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Bettelverhalten bei Drohnen kommt genetisch
Honigbienen gelten als Meister sozialer Organisation. Doch wie viel von diesem Verhalten ist gelernt – und wie viel steckt bereits in den Genen? Eine neue Studie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf liefert darauf eine klare Antwort. Im Zentrum der Forschung stehen die männlichen Bienen, die Drohnen. Sie können Pollen, die wichtigste Proteinquelle im Bienenstock, nicht selbst verdauen. Um zu überleben, müssen sie von Arbeiterinnen gefüttert werden. Doch das geschieht nicht einfach so. Drohnen müssen sich den Arbeiterinnen nähern, Signale senden und regelrecht um Nahrung „bitten“. Dieses Bettelverhalten folgt einer festen Abfolge und erfordert ein genaues Zusammenspiel beider Seiten.


