-
Halluzinationen sind kein Defekt, sondern ein Modus
Psychedelika machen das Gehirn nicht einfach „verrückt“ – sie schalten es um. Ein internationales Team unter Beteiligung der Ruhr-Universität Bochum (RUB) zeigt nun erstmals hochauflösend im Tiermodell, wie dieser Wechsel aussieht. Nach Gabe einer psychedelisch wirkenden Substanz verstärken sich langsame, rhythmische Aktivitätswellen im visuellen Kortex. Genau dieser neue Takt koppelt das Sehsystem enger an ein Hirnareal, das Gedächtnis und Assoziationen integriert.


