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Kondensstreifen, keine Chemtrails: Was Jülicher Forschende jetzt herausgefunden haben
Sie ziehen wie feine Narben über den Himmel – und sind seit Jahren Projektionsfläche für eine der hartnäckigsten Verschwörungserzählungen unserer Zeit: Chemtrails, angebliche geheime Sprühprogramme von Flugzeugen. Doch was wirklich hinter den weißen Linien steckt, zeigt jetzt eine neue Studie des Forschungszentrums Jülich: Mehr als 80 Prozent aller langlebigen Kondensstreifen entstehen gar nicht im wolkenfreien Himmel, sondern in natürlichen Eiswolken, den sogenannten Zirren.
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CO₂ aus der Luft – aber bitte mit Plan
Es mag trivial klingen – aber genau deshalb ist es wichtig. Wissenschaft ist nicht dazu da, nur steile Thesen zu überprüfen, sondern auch solche, die völlig logisch erscheinen. Denn manchmal ist das Offensichtliche eben doch nicht richtig. Genau das zeigt eine neue Studie des Forschungszentrums Jülich zur Technik der Direct Air Capture (DAC). Dabei wird CO₂ direkt aus der Luft gefiltert und gespeichert – ein Baustein, um Restemissionen auszugleichen. Doch: Ob sich das lohnt, hängt stark vom Standort ab. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und lokale Wind- und Solarenergie entscheiden darüber, wie viel Energie die Anlage braucht – und wie teuer sie arbeitet. Die Spannbreite reicht von 200 bis über 1000 Euro pro…