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Alle Reformen sind sinnlos. Jetzt, am Vorabend des KI-Zeitalters
Wenn man davon ausginge, dass alles ungefähr so weitergeht wie bisher, hätte Bundeskanzler Merz vermutlich recht, mit seinem Ruf nach Reformen. Ob die dann so oder anders aussehen sollten, ist politisches Tagesgeschäft. Aber die demographische und medizinische Entwicklung führen dazu, dass es immer mehr alte Menschen gibt, die einerseits Rente beziehen und andererseits immer länger immer bessere (=teurere) medizinische Leistungen in Anspruch nehmen. Die Wirtschaft kriselt, aber in einer herkömmlichen Welt würden neue Geschäftsfelder eröffnet, die auch wieder mit staatlichen Maßnahmen gefördert werden können. In einer Welt wie Merz sie kennt, könnte und müsste man mit Reformen einiges umwälzen, um dann im Großen und Ganzen ungefähr so weiterzumachen. Aber durch…
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Polnische KI sucht kleiner – und soll trotzdem besser sein
Ein Forschungsteam aus Polen setzt bei Künstlicher Intelligenz nicht auf immer größere Modelle, sondern auf kleinere Spezialisten. Das Ośrodek Przetwarzania Informacji, kurz OPI, hat mit PolDense mehrere KI-Modelle entwickelt, die gezielt Informationen in polnischsprachigen Texten finden sollen. Nach Angaben des Instituts schneiden sie dabei besser ab als vergleichbare ausländische Modelle – obwohl sie rund zehnmal kleiner sind. Solche Modelle sind keine klassischen Chatbots. Ihre Aufgabe besteht vor allem darin, in großen Textsammlungen passende Informationen zu finden. Genau solche Systeme stecken heute hinter vielen KI-Suchen, Chatbots und sogenannten RAG-Anwendungen, bei denen eine KI zunächst Dokumente durchsucht und daraus anschließend eine Antwort formuliert.
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Kennzeichnungspflicht nur für Deep Fakes: EU-Kommission weiss nun doch mehr
Unlängst berichtete WahnsinnWissen über die Verwirrung rund um die neuen EU-Kennzeichnungspflichten für KI-generierte Inhalte – und darüber, wie wenig hilfreich die Europäische Kommission zunächst auf unsere konkrete Presseanfrage reagierte. Zur Wahrheit gehört aber auch: Mit einigen Tagen Verzögerung erreichte uns nun doch eine passgenaue Stellungnahme. Und die schafft Klarheit. Wir hatten wissen wollen, ob vollständig KI-generierte Bilder zur Illustration eines Blogs gekennzeichnet werden müssen, auch wenn sie keine realen Personen oder Ereignisse darstellen und nicht wie authentische Aufnahmen wirken. Die Antwort der EU-Kommission lautet nun:
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KI hilft bei der Suche nach Chemikalien und Giften
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat neue Sensorsysteme entwickelt, die Einsatzkräfte bei der Suche nach gefährlichen Stoffen unterstützen sollen. Die Technik kann auf Drohnen oder geländegängigen Robotern montiert werden und soll dabei helfen, chemische oder biologische Gefahrstoffe zu erkennen, ohne dass Menschen sich unmittelbar in Gefahr begeben müssen. Bislang müssen Feuerwehr, Katastrophenschutz oder andere Einsatzkräfte häufig zunächst selbst in ein möglicherweise kontaminiertes Gebiet vordringen. Erst dort können sie Proben nehmen und feststellen, ob tatsächlich gefährliche Stoffe vorhanden sind. Das kostet Zeit und birgt Risiken.
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KI-WochenWahnsinn (KW 29)
Jede Woche KI-Meldungen – damit ihr nicht jeden Tag 20 Quellen lesen müsst.
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Die Zukunft unter KI – man kann auch pessimistisch sein
Im ZEIT Magazin (Ausgabe 28/2026) durften zehn KI-Experten beschreiben, wie sie die Welt in einem, in fünf und in zehn Jahren sehen. Auf einer Skala von eins (sehr besorgt) bis zehn (sehr optimistisch) kam keiner unter fünf. Ob man seitens der ZEIT keinen Pessimisten finden konnte oder wollte, ist dem Autor nicht bekannt (man hätte z. B. hier suchen können). Auch er kann nicht in die Zukunft blicken, findet aber, es sollte der Vollständigkeit halber auch ein ungünstiges Szenario beschrieben werden. Hier folgt es. In einem Jahr Die Veränderung vollzieht sich noch weitgehend unbemerkt. Während in Europa Verwaltungen und Konzerne gerade dabei sind, Regelungen für die Verwendung von Chatbots…
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Wie viel zu spät kommt der Betrugsschutz der Uni Siegen?
Es ist eine gute Idee, wenn Forschung daran arbeitet, Menschen vor neuen Formen des Betrugs zu schützen. Gerade bei Künstlicher Intelligenz ergeben Schutzmechanismen, Aufklärung und ein besseres Verständnis dafür, wie Kriminelle Vertrauen manipulieren Sinn. Schutzprojekte müssen aber auch einen Bezug zur Realität haben. Schon bisher war es oft so, dass Verbrechen schneller war als Strafverfolgung, Prävention oder Verbraucherschutz. In Zeiten von KI bekommt dieser alte Abstand allerdings eine völlig neue Geschwindigkeit. Was heute noch wie Zukunft klingt, ist morgen schon als App verfügbar, übermorgen automatisiert und kurz darauf Teil alltäglicher Betrugsmaschen. Dieser Zeitfaktor scheint sich allerdings noch nicht bis zum Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) herumgesprochen zu haben, wenn…
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JEIN: Kennzeichnungspflicht für KI-Texte?
Dafür – von Silke Zeidler In jeder Kunstausstellung stehen die genutzten Techniken mit auf den zugehörigen Objektbeschriftungen. Hier ist klar, dass diese Information ausschlaggebend für die Lesart der Arbeit ist.Sonst steht man orientierungslos vor dem Werk und ist mit Rätselraten über die Technik statt einer Auseinandersetzung mit der Arbeit beschäftigt. Man kann aktuell beobachten, wie Menschen versuchen herauszufinden, ob ein Mensch oder eine Maschine hinter einem Text steht.Ab März 2025 konnten Menschen nicht mehr feststellen, ob ein Text von einer Maschine generiert wurde. Ab diesem Zeitpunkt ist das Wissen über die genutzte oder eben nicht genutzte Technologie bedeutsam für die Lesart eines Schriftstücks.Ein Lektorat ist mit Menschen besetzt, die nicht nur…
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KI sagt Pflanzen voraus
Menschen sind komplexe Wesen. Pflanzen aber auch. Sie haben kein Gehirn, keine Nerven und keine Sprache wie wir – trotzdem reagieren sie erstaunlich fein auf ihre Umwelt. In ihren Zellen entscheidet ein hochkomplexes genetisches Programm, wann welche Gene aktiv werden. Genau dieses Programm nehmen Forscher des Forschungszentrums Jülich nun mit Künstlicher Intelligenz ins Visier. Im Mittelpunkt steht die Genregulation: Sie bestimmt, welche Abschnitte der DNA zu einem bestimmten Zeitpunkt aktiv sind und welche stumm bleiben. Obwohl das Erbgut vieler Pflanzen längst entschlüsselt wurde, ist seine Steuerung noch immer schwer zu verstehen. Die neue KI analysiert DNA-Sequenzen und erkennt darin Muster, die für die Aktivierung von Genen verantwortlich sind. Vereinfacht gesagt…
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KI und Supercomputer klären das Myon-Rätsel
Jülicher Supercomputer haben eine langjährige Unstimmigkeit in der Teilchenphysik neu eingeordnet. Ein internationales Forschungsteam hat die magnetischen Eigenschaften des Myons mit bislang besonders hoher Genauigkeit berechnet. Das Myon ist ein kurzlebiges Elementarteilchen und ein schwererer Verwandter des Elektrons. Sein magnetisches Verhalten galt seit mehr als zwei Jahrzehnten als möglicher Hinweis auf Physik jenseits des Standardmodells. Für die nun in Nature veröffentlichte Arbeit nutzten die Forschenden unter anderem die Jülicher Supercomputer JUWELS, JURECA und JUPITER. JUPITER ist Europas erster Supercomputer der Exascale-Klasse. Solche Systeme erreichen eine Rechenleistung, die klassische wissenschaftliche Modellierung in Bereiche führt, die ohne Hochleistungsrechnen kaum zugänglich wären. Im Zentrum stand die präzise Berechnung eines besonders schwierigen Anteils der…



























