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Random Jazz, Folge 1: Ray Appleton Sextet
In dieser Reihe höre ich Jazz-Alben. Zufällig ausgewählte Jazz-Alben. Und über die spreche ich dann.
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Will Trump die Zwischenwahlen absagen?
Es ging zwischen der Gefangennahme des Venezuelischen Machthabers Maduro, der erneuten Drohung, Grönland zu annektieren und den Todesschüssen auf eine Zivilistin etwas unter, was US-Präsident Trump am 6.1.2026 auf dem „House Republicans retreat“ (einer Art Klausurtagungen der Fraktion der Republikaner) zu den Zwischenwahlen sagte. Es ging auch unter, weil es, wie immer, kryptisch und versteckt war. Aber es ist aufschlussreich: “I won’t say, ‘Cancel the election, they should cancel the election,’ because the fake news will say, ‘He wants the elections canceled. He’s a dictator.’”
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Dyskalenderosthenie? Oder: Hilfe, ein Datum!
Gestern in der Besprechung kam mein Chef auf mich zu, stellte sich vor mich und gab mir feierlich die Hand. Was ist denn jetzt passiert?, dachte ich. Werde ich befördert? Ist jemand gestorben? Hatte ich eventuell Geburtstag? „Ich habe Ihnen noch gar kein schönes neues Jahr gewünscht“, sagte mein Chef. Ach Gott!, dachte ich. „Äh, ja, gleichfalls“, sagte ich. Ich bin 48 Jahre alt und habe schon mehrere Neujahre erlebt. Mir ist bereits aufgefallen, dass viele Leute ein gewisses Aufhebens darum machen, dass sich die hinterste Zahl der Datumsangabe ändert.
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Der Nahostkonflikt und der Sog der Polarisierung
Der Nahostkonflikt zeigt besonders deutlich das Bedürfnis der Menschen, eine Seite zu wählen und zu idealisieren. Es ist so bescheuert wie menschlich. Es ist nämlich absolut unerträglich, sich vorzustellen, dass es Kinder gibt, die verhungern. Oder Geiseln, die gefoltert und gedemütigt werden und ebenfalls verhungern. Oder Kinder, denen Raketen auf den Kopf fallen. Wenn all das jemanden kaltlässt, ist derjenige entweder ein Psychopath oder geschickt darin, Gedanken zu verdrängen. Und ein gewisses Maß an Verdrängung ist unvermeidlich, wenn man nicht verzweifeln will. Es kostet Kraft, sich dieser Verdrängung immer wieder bewusst zu werden, sich Zeit zu nehmen, die unerträglichen Inhalte dann doch wahrzunehmen, die eigene Ohnmacht und Unsicherheit einzugestehen. Einfach…









