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    Spotify: Top-Entwickler schreiben seit Monaten keinen Code mehr

    Wie die Internetseite TechCrunch berichtet, hat Spotify in einer Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen (Q4/2025) eine bemerkenswerte Beobachtung geteilt: Die besten Entwickler im Unternehmen hätten „seit Dezember keine einzige Zeile Code“ mehr selbst geschrieben. Spotify-Co-CEO Gustav Söderström verband das mit der Aussage, dass KI-gestütztes Programmieren bei Spotify inzwischen so weit sei, dass sich die Arbeit vieler Entwickler stark verschoben habe – weg vom Tippen von Code, hin zum Anstoßen, Prüfen und Freigeben.  Konkret setze Spotify dafür ein internes System namens „Honk“ ein. Dieses soll Produktentwicklung und Auslieferung beschleunigen, indem generative KI direkt in den Entwicklungsablauf eingebaut wird – laut Spotify unter anderem mit „Claude Code“. 

  • diesdas

    Künstliche Intelligenz in der Anwendung – drei Beispiele aus NRW

    KI kommt in Deutschland an. Endlich. Die Debatte hierzulande hängt oft hinterher – in ihrer Einschätzung der Möglichkeiten ebenso wie bei den Risiken. Wenn überhaupt über KI gesprochen wird, dann meist vage oder verklärt. Umso erfreulicher ist es, dass konkrete Anwendungen zunehmen – gerade auch in der Forschung. Drei Beispiele aus Nordrhein-Westfalen zeigen, wie Künstliche Intelligenz heute schon sinnvoll genutzt wird: bei der Vorhersage von Enzymfunktionen in der Biochemie, beim Einsatz von Chatbots und Textmodellen in der Betriebswirtschaft – und bei lernenden Systemen in der industriellen Produktion. 1. Enzymfunktionen vorhersagen mit TopEC (Jülich/Düsseldorf) Das Forschungszentrum Jülich und die Universität Düsseldorf haben eine KI entwickelt, die Enzyme besser versteht. Enzyme sind…

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