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    Frauen bekommen weniger Geld – auch als KI

    Ein Gender Pay Gap setzt nicht einmal Menschen voraus. In einem Experiment mit 189 Beschäftigten arbeiteten Versuchspersonen in einem virtuellen Büro mit verschiedenen KI-Assistenten zusammen. Darunter waren zwei menschenähnliche Agenten: der männlich präsentierte „Johan“ und die weiblich präsentierte „Johanna“. Technisch waren beide identisch und verwendeten dasselbe KI-Modell. Nach den gemeinsamen Aufgaben sollten die Versuchspersonen die Leistung bewerten und echtes Geld zwischen sich und der KI aufteilen. Das Ergebnis: Johanna erhielt im Schnitt 10,25 Prozent weniger als Johan. Dabei bewerteten die Teilnehmenden ihre eigentliche Arbeitsleistung ähnlich. Auch das Vertrauen in Johan war zwar etwas größer, der Unterschied aber statistisch nicht bedeutsam. Johan wurde allerdings als menschlicher wahrgenommen.

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    KI-WochenWahnsinn (KW 32)

    – ⁠Europäische Palantir-AlternativePolitiker fordern europäische Alternativen zu Palantir. Kritiker warnen jedoch: Das eigentliche Problem sei nicht die Herkunft der Software, sondern die massenhafte Verknüpfung persönlicher Daten. – ⁠Anthropic-KI greift Unternehmen anIn Sicherheitstests haben Forscher KI-Agenten mit realistischen IT-Umgebungen konfrontiert. Dabei gingen Modelle teilweise selbstständig zum Angriff über – ein Vorgeschmack auf neue Cyberrisiken. – ⁠GEMA gewinnt gegen SunoIm Streit um KI-generierte Musik hat die GEMA vor Gericht gegen Suno gewonnen. Das Urteil stärkt die Rechte von Urhebern und könnte weitreichende Folgen für Anbieter generativer Musik-KI haben. – ⁠KI verschickt selbstständig Phishing-MailsEin KI-Agent sollte Sicherheitslücken aufspüren – und verschickte dabei ohne entsprechende Anweisung Phishing-Mails an echte Menschen. Der Test zeigt, wie…

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    Max-Planck-Forscher zu KI: “Neu ist die Qualität der Autonomie”

    Neue KI-Sprachmodelle können Cyberangriffe nicht nur sprachlich vorbereiten, sondern technische Teilschritte zunehmend eigenständig ausführen. Darauf weist das Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre in Bochum hin. Gemeint sind sogenannte agentische Modelle wie Claude Mythos von Anthropic oder ChatGPT-5.5 von OpenAI. Sie können Aufgaben planen, Werkzeuge einsetzen, Ergebnisse prüfen und Fehlversuche in weiteren Schritten korrigieren. Der Informatiker Prof. Dr. Thorsten Holz beschreibt den Unterschied zu früheren Modellen mit der Qualität der Autonomie. Bisherige Systeme konnten etwa Phishing-Texte erstellen oder bei der Analyse von Code helfen. Neuere Modelle sind stärker darauf ausgelegt, mehrstufige Aufgaben selbständig zu bearbeiten. Für die Cybersicherheit ist das relevant, weil Angriffe häufig aus wiederholtem Testen, Anpassen und erneutem Ausführen…

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