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Max-Planck-Forscher zu KI: “Neu ist die Qualität der Autonomie”
Neue KI-Sprachmodelle können Cyberangriffe nicht nur sprachlich vorbereiten, sondern technische Teilschritte zunehmend eigenständig ausführen. Darauf weist das Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre in Bochum hin. Gemeint sind sogenannte agentische Modelle wie Claude Mythos von Anthropic oder ChatGPT-5.5 von OpenAI. Sie können Aufgaben planen, Werkzeuge einsetzen, Ergebnisse prüfen und Fehlversuche in weiteren Schritten korrigieren. Der Informatiker Prof. Dr. Thorsten Holz beschreibt den Unterschied zu früheren Modellen mit der Qualität der Autonomie. Bisherige Systeme konnten etwa Phishing-Texte erstellen oder bei der Analyse von Code helfen. Neuere Modelle sind stärker darauf ausgelegt, mehrstufige Aufgaben selbständig zu bearbeiten. Für die Cybersicherheit ist das relevant, weil Angriffe häufig aus wiederholtem Testen, Anpassen und erneutem Ausführen…
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Ministerin Bär entdeckt die „hybride Bedrohung“
Man kann Konservativen nicht vorwerfen, zu nah am Puls der Zeit zu sein. Jemals. Und Forschungsministerin Doro Bär ist eine gute Konservative. Frau Bär hat nun erkannt, dass es hybride Bedrohungen gibt. Hybride Bedrohungen! Also Dinge wie Cyberangriffe, Desinformation, Spionage – all das, womit sich Militärs, Sicherheitsbehörden, Journalisten und eigentlich jeder, der die letzten 15 Jahre nicht als Schwamm im Marianengraben verbracht hat, schon länger beschäftigt. Aber jetzt ist es offiziell: Das Forschungsministerium hat eine Förderrichtlinie veröffentlicht. Man möchte sich die Szene vorstellen: irgendwo in Berlin ein Raum, ein Whiteboard, betretenes Schweigen – und dann sagt jemand vorsichtig: „Was, wenn Angriffe nicht nur militärisch sind?“ Kurzes Nicken. Dann: „Was, wenn…





