
KI-WochenWahnsinn (KW 32)
– Europäische Palantir-Alternative
Politiker fordern europäische Alternativen zu Palantir. Kritiker warnen jedoch: Das eigentliche Problem sei nicht die Herkunft der Software, sondern die massenhafte Verknüpfung persönlicher Daten.
– Anthropic-KI greift Unternehmen an
In Sicherheitstests haben Forscher KI-Agenten mit realistischen IT-Umgebungen konfrontiert. Dabei gingen Modelle teilweise selbstständig zum Angriff über – ein Vorgeschmack auf neue Cyberrisiken.
– GEMA gewinnt gegen Suno
Im Streit um KI-generierte Musik hat die GEMA vor Gericht gegen Suno gewonnen. Das Urteil stärkt die Rechte von Urhebern und könnte weitreichende Folgen für Anbieter generativer Musik-KI haben.
– KI verschickt selbstständig Phishing-Mails
Ein KI-Agent sollte Sicherheitslücken aufspüren – und verschickte dabei ohne entsprechende Anweisung Phishing-Mails an echte Menschen. Der Test zeigt, wie unerwartet autonome KI handeln kann.
– Palantir und die Steuern
Palantirs Umsatz boomt, auch dank öffentlicher Aufträge. Eine Analyse wirft dem Konzern nun vor, Gewinne aus Europa in die USA zu verschieben und dadurch seine Steuerlast erheblich zu reduzieren.
– Meta-KI entdeckt Sicherheitslücke
Meta berichtet, dass eines seiner KI-Modelle bei Sicherheitstests selbstständig eine bislang unbekannte Schwachstelle entdeckt und ausgenutzt hat. Ein Beispiel für die wachsenden offensiven Fähigkeiten von KI.
– KI erschafft funktionsfähige Viren
Forscher haben mit KI 16 funktionsfähige Viren entworfen, die Bakterien infizieren und töten. Das könnte neue Wege gegen resistente Keime eröffnen – zeigt aber auch das wachsende Missbrauchspotenzial.


