-
KI: Wie viel Alien?
Langsam kommt die Nachricht auch in Deutschland an, spät zwar, aber immerhin. Ob es zu spät ist oder nicht, wird ohnehin nicht in Deutschland entschieden. Bis die KI-Debatte hierzulande wirklich läuft, sind die grundlegenden Entscheidungen wahrscheinlich eh schon gegessen. Aber vielleicht auch nicht. Es bleibt eine Restwahrscheinlichkeit, dass selbst in Deutschland sich Menschen wirklich für künstliche Intelligenz und ihre Potenziale wirklich interessieren und sich nicht nur fragen, was das jetzt eigentlich mit unserer Arbeitswelt machen wird. Die nachfolgenden Überlegungen sind mir tatsächlich im Laufe der letzten Monate selbst gekommen. Im Nachgang habe ich gemerkt, dass ich in der Gesellschaft mit durchaus namhaften Menschen im KI-Forschungsbereich bin, die diese Gedanken auch…
-
Es gibt zwei Ursprünge des Lebens. Und Metall.
Steile These? Doch genau darauf läuft eine neue Studie unter Leitung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hinaus. Die Forscher haben rekonstruiert, was vor rund vier Milliarden Jahren passiert sein könnte, als aus Chemie Leben wurde. Heiße Quellen am Meeresboden. Dort gab es Wasserstoff, Kohlendioxid, Ammoniak – und jede Menge Metalle. Aus diesen vergleichsweise einfachen Zutaten mussten irgendwie die Bausteine entstehen, aus denen Zellen bestehen.
-
Seeanemonen erkennen Freund und Feind
Das Immunsystem wirbelloser Tiere kann offenbar deutlich gezielter auf Mikroorganismen reagieren als bisher angenommen. Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Universität Kiel haben gezeigt, dass eine Seeanemone nützliche von potenziell schädlichen Bakterien unterscheiden kann. Bislang galt vor allem das adaptive Immunsystem der Wirbeltiere als besonders präzise. Es verfügt über Antikörper und Gedächtniszellen und kann sich im Laufe des Lebens auf bestimmte Krankheitserreger einstellen. Das angeborene Immunsystem dagegen wurde meist als schnelle, aber eher unspezifische Abwehr betrachtet.








