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Antike Texte entschlüsseln: Zwei öffentliche Vorträge in Münster am 23. und 24. Juli
Antike Schriftquellen wirken auf den ersten Blick oft wie verschlossene Botschaften. Zwei öffentliche Vorträge an der Universität Münster zeigen nun, wie Forschende solche Texte entziffern, einordnen und auswerten. Am Donnerstag, 23. Juli, spricht Prof. Dr. Gesa Schenke vom Institut für Ägyptologie und Koptologie der Universität Münster über „Koptische Papyrologie und das kulturelle Gedächtnis“. Einen Tag später, am Freitag, 24. Juli, folgt Prof. Dr. Joachim Friedrich Quack von der Universität Heidelberg mit dem Vortrag „Demotistik und Papyrologie: Chancen und Herausforderungen der Zusammenarbeit“. Beide Veranstaltungen beginnen um 18.15 Uhr im Hörsaal JO 1 in der Johannisstraße 4 in Münster. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung wird in der Ankündigung nicht verlangt.
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Wie Tiere die Schrift erfanden – oder so ähnlich
Schrift gilt als große Erfindung der Menschheit. Tatsächlich war sie eher ein langsamer Bastelprozess – und begann möglicherweise mit Tierlauten. Darauf weist ein neues Buch des Ägyptologen Ludwig Morenz von der Universität Bonn hin. Die ägyptische Schrift entstand demnach nicht plötzlich, sondern entwickelte sich über Jahrhunderte hinweg. Ausgangspunkt waren einfache Lösungen für konkrete Probleme, etwa Namen festzuhalten.





