
KI-WochenWahnsinn (KW 29)
Jede Woche KI-Meldungen – damit ihr nicht jeden Tag 20 Quellen lesen müsst.
- Eine neue Studie zeigt: Selbst Ärzte korrigieren fehlerhafte KI-Empfehlungen oft nicht – obwohl ihnen widersprechende Belege vorliegen. Was bedeutet das für den Einsatz von KI in der Medizin?
- Neue Nutzungszahlen zeigen: ChatGPT ist weiter klar die Nummer eins unter den KI-Chatbots. Doch Gemini, Claude und andere gewinnen deutlich an Reichweite – der Markt wird enger.
- Eine internationale Recherche zeigt: Bot-Netzwerke manipulieren gezielt die Kommentarspalten großer Nachrichtenmedien. Besonders Beiträge zum Iran wurden offenbar systematisch mit politischen Botschaften geflutet.
- Google baut seine Suche immer stärker zur KI-Antwortmaschine um. Kritiker warnen: Weniger Klicks auf Originalquellen und immer mehr KI-generierter „Slop“ könnten die Qualität des Webs langfristig verschlechtern.
- Über 200 Ökonomen, KI-Forscher und 16 Nobelpreisträger schlagen Alarm: Sie fordern Regierungen und Unternehmen auf, sich jetzt auf die wirtschaftlichen Folgen leistungsfähiger KI vorzubereiten – bevor es zu spät ist.
- Ein Hacker hat interne Daten des KI-Musikdienstes Suno veröffentlicht. Sie legen nahe, dass das Unternehmen Millionen Songs und Songtexte von Plattformen wie YouTube und Deezer zum KI-Training genutzt hat.
- Mit Soofi S ist ein vollständig in Europa trainiertes Open-Source-Modell erschienen, das in veröffentlichten Benchmarks sehr stark abschneidet. Wie belastbar der Vorsprung ist, müssen unabhängige Tests noch zeigen.


