
Wie Christian Lindner höchstpersönlich den dritten Weltkrieg begonnen hat – Eine steile These in sechs Schritten
1. Konservativismus ist die überflüssigste aller politischen Richtungen. Gesellschaftliche Veränderungen gehen ohnehin unglaublich schwerfällig vonstatten. Es besteht sowieso keine Gefahr, dass sich jemand die Mühe macht, ohne Not ein gut laufendes System zu verändern. Man muss daher nicht aktiv „Gutes erhalten“.
2. Aufgabe von Politik ist vielmehr stets, die begrenzten Veränderungskapazitäten dort einzusetzen, wo Wandel aufgrund äußerer Umstände ohnehin passiert und Anpassung unabdingbar ist.
3. Die Behauptung der Konservativen, den unvermeidlichen Wandel verhindern zu können, ist eine Lüge, die früher oder später zu Chaos und Gewalt führen muss. Merz‘ Verachtung für Bürgergeldempfänger ist die Suche nach einem Sündenbock dafür, dass es nicht so schön bleibt, wie man sich wünscht. Wenn trotz Fußaufstampfen die bisherigen Garanten von Wohlstand und Sicherheit nicht mehr funktionieren, bleibt nur Umdenken (unwahrscheinlich) oder Gewalt (zu befürchten).
4. Ein gescheiterter deutscher Konservativismus mit der Folge von Faschismus oder Chaos wird der am Abgrund taumelnden Weltordnung die letzte Balance nehmen. Folge: Weltkrieg.
5. Die Ampelkoalition war die letzte Chance für dieses Land, zukunftsweisende Veränderungen vorzunehmen. Ein kurzer Moment von Aufbruchstimmung, Innovation, Risikobereitschaft. Die Welt im Jahr 2035 wird keine PS-starken deutschen Verbrennerautos und keinen deutschen Stahl brauchen. Deutschland im Jahr 2035 wird keine günstige fossile Energie beziehen. Merz und was immer auf ihn folgt werden das nicht aufholen können.
6. Die Ampel ist in allererster Linie an Christian Lindners Charakterschwäche zerbrochen, der nicht in der Lage ist, out of the box zu denken, über Schatten zu springen oder Kompromisse einzugehen.
Fazit: Christian Linder ist schuld am kommenden Weltkrieg


