-
Menopause: Jahre des Umbruchs
Wahnsinnwissen-Redakteur Sebastian Bartoschek sprach mit Dr. Stephanie Dreyfürst über die Wechseljahr. Dreyfürst ist Germanistin, leitet eine Bildungseinrichtung in Wiesbaden und hat sich – wie sie sagt: „zwangsläufig“ – in das Thema Wechseljahre eingelesen, weil sie selbst mitten in der Perimenopause steckt. Zu Beginn räumt Dreyfürst mit einem verbreiteten Missverständnis auf: Menopause ist streng genommen kein langer Abschnitt, sondern ein Zeitpunkt, der erst rückwirkend feststeht – nämlich dann, wenn zwölf Monate lang keine Blutung mehr aufgetreten ist. Das, was viele meinen, wenn sie „Menopause“ sagen, ist meistens die Perimenopause: die lange Übergangszeit vor der letzten Blutung. Diese Phase könne Jahre dauern, und bei manchen beginne der hormonelle Wandel lange vor dem…
-
Dicke: Studie zeigt, dass Dünnerwerden nicht das Allheilmittel ist Umdenken
Bei Wahnsinnwissen haben wir vor einiger Zeit mit der Autorin Nicole Jäger über ihre Erfahrungen als dicke Frau in unserer Gesellschaft gesprochen. Sie beschrieb eindrücklich, wie ihr Körper im Alltag ständig kommentiert, bewertet und auf „Abnehmen“ reduziert wird – auch im medizinischen Kontext. Was für Nicole Alltag ist, hat jetzt eine internationale Forschungsgruppe wissenschaftlich belegt: Die verbreitete Praxis, Menschen mit Übergewicht pauschal Lebensstiländerungen zu empfehlen, hilft nicht nur selten – sie kann sogar schaden.