-
Satelliten zeigen: So unruhig sind wir wirklich
Nachts wirkt die Erde aus dem All wie ein gleichmäßig heller Planet. Doch das stimmt nicht. Forscher der University of Connecticut, der NASA und der Ruhr-Universität Bochum haben erstmals tägliche Satellitendaten ausgewertet. Ihr Ergebnis: Unser nächtliches Licht ist alles andere als stabil. Es flackert, schwankt und verändert sich ständig. Im Schnitt wird die Erde zwar jedes Jahr etwas heller – etwa zwei Prozent. Doch dieser Wert täuscht. In vielen Regionen nimmt das Licht stark zu, in anderen geht es deutlich zurück. In helleren Gebieten stiegen die Werte um rund ein Drittel, anderswo sanken sie fast genauso stark. Am Ende bleibt nur ein kleines Plus – aber dahinter stecken große Unterschiede.…
-
CO₂ aus der Luft – aber bitte mit Plan
Es mag trivial klingen – aber genau deshalb ist es wichtig. Wissenschaft ist nicht dazu da, nur steile Thesen zu überprüfen, sondern auch solche, die völlig logisch erscheinen. Denn manchmal ist das Offensichtliche eben doch nicht richtig. Genau das zeigt eine neue Studie des Forschungszentrums Jülich zur Technik der Direct Air Capture (DAC). Dabei wird CO₂ direkt aus der Luft gefiltert und gespeichert – ein Baustein, um Restemissionen auszugleichen. Doch: Ob sich das lohnt, hängt stark vom Standort ab. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und lokale Wind- und Solarenergie entscheiden darüber, wie viel Energie die Anlage braucht – und wie teuer sie arbeitet. Die Spannbreite reicht von 200 bis über 1000 Euro pro…





