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Deutsche Technik soll ferne Planeten direkt fotografieren
Die meisten Exoplaneten kennen wir bislang nicht von Fotos. Forscher entdecken sie indirekt – etwa weil ein Planet vor seinem Stern vorbeizieht und dessen Licht kurz abschwächt. Das neue Roman-Weltraumteleskop der NASA soll einige dieser fernen Welten dagegen direkt sichtbar machen. Die Technik dafür kommt aus Heidelberg. Das Problem beim Fotografieren eines Exoplaneten ist sein Stern. Ein Planet wie Jupiter ist im sichtbaren Licht ungefähr eine Milliarde Mal schwächer als die Sonne. Aus großer Entfernung verschwindet er deshalb praktisch vollständig im Licht seines Heimatsterns.
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Nähe auf Distanz: Wie Technik gegen Einsamkeit helfen soll
Die Kaffeetasse steht auf dem Tisch – und viele Kilometer entfernt leuchtet bei einem anderen Menschen ein kleines Licht auf. Keine Nachricht, kein Klingeln, kein Videoanruf. Nur das Signal: Ich mache gerade Pause und denke vielleicht an dich. Solche kleinen technischen Gesten standen im Mittelpunkt des Forschungsprojekts VEREINT, das von der Universität Siegen koordiniert wurde. Drei Jahre lang untersuchten Forschende aus Psychologie, Informatik, Gestaltung und Ethik, wie Technik Menschen über räumliche Distanz hinweg näherbringen kann.
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Jülicher zeigen: Grünes Methanol auch ohne Wasservorräte möglich
Methanol wird in großen Mengen gebraucht: als Ausgangsstoff für Kunststoffe, Lacke und andere Chemieprodukte und zunehmend auch als Treibstoff für Schiffe. Bislang wird es meistens aus Erdgas oder Kohle hergestellt. Grünes Methanol soll stattdessen mit erneuerbarem Strom und CO₂ hergestellt werden und so fossile Rohstoffe einsparen. Dafür braucht man auch Wasser. Das ist gerade dort ein Problem, wo die Bedingungen für Solarstrom besonders gut sind: Viele sonnenreiche Regionen der Erde sind trocken und haben ohnehin mit Wasserknappheit zu kämpfen. Forscher des Forschungszentrums Jülich haben deshalb durchgerechnet, ob man das benötigte Wasser nicht aus der Luft gewinnen könnte.
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Skeptival 2026: Zwei Tage Skepsis, Wissenschaft und Aufklärung
Am 10. und 11. Oktober 2026 findet in Berlin zum zweiten Mal das Skeptival statt. Das vom Verein Skeptix e.V. organisierte Festival widmet sich Wissenschaft, Wissenschaftskommunikation sowie skeptischem und kritischem Denken. Veranstaltungsort ist in diesem Jahr das Publix – Haus für Journalismus und Öffentlichkeit in Berlin-Neukölln. Auf dem Programm stehen Vorträge und Paneldiskussionen unter anderem zu Anthroposophie, Sekten, rechter Esoterik, Fake News, Geschichtsfälschungen und Verschwörungstheorien. Ergänzt wird das Programm durch Austauschformate, ein Pubquiz und eine Comedy-Show. Zu den angekündigten Gästen gehören der Physiker und Wissenschaftspublizist Florian Aigner, die YouTuberin und Streamerin Aerri Moirai, Marcello V. Orlik vom Faktencheck-Portal Volksverpetzer sowie Adam Nawrot von Kaptorga – Visual History. Mit Sarah Grundner…
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Gegen die Einsamkeit: Die smarte Parkbank
Einsamkeit wird zu einem immer größeren gesellschaftlichen Problem. Die Weltgesundheitsorganisation WHO behandelt fehlende soziale Kontakte inzwischen als ernstes Gesundheitsrisiko. Sie können unter anderem mit Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einem erhöhten Risiko für einen frühen Tod verbunden sein. Social Media kann Menschen verbinden und Kontakte erhalten. Aber Bildschirmkontakte sind offenbar keine einfache Lösung gegen Einsamkeit. Forscher der Universität Siegen drehen die Frage deshalb um: Was wäre, wenn Technik uns nicht noch länger auf einen Bildschirm schauen ließe – sondern dazu brächte, mit dem Menschen neben uns zu sprechen?
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LobbyControl: Wie Trump der AfD hilft
Donald Trump sitzt in Washington. Doch politische Netzwerke aus seinem Umfeld schauen längst nach Europa – und auch nach Deutschland. Das ist zumindest das Ergebnis einer ausführlichen Recherche von LobbyControl. Die Organisation beschreibt ein wachsendes Geflecht aus US-amerikanischen Thinktanks, reichen Geldgebern, politischen Organisationen und Tech-Unternehmern, das rechte und teilweise extrem rechte Kräfte in Europa unterstützt. Ein besonderer Fokus liege dabei auf der AfD.
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Es gibt zwei Ursprünge des Lebens. Und Metall.
Steile These? Doch genau darauf läuft eine neue Studie unter Leitung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hinaus. Die Forscher haben rekonstruiert, was vor rund vier Milliarden Jahren passiert sein könnte, als aus Chemie Leben wurde. Heiße Quellen am Meeresboden. Dort gab es Wasserstoff, Kohlendioxid, Ammoniak – und jede Menge Metalle. Aus diesen vergleichsweise einfachen Zutaten mussten irgendwie die Bausteine entstehen, aus denen Zellen bestehen.
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Ein kalter deutscher Magnet folgt der Sonne
Ein zehn Meter langer Magnet soll künftig der Sonne folgen. Er wird auf etwa minus 270 Grad Celsius gekühlt und soll bei der Suche nach einem bislang nicht nachgewiesenen Elementarteilchen helfen: dem Axion. Das Experiment heißt BabyIAXO. IAXO steht für „International Axion Observatory“, also Internationales Axion-Observatorium. Beteiligt sind unter anderem die Universitäten Bonn, Siegen und Dortmund. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Bau des Magnetsystems bewilligt. Insgesamt stehen dafür sechs Millionen Euro zur Verfügung. Aufgebaut wird es beim Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY), einem Forschungszentrum in Hamburg. Hinter dem Experiment steht eine vergleichsweise einfache Idee. Im Inneren der Sonne könnten Axionen entstehen. Diese hypothetischen Teilchen wären extrem leicht und würden nur sehr…
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Seeanemonen erkennen Freund und Feind
Das Immunsystem wirbelloser Tiere kann offenbar deutlich gezielter auf Mikroorganismen reagieren als bisher angenommen. Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Universität Kiel haben gezeigt, dass eine Seeanemone nützliche von potenziell schädlichen Bakterien unterscheiden kann. Bislang galt vor allem das adaptive Immunsystem der Wirbeltiere als besonders präzise. Es verfügt über Antikörper und Gedächtniszellen und kann sich im Laufe des Lebens auf bestimmte Krankheitserreger einstellen. Das angeborene Immunsystem dagegen wurde meist als schnelle, aber eher unspezifische Abwehr betrachtet.
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Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammendenken
Digitalisierung und Nachhaltigkeit gelten in vielen Unternehmen als zentrale Zukunftsaufgaben. Häufig werden beide Bereiche jedoch getrennt voneinander geplant. Das Forschungsprojekt „DualStrat“ hat deshalb untersucht, wie Unternehmen beide Transformationen gemeinsam steuern können. An dem dreijährigen Projekt waren Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen beteiligt. Die wissenschaftliche Arbeit übernahm unter anderem die Fachgruppe „Behavioral Economic Engineering and Responsible Management“ der Universität Paderborn.


























