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Polnische KI sucht kleiner â und soll trotzdem besser sein
Ein Forschungsteam aus Polen setzt bei KĂŒnstlicher Intelligenz nicht auf immer gröĂere Modelle, sondern auf kleinere Spezialisten. Das OĆrodek Przetwarzania Informacji, kurz OPI, hat mit PolDense mehrere KI-Modelle entwickelt, die gezielt Informationen in polnischsprachigen Texten finden sollen. Nach Angaben des Instituts schneiden sie dabei besser ab als vergleichbare auslĂ€ndische Modelle â obwohl sie rund zehnmal kleiner sind. Solche Modelle sind keine klassischen Chatbots. Ihre Aufgabe besteht vor allem darin, in groĂen Textsammlungen passende Informationen zu finden. Genau solche Systeme stecken heute hinter vielen KI-Suchen, Chatbots und sogenannten RAG-Anwendungen, bei denen eine KI zunĂ€chst Dokumente durchsucht und daraus anschlieĂend eine Antwort formuliert.
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Kennzeichnungspflicht nur fĂŒr Deep Fakes: EU-Kommission weiss nun doch mehr
UnlĂ€ngst berichtete WahnsinnWissen ĂŒber die Verwirrung rund um die neuen EU-Kennzeichnungspflichten fĂŒr KI-generierte Inhalte â und darĂŒber, wie wenig hilfreich die EuropĂ€ische Kommission zunĂ€chst auf unsere konkrete Presseanfrage reagierte. Zur Wahrheit gehört aber auch: Mit einigen Tagen Verzögerung erreichte uns nun doch eine passgenaue Stellungnahme. Und die schafft Klarheit. Wir hatten wissen wollen, ob vollstĂ€ndig KI-generierte Bilder zur Illustration eines Blogs gekennzeichnet werden mĂŒssen, auch wenn sie keine realen Personen oder Ereignisse darstellen und nicht wie authentische Aufnahmen wirken. Die Antwort der EU-Kommission lautet nun:
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KI hilft bei der Suche nach Chemikalien und Giften
Das Deutsche Zentrum fĂŒr Luft- und Raumfahrt (DLR) hat neue Sensorsysteme entwickelt, die EinsatzkrĂ€fte bei der Suche nach gefĂ€hrlichen Stoffen unterstĂŒtzen sollen. Die Technik kann auf Drohnen oder gelĂ€ndegĂ€ngigen Robotern montiert werden und soll dabei helfen, chemische oder biologische Gefahrstoffe zu erkennen, ohne dass Menschen sich unmittelbar in Gefahr begeben mĂŒssen. Bislang mĂŒssen Feuerwehr, Katastrophenschutz oder andere EinsatzkrĂ€fte hĂ€ufig zunĂ€chst selbst in ein möglicherweise kontaminiertes Gebiet vordringen. Erst dort können sie Proben nehmen und feststellen, ob tatsĂ€chlich gefĂ€hrliche Stoffe vorhanden sind. Das kostet Zeit und birgt Risiken.
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KI-WochenWahnsinn (KW 29)
Jede Woche KI-Meldungen â damit ihr nicht jeden Tag 20 Quellen lesen mĂŒsst.
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Die Zukunft unter KI â man kann auch pessimistisch sein
Im ZEIT Magazin (Ausgabe 28/2026) durften zehn KI-Experten beschreiben, wie sie die Welt in einem, in fĂŒnf und in zehn Jahren sehen. Auf einer Skala von eins (sehr besorgt) bis zehn (sehr optimistisch) kam keiner unter fĂŒnf. Ob man seitens der ZEIT keinen Pessimisten finden konnte oder wollte, ist dem Autor nicht bekannt (man hĂ€tte z. B. hier suchen können). Auch er kann nicht in die Zukunft blicken, findet aber, es sollte der VollstĂ€ndigkeit halber auch ein ungĂŒnstiges Szenario beschrieben werden. Hier folgt es. In einem Jahr Die VerĂ€nderung vollzieht sich noch weitgehend unbemerkt. WĂ€hrend in Europa Verwaltungen und Konzerne gerade dabei sind, Regelungen fĂŒr die Verwendung von Chatbots…
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Wie viel zu spÀt kommt der Betrugsschutz der Uni Siegen?
Es ist eine gute Idee, wenn Forschung daran arbeitet, Menschen vor neuen Formen des Betrugs zu schĂŒtzen. Gerade bei KĂŒnstlicher Intelligenz ergeben Schutzmechanismen, AufklĂ€rung und ein besseres VerstĂ€ndnis dafĂŒr, wie Kriminelle Vertrauen manipulieren Sinn. Schutzprojekte mĂŒssen aber auch einen Bezug zur RealitĂ€t haben. Schon bisher war es oft so, dass Verbrechen schneller war als Strafverfolgung, PrĂ€vention oder Verbraucherschutz. In Zeiten von KI bekommt dieser alte Abstand allerdings eine völlig neue Geschwindigkeit. Was heute noch wie Zukunft klingt, ist morgen schon als App verfĂŒgbar, ĂŒbermorgen automatisiert und kurz darauf Teil alltĂ€glicher Betrugsmaschen. Dieser Zeitfaktor scheint sich allerdings noch nicht bis zum Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) herumgesprochen zu haben, wenn…
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JEIN: Kennzeichnungspflicht fĂŒr KI-Texte?
DafĂŒr – von Silke Zeidler In jeder Kunstausstellung stehen die genutzten Techniken mit auf den zugehörigen Objektbeschriftungen. Hier ist klar, dass diese Information ausschlaggebend fĂŒr die Lesart der Arbeit ist.Sonst steht man orientierungslos vor dem Werk und ist mit RĂ€tselraten ĂŒber die Technik statt einer Auseinandersetzung mit der Arbeit beschĂ€ftigt. Man kann aktuell beobachten, wie Menschen versuchen herauszufinden, ob ein Mensch oder eine Maschine hinter einem Text steht.Ab MĂ€rz 2025 konnten Menschen nicht mehr feststellen, ob ein Text von einer Maschine generiert wurde. Ab diesem Zeitpunkt ist das Wissen ĂŒber die genutzte oder eben nicht genutzte Technologie bedeutsam fĂŒr die Lesart eines SchriftstĂŒcks.Ein Lektorat ist mit Menschen besetzt, die nicht nur…
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KI sagt Pflanzen voraus
Menschen sind komplexe Wesen. Pflanzen aber auch. Sie haben kein Gehirn, keine Nerven und keine Sprache wie wir â trotzdem reagieren sie erstaunlich fein auf ihre Umwelt. In ihren Zellen entscheidet ein hochkomplexes genetisches Programm, wann welche Gene aktiv werden. Genau dieses Programm nehmen Forscher des Forschungszentrums JĂŒlich nun mit KĂŒnstlicher Intelligenz ins Visier. Im Mittelpunkt steht die Genregulation: Sie bestimmt, welche Abschnitte der DNA zu einem bestimmten Zeitpunkt aktiv sind und welche stumm bleiben. Obwohl das Erbgut vieler Pflanzen lĂ€ngst entschlĂŒsselt wurde, ist seine Steuerung noch immer schwer zu verstehen. Die neue KI analysiert DNA-Sequenzen und erkennt darin Muster, die fĂŒr die Aktivierung von Genen verantwortlich sind. Vereinfacht gesagt…
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KI und Supercomputer klÀren das Myon-RÀtsel
JĂŒlicher Supercomputer haben eine langjĂ€hrige Unstimmigkeit in der Teilchenphysik neu eingeordnet. Ein internationales Forschungsteam hat die magnetischen Eigenschaften des Myons mit bislang besonders hoher Genauigkeit berechnet. Das Myon ist ein kurzlebiges Elementarteilchen und ein schwererer Verwandter des Elektrons. Sein magnetisches Verhalten galt seit mehr als zwei Jahrzehnten als möglicher Hinweis auf Physik jenseits des Standardmodells. FĂŒr die nun in Nature veröffentlichte Arbeit nutzten die Forschenden unter anderem die JĂŒlicher Supercomputer JUWELS, JURECA und JUPITER. JUPITER ist Europas erster Supercomputer der Exascale-Klasse. Solche Systeme erreichen eine Rechenleistung, die klassische wissenschaftliche Modellierung in Bereiche fĂŒhrt, die ohne Hochleistungsrechnen kaum zugĂ€nglich wĂ€ren. Im Zentrum stand die prĂ€zise Berechnung eines besonders schwierigen Anteils der…
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KI baut sich ihr eigenes Bild von der Welt
An der UniversitĂ€t Bonn startet eine neue Forschungsgruppe, die KĂŒnstlicher Intelligenz ein umfassenderes VerstĂ€ndnis von Orten vermitteln soll. Der Informatiker Marc RuĂwurm entwickelt Methoden, mit denen sich unterschiedliche Geodaten zusammenfĂŒhren und gemeinsam auswerten lassen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt ĂŒber das Emmy-Noether-Programm. Geodaten liegen heute fragmentiert vor: Satellitenbilder, Karten, Klimadaten oder Höhenmodelle unterscheiden sich in Struktur, Auflösung und Format. Eine gemeinsame Auswertung ist aufwendig. Genau hier setzt die Forschung an. Ziel ist es, diese Daten so zu verbinden, dass KI-Systeme daraus ein konsistentes Gesamtbild ableiten können.



























