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Erst stirbt der Wal – dann hasst der Mensch
Ein gestrandeter Buckelwal in der Ostsee ist zunächst einmal kein politisches Ereignis, sondern ein biologisches Problem mit begrenzten und riskanten Handlungsmöglichkeiten. Doch genau darin liegt offenbar bereits die erste Zumutung für einige Menschen, denn was fachlich komplex, unsicher und widersprüchlich ist, wird in der öffentlichen Reaktion schnell in Hass übersetzt: „Es gab Möglichkeiten, den Wal zu retten, aber ihr wolltet es einfach nicht.“ „Wie toll, dass ihr Pseudoexperten erst jetzt auf die Idee kommt, ihn zu befeuchten.“ „Ihn einfach sterben zu lassen ist einfacher und bei weitem günstiger.“


