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Update: Vom Hooligan zum Staatsanwalt?
Update (23.09.26): Die WAZ hat nun als erstes Medium bestätigt, dass die Person, die in einer Doku aus den 80er Jahren antisemitische Aussagen tätigt und den Hitlergruß macht, tatsächlich der heutige Bochumer Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann ist. Er selbst hat das ebenfalls zugegeben, behauptet aber, dass er damals weder gewaltbereit noch rechtsextrem gewesen sei und seine früheren Aussagen unter Alkoholeinfluss getätigt worden seien. Diese Erklärung wirkt allerdings äußerst zweifelhaft. Dass Bachmann in der Doku davon sprach, das an den SS-Totenkopf angelehnte Banner der Gruppe „Mighty Blues“ entworfen zu haben, deutet darauf hin, dass er eine gewisse Stellung innerhalb der Gruppe gehabt haben dürfte. Laut der Doku wurde die Gruppe bereits 1981,…
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Ein kurdischer Klub an der Spitze der Süper Lig
Es ist eine dieser Geschichten, die nur der Fußball schreibt: Amedspor, ein Verein mit kurdischer Identität aus Diyarbakır (kurdisch: Amed), ist erst vor wenigen Monaten erstmals in die türkische Süper Lig aufgestiegen. Nachdem in den ersten Spielen mit Siegen gegen Trabzonspor, Beşiktaş und einem 5:0 gegen Erdogans Lieblingsklub Başakşehir drei der finanzstärksten Klubs der Liga geschlagen wurden, ist Amedspor nun Tabellenführer.
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Wie aus einer „Shem-Party“ eine „Chemsex-Party“ wurde
Was haben die Berliner Morgenpost, der Stern, die Süddeutsche Zeitung, RTL, ntv und diverse andere Medien gemeinsam? Sie alle berichteten sinngemäß, Ski Aggu habe Jens Spahn und dessen Ehemann Daniel Funke vorgeworfen, an einer „Chemsex-Party“ teilgenommen zu haben. Dabei hatte Ski Aggu diesen Vorwurf gar nicht erhoben. Abgesehen davon, dass er selbst in einem Kommentar auf Instagram betonte, dass es sich lediglich um eine ausgedachte Geschichte zu Unterhaltungszwecken handelt, sprach der Rapper von einer „Shem-Party“ – nicht von einer „Chemsex-Party“.
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Warum „Gut genug“ mehr als nur ein Meme ist
Update (31.07.26): Nachdem bereits die ursprüngliche Version von „Gut genug“ international viral ging, erschien nun ein Remix mit niemand Geringerem als dem britischen Rapper Skepta. Diesen kann man hier anhören. Dank TikTok hat ein deutscher Song weltweit Bekanntheit erlangt: „Gut genug“ von KitschKrieg, Blumengarten und Shirin David ist nicht nur in Deutschland, sondern z.B. auch in den USA viral gegangen. Ist das nur ein Meme oder doch der Soundtrack einer Generation, die häufig daran zweifelt, gut genug zu sein?
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Klopps erster Fehltritt
Jürgen Klopp ist gerade erst zum Bundestrainer ernannt worden und schon jetzt hat er sich den ersten Fehltritt geleistet: Statt sich in der Pressekonferenz, in der seine Ernennung verkündet wurde, darauf zu fokussieren, wie viel Lust er auf diesen Job hat, holte er zur Medienschelte aus und sprach darüber, unter welchen Umständen er den Job wieder hinschmeißen würde. Dabei offenbarte er auch ein völlig falsches Verständnis von Journalismus.
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„Die Aussage ‚Sport ist politisch‘ langweilt mich“
Clara-Sophia Müller ist Journalistin, Sportsoziologin und lizensierte Kinder- und Jugendtrainerin. Sie schreibt als freie Autorin für die taz und die Jungle World. Im Gespräch mit Wahnsinnwissen ordnet sie die gesellschaftspolitischen Themen rund um die WM 2026 ein.
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Ist das noch von der Kunstfreiheit gedeckt?
Danger Dan und Igor Levit sollten eigentlich in der ZDF-Sendung “Die Anstalt” ihren neuen Song “Keine Angst” präsentieren. Doch dann wurden sie plötzlich ausgeladen, weil das ZDF bestimmte Passagen des Songtextes als Gewaltaufruf interpretiert hatte. Offenbar hatte man beim ZDF sehr wohl Angst und zwar vor der erwartbaren Reaktion von rechten Medien. “Das ZDF, das durch unsere Zwangsgebühren finanziert wird, wirbt für linke Gewalt” – so oder so ähnlich hätten deren Schlagzeilen gelautet. Das hat man sich mit der Ausladung natürlich erspart, und gewissermaßen hat man sogar dafür gesorgt, dass der Song nun viel mehr Reichweite erhalten hat, als er durch die ursprünglich geplante Premiere erhalten hätte.
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WM 2026: Die Sündenböcke der Verlierer
Als aufmerksamer Zuschauer der WM 2026, der auch die Geschehnisse abseits des Platzes verfolgt, ist mir etwas aufgefallen: In Momenten, in denen die eigene Mannschaft verliert oder unter strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen zu leiden hat, blamiert sich jedes Land auf seine Weise. Natürlich ist mir klar, dass die Reaktionen von Einzelpersonen wie Trainern, TV-Experten oder Politikern keine Rückschlüsse auf die Gesamtbevölkerung des jeweiligen Landes zulassen. Jedoch denke ich durchaus, dass das, was Personen des öffentlichen Lebens in solchen Momenten öffentlich kundtun, etwas über die Kultur des jeweiligen Landes aussagt.
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Warum die FIFA diesmal zu weit gegangen ist
Es ist der bisher größte Skandal dieser WM: Die FIFA hat die Sperre für den US-amerikanischen Stürmer Folarin Balogun für ein Jahr auf Bewährung ausgesetzt. Doch warum ist der Aufschrei diesmal so groß? Um diese Frage zu beantworten, muss man berücksichtigen, wie diese Entscheidung zustande gekommen ist und das ins Verhältnis zur bisherigen Vorgehensweise bei vergleichbaren Entscheidungen setzen.
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Deutschlandfahnen schaden dem Stadtbild
Wenn ich in diesen Tagen durch Köln laufe, fällt es mir an jeder Ecke auf: Wir haben mal wieder dieses Problem im Stadtbild. Nein, nicht das, was Friedrich Merz meint. Ich rede von diesen unästhetischen schwarz-rot-goldenen Fahnen, die nun wieder so penetrant zur Schau gestellt werden.























