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    Klimaschäden erzeugen keinen Klimaschutz

    Das Klima schützt man nicht durch Schadensvermeidung. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine neue Studie des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie und der University of Oxford. Ein Verhaltensexperiment zeigt: Selbst wenn Menschen wiederholt mit klimabedingten Schäden konfrontiert werden, führt das nicht automatisch zu dauerhaft mehr gemeinschaftlichem Klimaschutz. In dem Experiment spielten Gruppen von jeweils sechs Personen über mehrere Runden ein sogenanntes Klimaspiel. Jede Person erhielt ein Startbudget und musste entscheiden, wie viel sie in einen gemeinsamen Klimafonds einzahlt. Nur wenn die Gruppe insgesamt ein festgelegtes Ziel erreichte, konnten alle ihr restliches Geld behalten. Wurde das Ziel verfehlt, drohte mit hoher Wahrscheinlichkeit ein vollständiger Verlust – als Modell einer Klimakatastrophe. Ein Teil der…

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