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Das wichtigste Buch des Jahrtausends: „If anyone builds it, everyone dies“
von Robert von Cube Finden Sie den Titel dieses Artikels übertrieben? Dann habe ich eine ernstgemeinte Bitte an Sie: Lesen Sie das Buch, das hier rezensiert wird, und liefern Sie ein überzeugendes Gegenargument. Ich wünsche mir nämlich nichts so sehnlich wie ein überzeugendes Gegenargument. Wenn die Autoren des Buches „If anyone builds it, everyone dies“ (Eliezer Yudkowsky und Nate Soares, beide renommierte KI-Forscher) recht haben, dann ist die Überschrift nicht übertrieben gewählt. Dann droht der Menschheit die Auslöschung durch eine künstliche Superintelligenz und dies ist das Buch der Stunde. Da kein anderes Buch derzeit mehr Aussicht darauf hat, diesen wichtigen Sachverhalt an die Öffentlichkeit zu bringen und weil dieser Sachverhalt –…
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Random Jazz 4 – Grant Green
von Robert von Cube In dieser Reihe höre ich Jazz-Alben. Zufällig ausgewählte Jazz-Alben. Und über die spreche ich dann. Dies funktioniert nicht wie der berühmte Blindfold-Test im Downbeat-Magazin, weil ich vorher weiß, was ich höre. Aber ich weiß nicht, was ich als nächstes hören werde. Es wird ein zufälliges Album aus einer Liste von ungefähr 700.000 Möglichkeiten auf Discogs sein. In dieser vierten Folge bekomme ich endlich Musiker präsentiert, die ich kenne. Hier haben wir mal ein zünftiges Bluenote-Album mit Namen wie Elvin Jones und Hank Mobley. Und Grant Green. Grant Green spielt Gitarre. Und da möchte ich etwas ausholen. Das mit der Gitarre ist nämlich verwirrend. Neben Jazz sind…
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Random Jazz 3 – Dennis Charles Triangle
In dieser Reihe höre ich Jazz-Alben. Zufällig ausgewählte Jazz-Alben. Und über die spreche ich dann. Dies funktioniert nicht wie der berühmte Blindfold-Test im Downbeat-Magazin, weil ich vorher weiß, was ich höre. Aber ich weiß nicht, was ich als nächstes hören werde. Es wird ein zufälliges Album aus einer Liste von ungefähr 700.000 Möglichkeiten auf Discogs sein. Heute präsentiert mir mein Zufallsalgorithmus: Dennis Charles Triangle – Queen Mary. Diesmal habe ich konsequent erst die Musik gehört, bevor ich irgendwelche Recherchen angestellt habe. Was ich von der Discogs-Seite auf den ersten Blick mitnahm: Erschienen in Schweden. Laut Spotify aus dem Jahr 2018 (diese Jahreszahlen sind aber oft falsch). Ich vermutete daher erstmal…
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Random Jazz 2: Akira Sakata Trio
In dieser Reihe höre ich Jazz-Alben. Zufällig ausgewählte Jazz-Alben. Und über die spreche ich dann. Dies funktioniert nicht wie der berühmte Blindfold-Test im Downbeat-Magazin, weil ich vorher weiß, was ich höre. Aber ich weiß nicht, was ich als nächstes hören werde. Es wird ein zufälliges Album aus einer Liste von ungefähr 700.000 Möglichkeiten auf Discogs sein. In dieser zweiten Folge präsentiert mir mein Zufalls-Skript: Akira Sakata Trio – Dance, 1982. Hier tappe ich wirklich komplett im Dunklen. Mit japanischem Jazz kenne ich mich nicht aus. Das Cover spricht mich jedenfalls an, diese Nahaufnahme von … irgendwas, in Kombination mit der klaren roten Schrift hat etwas Brutales und Direktes. Vielleicht sind…
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Mehr Krankheitstage sind ein Zeichen einer fortgeschrittenen Zivilisation
Unser Bundeskanzler hält die gesamte Bevölkerung für faul, weil sich mehr Menschen als früher krankgemelden. Man kann sicherlich nicht in seine Position kommen, ohne ein Workaholic zu sein. Dennoch spricht es für einen Mangel an Reflexionsvermögen, wenn man sein eigenes Arbeitspensum zum Maßstab der Allgemeinbevölkerung macht. Dass sich mehr Menschen krankmelden als früher, ist ein Zeichen unserer hohen Zivilisationsstufe.
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Random Jazz, Folge 1: Ray Appleton Sextet
In dieser Reihe höre ich Jazz-Alben. Zufällig ausgewählte Jazz-Alben. Und über die spreche ich dann.
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Will Trump die Zwischenwahlen absagen?
Es ging zwischen der Gefangennahme des Venezuelischen Machthabers Maduro, der erneuten Drohung, Grönland zu annektieren und den Todesschüssen auf eine Zivilistin etwas unter, was US-Präsident Trump am 6.1.2026 auf dem „House Republicans retreat“ (einer Art Klausurtagungen der Fraktion der Republikaner) zu den Zwischenwahlen sagte. Es ging auch unter, weil es, wie immer, kryptisch und versteckt war. Aber es ist aufschlussreich: “I won’t say, ‘Cancel the election, they should cancel the election,’ because the fake news will say, ‘He wants the elections canceled. He’s a dictator.’”
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Dyskalenderosthenie? Oder: Hilfe, ein Datum!
Gestern in der Besprechung kam mein Chef auf mich zu, stellte sich vor mich und gab mir feierlich die Hand. Was ist denn jetzt passiert?, dachte ich. Werde ich befördert? Ist jemand gestorben? Hatte ich eventuell Geburtstag? „Ich habe Ihnen noch gar kein schönes neues Jahr gewünscht“, sagte mein Chef. Ach Gott!, dachte ich. „Äh, ja, gleichfalls“, sagte ich. Ich bin 48 Jahre alt und habe schon mehrere Neujahre erlebt. Mir ist bereits aufgefallen, dass viele Leute ein gewisses Aufhebens darum machen, dass sich die hinterste Zahl der Datumsangabe ändert.
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Der Nahostkonflikt und der Sog der Polarisierung
Der Nahostkonflikt zeigt besonders deutlich das Bedürfnis der Menschen, eine Seite zu wählen und zu idealisieren. Es ist so bescheuert wie menschlich. Es ist nämlich absolut unerträglich, sich vorzustellen, dass es Kinder gibt, die verhungern. Oder Geiseln, die gefoltert und gedemütigt werden und ebenfalls verhungern. Oder Kinder, denen Raketen auf den Kopf fallen. Wenn all das jemanden kaltlässt, ist derjenige entweder ein Psychopath oder geschickt darin, Gedanken zu verdrängen. Und ein gewisses Maß an Verdrängung ist unvermeidlich, wenn man nicht verzweifeln will. Es kostet Kraft, sich dieser Verdrängung immer wieder bewusst zu werden, sich Zeit zu nehmen, die unerträglichen Inhalte dann doch wahrzunehmen, die eigene Ohnmacht und Unsicherheit einzugestehen. Einfach…

















