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KI lernt jetzt von künstlichen Daten – und nicht vom Menschen
Es geht um KI, es folgt eine Einstiegsanalogie. Jürgen ist ein Schüler, der sehr viele Bücher gelesen hat. Seine Aufsätze sind gut, weil sie sich an dem orientieren, was er kennt. Das ist das, was Lehrer und Schule erwarten, eine hinreichende Reproduktion alten Wissens. Irgendwann bekommt er keine neuen Bücher mehr, sondern soll nur noch aus seinen eigenen Texten lernen. Anfangs funktioniert das noch. Doch mit der Zeit werden seine Texte glatter, ähnlicher, vorhersehbarer. Er wiederholt sich, verliert Details, wird „durchschnittlicher“. Genau in diese Richtung entwickelt sich ein Teil moderner KI.