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Jülicher zeigen: Grünes Methanol auch ohne Wasservorräte möglich
Methanol wird in großen Mengen gebraucht: als Ausgangsstoff für Kunststoffe, Lacke und andere Chemieprodukte und zunehmend auch als Treibstoff für Schiffe. Bislang wird es meistens aus Erdgas oder Kohle hergestellt. Grünes Methanol soll stattdessen mit erneuerbarem Strom und CO₂ hergestellt werden und so fossile Rohstoffe einsparen. Dafür braucht man auch Wasser. Das ist gerade dort ein Problem, wo die Bedingungen für Solarstrom besonders gut sind: Viele sonnenreiche Regionen der Erde sind trocken und haben ohnehin mit Wasserknappheit zu kämpfen. Forscher des Forschungszentrums Jülich haben deshalb durchgerechnet, ob man das benötigte Wasser nicht aus der Luft gewinnen könnte.
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CO₂ aus der Luft – aber bitte mit Plan
Es mag trivial klingen – aber genau deshalb ist es wichtig. Wissenschaft ist nicht dazu da, nur steile Thesen zu überprüfen, sondern auch solche, die völlig logisch erscheinen. Denn manchmal ist das Offensichtliche eben doch nicht richtig. Genau das zeigt eine neue Studie des Forschungszentrums Jülich zur Technik der Direct Air Capture (DAC). Dabei wird CO₂ direkt aus der Luft gefiltert und gespeichert – ein Baustein, um Restemissionen auszugleichen. Doch: Ob sich das lohnt, hängt stark vom Standort ab. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und lokale Wind- und Solarenergie entscheiden darüber, wie viel Energie die Anlage braucht – und wie teuer sie arbeitet. Die Spannbreite reicht von 200 bis über 1000 Euro pro…





