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Sind die Grünen schuld am SA-Landtagspräsidenten?
Es ist so weit. Erstmals in Deutschland hat ein AfD-Mensch die Funktion des Landtagspräsidenten. So weit, so deutsch. Und in ein paar Wochen wird sich dann die Frage nach dem SA-Ministerpräsidenten stellen. Heute hingegen ist interessant, dass die AfD-Fraktion zusammen mit dem BSW – den beiden sicheren Russland-Fraktionen – auf 44 Stimmen kam, Rausch aber vier Stimmen mehr erhielt. Der AfDler aus dem gesichert rechtsextremen Landesverband erhielt also 48 Stimmen. Im SA-Landtag sitzen außerdem noch die Linken, die Grünen, die SPD und die CDU.
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Wie AfD ist Ihre Milch?
Als die AfD die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewann, schrieb Theo Müller ihrer Bundesvorsitzenden Alice Weidel: „Gratuliere zum sensationellen Erfolg!“ Die Bürgerinnen und Bürger hätten ein Signal an das ganze Land gesendet. Müller nannte das Ergebnis einen „Glücksfall“. Kurz darauf erklärte der Mehrheitsgesellschafter der Unternehmensgruppe Theo Müller im Interview mit der Welt am Sonntag, Bundeskanzler Friedrich Merz solle die SPD aus der Regierung entlassen. Danach könne er mit wechselnden Mehrheiten regieren. „Da bliebe nur die AfD übrig“, sagte Müller. Sein Ideal: „Schwarz und Blau. Dann wäre Deutschland bald saniert.“
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Was aber, wenn die AfD liefert?
Verschiedentlich kann man nach der Wahl vom Wochenende nun hören, dass das Ganze doch vielleicht zwar nicht gut sei, aber gewissermaßen auch ein Testfall und die Möglichkeit einer Entzauberung der AfD. In dieses Horn stößt beispielsweise der Tübinger Obertübinger, aber auch an anderen Stellen kann man das hören. Nun würde die AfD nicht das leisten, was sie versprochen habe. Der Wähler würde das wahrnehmen, und dann wäre es das auch wieder. Einmal abgesehen davon, dass das menschliche Erinnerungsvermögen, zumal in Deutschland, relativ übersichtlich ist, was eine solche Strategie angeht: Blenden wir nun einmal zudem aus, dass die AfD nun zu einem Narrativ finden könnte, in dem sie zwar die Wahl…
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Wahlen in Sachsen-Anhalt: Schluss mit Woke-Sprech
Am Sonntag wird nun also in Sachsen-Anhalt gewählt. Und es wird langsam, aber sicher Zeit, dem Woken und insbesondere dem Woke-Sprech die Stirn zu bieten. Seit Jahren, fast schon einem Jahrzehnt, ist die Unart eingezogen, mit AfDlern und noch mehr über AfDler so zu sprechen, als hätten wir es hier mit kleinen Schneeflocken zu tun, die schon bei der kleinsten Berührung zusammenbrechen. Das ist genau jener Woke-Sprech, den AfDler ansonsten immer so heftig kritisieren. Sie wollen zurück zum guten alten Klartext, bei dem man die Dinge noch beim Namen nennen darf. Bitte sehr.










