• Wissen

    20% unserer Kinder und Jugendlichen sind belastet

    Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen bleibt in Deutschland angespannt. Aktuelle Ergebnisse der COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zeigen: Auch Jahre nach der Corona-Pandemie geht es vielen jungen Menschen schlechter als zuvor. Rund ein Fünftel leidet unter psychischen Belastungen und berichtet von eingeschränkter Lebensqualität. COPSY steht für „Child Outcomes in Psychology“. Die Studie begleitet seit Beginn der Pandemie mehrere tausend Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Sie untersucht regelmäßig, wie sich Belastungen, Lebensqualität und seelisches Wohlbefinden entwickeln. Damit ist COPSY derzeit das einzige langfristige Monitoring zur psychischen Gesundheit junger Menschen in Deutschland.

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    Hitze stresst die Seele – Psychiatrie warnt zum Hitzeaktionstag

    Wenn die Temperaturen steigen, gerät auch die Psyche unter Druck: Zum bundesweiten Hitzeaktionstag am 4. Juni 2025 warnt die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (DGPPN) vor den oft unterschätzten psychischen Folgen von Hitzewellen. Studien zeigen: Mit jedem Grad mehr steigt das Risiko für psychische Erkrankungen um fast ein Prozent. Auch Suizide und aggressive Zwischenfälle nehmen bei Hitze messbar zu. „Menschen mit psychischen Erkrankungen zählen zu den besonders gefährdeten Gruppen“, sagt DGPPN-Präsidentin Prof. Dr. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank. Viele Betroffene können sich nicht ausreichend vor Hitze schützen – etwa durch soziale Isolation oder medikamentöse Einschränkungen. Auch Schlafprobleme, Reizbarkeit und Konzentrationsstörungen häufen sich bei hohen Temperaturen. Die DGPPN fordert deshalb: Städte müssen kühle…

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