Sport
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Update: Vom Hooligan zum Staatsanwalt?
Update (23.09.26): Die WAZ hat nun als erstes Medium bestätigt, dass die Person, die in einer Doku aus den 80er Jahren antisemitische Aussagen tätigt und den Hitlergruß macht, tatsächlich der heutige Bochumer Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann ist. Er selbst hat das ebenfalls zugegeben, behauptet aber, dass er damals weder gewaltbereit noch rechtsextrem gewesen sei und seine früheren Aussagen unter Alkoholeinfluss getätigt worden seien. Diese Erklärung wirkt allerdings äußerst zweifelhaft. Dass Bachmann in der Doku davon sprach, das an den SS-Totenkopf angelehnte Banner der Gruppe „Mighty Blues“ entworfen zu haben, deutet darauf hin, dass er eine gewisse Stellung innerhalb der Gruppe gehabt haben dürfte. Laut der Doku wurde die Gruppe bereits 1981,…
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Ein kurdischer Klub an der Spitze der Süper Lig
Es ist eine dieser Geschichten, die nur der Fußball schreibt: Amedspor, ein Verein mit kurdischer Identität aus Diyarbakır (kurdisch: Amed), ist erst vor wenigen Monaten erstmals in die türkische Süper Lig aufgestiegen. Nachdem in den ersten Spielen mit Siegen gegen Trabzonspor, Beşiktaş und einem 5:0 gegen Erdogans Lieblingsklub Başakşehir drei der finanzstärksten Klubs der Liga geschlagen wurden, ist Amedspor nun Tabellenführer.
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Klopps erster Fehltritt
Jürgen Klopp ist gerade erst zum Bundestrainer ernannt worden und schon jetzt hat er sich den ersten Fehltritt geleistet: Statt sich in der Pressekonferenz, in der seine Ernennung verkündet wurde, darauf zu fokussieren, wie viel Lust er auf diesen Job hat, holte er zur Medienschelte aus und sprach darüber, unter welchen Umständen er den Job wieder hinschmeißen würde. Dabei offenbarte er auch ein völlig falsches Verständnis von Journalismus.
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„Die Aussage ‚Sport ist politisch‘ langweilt mich“
Clara-Sophia Müller ist Journalistin, Sportsoziologin und lizensierte Kinder- und Jugendtrainerin. Sie schreibt als freie Autorin für die taz und die Jungle World. Im Gespräch mit Wahnsinnwissen ordnet sie die gesellschaftspolitischen Themen rund um die WM 2026 ein.
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Es ist lächerlich, erster werden zu wollen
Gestern gab es ein unfassbares Spiel um Platz 3. bei der Fußball-WM der Männer. Wahrscheinlich war es gerade deshalb so ein gutes Spiel, weil es nicht um Platz 1 ging. Erster werden zu wollen ist lächerlich. Erster werden zu wollen diskreditiert alle Menschen, die den Sport lieben und den Sport selbst.
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WM 2026: Die Sündenböcke der Verlierer
Als aufmerksamer Zuschauer der WM 2026, der auch die Geschehnisse abseits des Platzes verfolgt, ist mir etwas aufgefallen: In Momenten, in denen die eigene Mannschaft verliert oder unter strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen zu leiden hat, blamiert sich jedes Land auf seine Weise. Natürlich ist mir klar, dass die Reaktionen von Einzelpersonen wie Trainern, TV-Experten oder Politikern keine Rückschlüsse auf die Gesamtbevölkerung des jeweiligen Landes zulassen. Jedoch denke ich durchaus, dass das, was Personen des öffentlichen Lebens in solchen Momenten öffentlich kundtun, etwas über die Kultur des jeweiligen Landes aussagt.
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Warum die FIFA diesmal zu weit gegangen ist
Es ist der bisher größte Skandal dieser WM: Die FIFA hat die Sperre für den US-amerikanischen Stürmer Folarin Balogun für ein Jahr auf Bewährung ausgesetzt. Doch warum ist der Aufschrei diesmal so groß? Um diese Frage zu beantworten, muss man berücksichtigen, wie diese Entscheidung zustande gekommen ist und das ins Verhältnis zur bisherigen Vorgehensweise bei vergleichbaren Entscheidungen setzen.
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Warum Robert Habeck an der Sache mit der roten Karte schuld ist
Viele machen es sich wieder einmal zu einfach. Sie sehen, dass Russlands Mann im Weissen Haus, a.k.a. Donald Trump, bei Gianni Infantino angerufen haben soll, dass anschließend die Sperre gegen einen US-Nationalspieler praktisch aufgehoben wurde, und kommen dann zu dem vorschnellen Schluss: Das habe etwas mit Trump, Infantino oder der FIFA zu tun. Das ist natürlich Unsinn. Schuld ist Robert Habeck. Wieder einmal.
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JEIN: Profitiert die WM von mehr Teams?
Die WM 2026 ist die erste Fußball-Weltmeisterschaft, an der 48 Mannschaften teilnehmen. Mehr Teams bedeuten auch mehr Spiele und für die FIFA dementsprechend mehr Einnahmen. Doch wie stehen Fußballfans zur umstrittenen WM-Aufstockung? Die Meinungen gehen hier auseinander, so auch bei unseren Autoren. Und so startet unser neues „JEIN“-Format, bei dem sich zwei Schreiberlinge unversöhnlich gegenüber stehen. Oder so.
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Woran die deutsche WM-Bewerbung scheitern könnte
Der DFB möchte sich erneut auf die Austragung einer Weltmeisterschaft bewerben. Bis 2034 sind alle Turniere bereits vergeben. Die nächstmöglichen Turniere, die in Deutschland ausgetragen werden könnten, sind demnach die WM 2038 oder die WM 2042, also in etwa der Zeitraum, in dem in Deutschland auch Olympische Spiele ausgetragen werden sollen.


























