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Den Kompass in der Leber: Wie Tauben das Magnetfeld der Erde spüren
Manchmal ist die Natur so elegant, dass sie wie Unsinn klingt. Tauben, diese unterschätzten Stadtbewohner mit Krümelblick und erstaunlichem Heimweginstinkt, könnten einen ihrer wichtigsten Navigationssensoren nicht im Gehirn, nicht im Auge und nicht im Schnabel tragen. Sondern in der Leber. Ein Forschungsteam der Max-Planck-Gesellschaft, der Universität Bonn, des Universitätsklinikums Bonn und der Universität Duisburg-Essen berichtet in Science von einem überraschenden Mechanismus: Brieftauben besitzen in der Leber eisenreiche Immunzellen, sogenannte Makrophagen. Diese Zellen könnten auf das Erdmagnetfeld reagieren und den Tieren helfen, ihren Weg nach Hause zu finden. Dass Vögel das Magnetfeld der Erde nutzen können, ist seit Jahrzehnten bekannt. Aber die entscheidende Frage blieb offen: Wo sitzt dieser Sinn? Lange…
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Wissenschaft zum Ausprobieren: Uni Bonn lädt Schülerinnen zur Schnupper-Uni
Wie fühlt es sich an, echte Wissenschaft zu machen – und passt ein MINT-Fach zu mir? Antworten darauf bietet die Universität Bonn am 10. Februar 2026 bei der Schnupper-Uni für Schülerinnen. Bereits zum 25. Mal richtet sich der Orientierungstag gezielt an mathematisch-naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen der Klassen 10 bis 13 und will Mädchen ermutigen, ihren Platz in Forschung, Technik und Wissenschaft zu finden.
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So vermüllt ist der Rhein
Wenn von Müllinseln im Wasser die Rede ist, denken viele an den Pazifik, an riesige Plastikstrudel zwischen Kontinenten oder an Flüsse irgendwo in Asien, die tonnenweise Abfälle ins Meer tragen. Europa kommt da selten vor, Deutschland fast nie. Das Problem scheint weit weg. Aber zumindest da kann Deutschland mit Asien mithalten, denn eine neue Messung der Universität Bonn zeigt nun jedoch: Diese Vorstellung ist falsch. Der Rhein ist vermüllt – und zwar in einem Ausmaß, das bislang deutlich unterschätzt wurde.







