-
Deutsche Technik soll ferne Planeten direkt fotografieren
Die meisten Exoplaneten kennen wir bislang nicht von Fotos. Forscher entdecken sie indirekt – etwa weil ein Planet vor seinem Stern vorbeizieht und dessen Licht kurz abschwächt. Das neue Roman-Weltraumteleskop der NASA soll einige dieser fernen Welten dagegen direkt sichtbar machen. Die Technik dafür kommt aus Heidelberg. Das Problem beim Fotografieren eines Exoplaneten ist sein Stern. Ein Planet wie Jupiter ist im sichtbaren Licht ungefähr eine Milliarde Mal schwächer als die Sonne. Aus großer Entfernung verschwindet er deshalb praktisch vollständig im Licht seines Heimatsterns.
-
Dunkles exotisches Ding im All
Dunkles exotisches Ding im All gefunden. So ließe sich eine Entdeckung zusammenfassen, die Astronomen gerade ein wenig ratlos, aber sehr neugierig macht. Denn entdeckt wurde etwas, das man eigentlich nicht sehen kann: ein Objekt ohne Licht, ohne Sterne, ohne sichtbare Struktur – aber mit erstaunlich viel Masse. Das geheimnisvolle Objekt liegt rund zehn Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt. Wir beobachten es also zu einem Zeitpunkt, als das Universum noch vergleichsweise jung war. Das Besondere: Es sendet selbst keinerlei Licht aus. Nachgewiesen wurde es nur indirekt, über seine Schwerkraft. Diese wirkt wie eine unsichtbare Linse und verbiegt das Licht einer noch weiter entfernten Galaxie minimal, aber messbar. Um diese winzigen…





