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Wie aus einer „Shem-Party“ eine „Chemsex-Party“ wurde
Was haben die Berliner Morgenpost, der Stern, die Süddeutsche Zeitung, RTL, ntv und diverse andere Medien gemeinsam? Sie alle berichteten sinngemäß, Ski Aggu habe Jens Spahn und dessen Ehemann Daniel Funke vorgeworfen, an einer „Chemsex-Party“ teilgenommen zu haben. Dabei hatte Ski Aggu diesen Vorwurf gar nicht erhoben. Abgesehen davon, dass er selbst in einem Kommentar auf Instagram betonte, dass es sich lediglich um eine ausgedachte Geschichte zu Unterhaltungszwecken handelt, sprach der Rapper von einer „Shem-Party“ – nicht von einer „Chemsex-Party“.
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Jens Spahn, die Leihmutterschaft und die Freiheit des Einzelnen
Es ist einfach, Jens Spahn für das zu verurteilen, was er getan hat, denn die Lage ist eindeutig. Er kann nicht dem einfachen Bürger etwas verwehren, was er selbst im Ausland in Anspruch nimmt, weil er über die finanziellen Möglichkeiten dazu verfügt. Dementsprechend muss Jens Spahn die politischen Konsequenzen tragen. Dass er von seinen politischen Ämtern zurücktreten sollte, gilt aus Sicht des Autors ohnehin schon seit langer Zeit aus zahlreichen anderen Gründen. Fast irrsinnig mutet daher an, dass dies nun ausgerechnet wegen eines Vorgangs geschehen dürfte, der eher Ausdruck individueller Freiheit ist und mit dem er letztlich niemandem geschadet hat. Was die Causa aber in den Mittelpunkt rückt, ist eine…





