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Wenn Zellen ihren Abfall nicht loswerden
Zellen sind keine ordentlichen Orte. In ihnen entsteht ständig Müll: beschädigte Bestandteile, falsch gebaute Eiweiße und manchmal auch eingedrungene Bakterien. Damit eine Zelle gesund bleibt, muss sie diesen Abfall erkennen und entsorgen. Forschende der Ruhr-Universität Bochum haben nun genauer verstanden, wie diese zelluläre Müllabfuhr funktioniert. Im Mittelpunkt der neuen Studie steht ein Eiweiß mit dem Namen Optineurin. Es wirkt in der Zelle wie ein Sortierer. Optineurin erkennt schädliche Bestandteile und markiert sie für den Abtransport. Danach werden diese Teile in kleinen Bläschen verpackt und in der Zelle abgebaut. Dieser Reinigungsprozess heißt Autophagie, was so viel bedeutet wie „Selbstverdauung“.
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73 Euro für Windeln & Milch: Betrug in Bochum?
Bochumer Innenstadt. Drehscheibe. Fußgängerzone. Dienstag, 13. Mai. 18.20 Uhr. In etwa. Eine junge Frau spricht mich an. Augenscheinlich irgendwo aus Südosteuropa, Nordafrika, oder, keine Ahnung, auf jeden Fall dunkler Teint und starker Akzent. Sie bittet mich nicht um Geld, sondern um Hilfe. Darum, dass ich für ihr Kind, Windeln und Babynahrung im Rossmann kaufe. Ich ließ mich darauf ein, und ging mit ihr in den Drogeriemarkt. Die ganze Zeit über dankte sie mir mit zur Gebetsgeste gefalteten Händen. Ich wiederholte immer wieder, dass sie mir nicht danken solle, dass wir das jetzt holen, und auch gut sei. Immer wieder benannte sie dann, nicht lesen zu können, bat darum, die Originalpampers…





