen Kriterien wird diese Einordnung vorgenommen?
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Nagelsmann verstrickt sich in Widersprüche
Bundestrainer Julian Nagelsmann verstrickt sich bei seinen Versuchen, fragwürdige Entscheidungen bei der Kadernominierung zu erklären, immer mehr in Widersprüche.
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Und wer denkt an Westdeutschland?
Seit mehr als drei Jahrzehnten hören wir dieselbe Geschichte. Ostdeutschland sei abgehängt. Ostdeutschland sei benachteiligt. Ostdeutschland werde nicht verstanden. Und weil wir im Westen dazu neigen, Klagen mit Wahrheit zu verwechseln, nehmen wir diese Erzählung bis heute weitgehend widerspruchslos hin. Aber wer jammert, hat nicht automatisch recht. Seit der Wiedervereinigung sind Hunderte Milliarden Euro in den Osten geflossen. Infrastruktur wurde erneuert, Unternehmen gefördert, Kommunen gestützt, Sozialleistungen ausgeschüttet. Generationen westdeutscher Steuerzahler haben erhebliche Lasten getragen. Gleichzeitig entwickelte sich eine politische Kultur, in der jeder Hinweis auf die tatsächlichen Leistungen des Westens als Arroganz ausgelegt wurde. Doch irgendwann muss eine Gesellschaft den Mut aufbringen, die naheliegende Frage zu stellen: Was genau hat…
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Toleranz – missverstanden und unterschätzt
Was ist eigentlich Toleranz? Und was ist sie nicht? Wir verwenden diesen Begriff häufig, meist positiv konnotiert. Doch in unseren aufgeregten Zeiten wird Toleranz oft zu einer sprachlichen Floskel, die den Wert dieses Wortes eher diskreditiert. Von unserer Gastautorin Christiane Jochum. Die meisten Menschen würden von sich selbst sagen, sie seien tolerant. Ob die Nachbarn verheiratet sind oder ohne Trauschein zusammenleben, welchen Kleidungsstil jemand pflegt oder welche Musikrichtung andere bevorzugen – dies alles sind Themen, die kaum noch interessieren, schon gar nicht mehr als Aufreger taugen. Normen sind im steten Wandel begriffen und ändern sich im Lauf der Zeit, sodass gesellschaftliche Entwicklungen sozusagen „nebenbei“ passieren. Was gestern noch unerhört schien,…
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Warum kennen wir die Klitoris noch immer so schlecht?
Es gibt wissenschaftliche Meldungen, bei denen der eigentliche Nachrichtenwert nicht nur im Forschungsergebnis liegt, sondern auch in der Frage, warum es dieses Ergebnis nicht längst gab. Die neue anatomische Studie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und des Universitätsklinikums Düsseldorf gehört in diese Kategorie. Forscher um Dr. Michael Wolf-Vollenbröker ist es gelungen, den Verlauf und die Verzweigungen des dorsalen Klitorisnervs detailliert darzustellen. Veröffentlicht wurde die Arbeit im Fachjournal „Folia Morphologica“. Medizinisch ist das relevant, weil dieser Nerv wesentlich für die sensible Versorgung der Klitoris ist. Seine genaue Lage und Verzweigung spielen eine Rolle bei Operationen, bei Verletzungen im Rahmen von Geburten, bei geschlechtsangleichenden Eingriffen und bei der rekonstruktiven Chirurgie nach weiblicher Genitalverstümmelung. Dass…
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Liberale, ihr werdet gebraucht!
Eigentlich sollte dieser Text eine Abrechnung mit Wolfgang Kubicki werden und mit der Art von „Liberalismus“, die ihm so vorschwebt. Aber dann habe ich heute die Schlagzeilen anderer Medien gesichtet und festgestellt, dass das eigentlich nicht das ist, was gesagt werden sollte. Was gesagt werden sollte, ist: Wir brauchen Liberalismus und Liberale mehr denn je. Wir brauchen eine politische Kraft, die für Freiheit eintritt. Und zwar für eine Freiheit, die zunächst kein Vorzeichen hat, sondern den Einzelnen in den Mittelpunkt stellt. Da hilft es wenig, auf Marie-Agnes Strack-Zimmermann oder Wolfgang Kubicki einzuschlagen. Beide stehen letztlich für mehr Freiheit und Liberalismus als fast alle übrigen Politiker anderer Parteien in Deutschland. Es…
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Warum El Mala nominiert werden muss
Im vierten und letzten Teil unseres WM-Kaderchecks geht es um die deutschen Offensivspieler. Wir erklären, warum Julian Nagelsmann im Sturm ein Luxusproblem hat und das Kölner Ausnahmetalent Said El Mala dennoch schon jetzt ein unverzichtbarer Bestandteil des Kaders werden kann.
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Wenn man so was nicht macht, macht man halt so was anderes
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Mit einigen kleinen Anpassungen hätte die Regierung durchaus noch eine Chance
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Wie Christian Lindner höchstpersönlich den dritten Weltkrieg begonnen hat – Eine steile These in sechs Schritten
1. Konservativismus ist die überflüssigste aller politischen Richtungen. Gesellschaftliche Veränderungen gehen ohnehin unglaublich schwerfällig vonstatten. Es besteht sowieso keine Gefahr, dass sich jemand die Mühe macht, ohne Not ein gut laufendes System zu verändern. Man muss daher nicht aktiv „Gutes erhalten“. 2. Aufgabe von Politik ist vielmehr stets, die begrenzten Veränderungskapazitäten dort einzusetzen, wo Wandel aufgrund äußerer Umstände ohnehin passiert und Anpassung unabdingbar ist.


























