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Den Kompass in der Leber: Wie Tauben das Magnetfeld der Erde spüren
Manchmal ist die Natur so elegant, dass sie wie Unsinn klingt. Tauben, diese unterschätzten Stadtbewohner mit Krümelblick und erstaunlichem Heimweginstinkt, könnten einen ihrer wichtigsten Navigationssensoren nicht im Gehirn, nicht im Auge und nicht im Schnabel tragen. Sondern in der Leber. Ein Forschungsteam der Max-Planck-Gesellschaft, der Universität Bonn, des Universitätsklinikums Bonn und der Universität Duisburg-Essen berichtet in Science von einem überraschenden Mechanismus: Brieftauben besitzen in der Leber eisenreiche Immunzellen, sogenannte Makrophagen. Diese Zellen könnten auf das Erdmagnetfeld reagieren und den Tieren helfen, ihren Weg nach Hause zu finden. Dass Vögel das Magnetfeld der Erde nutzen können, ist seit Jahrzehnten bekannt. Aber die entscheidende Frage blieb offen: Wo sitzt dieser Sinn? Lange…
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Dunkles exotisches Ding im All
Dunkles exotisches Ding im All gefunden. So ließe sich eine Entdeckung zusammenfassen, die Astronomen gerade ein wenig ratlos, aber sehr neugierig macht. Denn entdeckt wurde etwas, das man eigentlich nicht sehen kann: ein Objekt ohne Licht, ohne Sterne, ohne sichtbare Struktur – aber mit erstaunlich viel Masse. Das geheimnisvolle Objekt liegt rund zehn Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt. Wir beobachten es also zu einem Zeitpunkt, als das Universum noch vergleichsweise jung war. Das Besondere: Es sendet selbst keinerlei Licht aus. Nachgewiesen wurde es nur indirekt, über seine Schwerkraft. Diese wirkt wie eine unsichtbare Linse und verbiegt das Licht einer noch weiter entfernten Galaxie minimal, aber messbar. Um diese winzigen…





