
Diese Trainer prägten den englischen Fußball
Zehn Jahre nach seinem Amtsantritt verlässt Pep Guardiola Manchester City. Unter Guardiola dominierten die „Skyblues“ die Premier League. Er reiht sich damit in eine Reihe von Trainern ein, die ihre Vereine und die Liga geprägt haben. In diesem Artikel sollen Trainer gewürdigt werden, die besonders lange und besonders erfolgreich bei einem Verein waren.
Vorab noch ein kurzer Hinweis: Hier werden die Begriffe „Cheftrainer“ und „Manager“ synonym verwendet. In der englischen Sprache gibt es zwar auch den Begriff „Head Coach“, meist wird im Fußball jedoch „Manager“ verwendet. Das hängt auch damit zusammen, dass ein Manager im englischen Fußball meist nicht nur die klassischen Aufgaben eines Trainers wie Training, Taktik und Aufstellung übernimmt, sondern auch für Transfers verantwortlich ist. Diese Aufgabe wird bei deutschen Klubs in der Regel von einem Sportdirektor übernommen.
Kommen wir nun zu den einflussreichsten Trainern des englischen Vereinsfußballs. Heutzutage wird dieser von den sogenannten „Big Six“ dominiert (Arsenal, Chelsea, Liverpool, Man City, ManUnited und Tottenham). Das war jedoch nicht immer so, wie in diesem Artikel aufgezeigt wird.
Arsenal FC
In den letzten 40 Jahren stand kein Klub so sehr für Kontinuität auf der Trainerbank wie Arsenal. Nur fünf verschiedene Cheftrainer hatte der Hauptstadtklub in diesem Zeitraum. Diese Kontinuität half Arsenal dabei, sich in der Spitzengruppe der Premier League zu etablieren. Besonders drei Manager sind für die positive Entwicklung des Vereins in diesem Zeitraum verantwortlich:
George Graham (1986–1995)
Als Spieler absolvierte George Graham 290 Pflichtspiele für Arsenal. Der offensive Mittelfeldspieler schoss 75 Tore für den Klub aus dem Norden Londons. Der größte Erfolg dieser Zeit war der Doublesieg 1966. Auch in seiner Trainerlaufbahn konnte Graham mit den „Gunners“ einige Titel holen: Zwei Mal wurden sie in dessen neunjähriger Amtszeit englischer Meister, zudem gewannen sie einmal den FA Cup und zwei Mal den EFL Cup. 1994 holten sie mit dem inzwischen abgeschafften Europapokal der Pokalsieger den bis heute einzigen internationalen Titel der Vereinsgeschichte. Das Fundament des Erfolgs unter dem schottischen Trainer war die stabile Defensive. Abwehrchef und Kapitän der „Gunners“ war damals Tony Adams.
Arsène Wenger (1996–2018)
Neben Sir Alex Ferguson ist Arsène Wenger sicherlich der prägendste Manager in der Geschichte der Premier League. Der Franzose sorgte für eine Professionalisierung des Klubs, z.B. indem er die Ernährungspläne der Spieler änderte. Mit Robert Pirés, Patrick Vieira und Thierry Henry nahmen mehrere französische Spieler prägende Rollen in Wengers Arsenal ein. Doch auch deutsche Spieler wie Jens Lehmann, Per Mertesacker, Mesut Özil oder Lukas Podolski waren Teil dieser Mannschaft.
Der größte Erfolg unter Wengers Führung war sicherlich die Saison 2003/04, in der Arsenal das Kunststück gelang, die ganze Saison über ungeschlagen zu bleiben (Saisonübergreifend hielt diese Serie sogar 49 Spiele an). Diese Mannschaft wurde daher auch als „Invincibles“ (dt. „Die Unbesiegbaren“) bezeichnet. Das System war ein 4-4-2 mit Dennis Bergkamp als hängender Spitze.
Insgesamt wurde Arsenal unter Wenger drei Mal englischer Meister und gewann sieben Mal den FA Cup. Die „Gunners“ festigten vor allem in den 2000ern ihren Status als europäischer Spitzenklub, konnten mit Wenger jedoch nie einen internationalen Titel holen. 2006 standen sie immerhin im Champions-League-Finale, unterlagen dort jedoch dem FC Barcelona. Rückblickend betrachtet wird oft bemängelt, dass Arsenal trotz des schleichenden sportlichen Niedergangs zu lange an Wenger festgehalten hat.
Mikel Arteta (seit 2019)
Im Gegensatz zu Manchester United, wo nach dem Ende der Ferguson-Ära ein Vakuum entstand, das niemand füllen konnte, schaffte es bei Arsenal ein Trainer, das Erbe von Arsène Wenger anzutreten. Sein Name ist Mikel Arteta und seine Erfolge sprechen für sich: Zum ersten Mal seit den „Invincibles“ 2004 wurde Arsenal in diesem Jahr Meister, zum ersten Mal seit 2006 standen die „Gunners“ im Champions-League-Finale. Arteta hatte selbst unter Wenger gespielt, doch auch Pep Guardiola war ein großer Einfluss für den Basken, wie er in einer Pressekonferenz verriet. Arteta war Guardiolas Assistent bei Man City, bevor er Arsenal als Cheftrainer übernahm. Dort war er nicht auf Anhieb erfolgreich, doch der Verein glaubte an die langfristige Vision und dies hat sich nun ausgezahlt.
Doch trotz des Erfolges wird Artetas Fußball mehr gehasst als bewundert. Das liegt daran, dass sein Team mit allen Mitteln versucht, Spiele zu „zerstören“, wie man im besagten Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain gesehen hat. Nach der frühen Führung durch Kai Havertz versuchte Arsenal nur noch, diese zu verteidigen. Diesmal war es nicht von Erfolg gekrönt, doch in der Premier League fanden viele Teams kein Mittel gegen Artetas unattraktive Spielweise. Besonders im Fokus der Kritik steht das häufige Zeitspiel. Fabian Hürzeler, der deutsche Trainer von Brighton & Hove Albion, meinte sogar, Arsenals Spielweise sei „kein Fußball“. In der Hinrunde der vergangenen Saison gewann Arsenal 1:0 gegen Brighton. Durch Zeitspiel verkürzte Artetas Mannschaft die Netto-Spielzeit um etwa 30 Minuten. Wenn man es positiv formulieren will, kann man anerkennen, dass Arsenal sowohl in der Premier League (27 Gegentore) als auch in der Champions League (7 Gegentore in 15 Spielen) die beste Defensive stellte.
Offensiv ist vor allem Arsenals Ecken-Strategie sehr erfolgreich (die Mannschaft knackte mit 19 Toren nach Eckbällen einen Premier-League-Rekord). Dieser Erfolg führte sogar dazu, dass Trainer gegnerischer Klubs Regeländerungen forderten. So sollen z.B. die Torhüter besser geschützt werden, wenn es nach Artetas Kritikern geht. Bei eigenen Eckbällen besetzen meist mehrere Spieler den Torraum, um den Bewegungsradius des gegnerischen Torhüters einzuschränken. Diese Strategie ist jedoch keine Idee von Arteta, sondern von Technik-Trainer Nicolas Jover, der für Arsenals Standards verantwortlich ist.
Liverpool FC
Liverpool ist einer der erfolgreichsten Vereine in der Geschichte des englischen Fußballs und wurde von Trainern geprägt, die bis heute Legendenstatus bei den Fans haben. In einem Zeitraum von 32 Jahren (zwischen 1959 und 1991) saßen dort nur vier verschiedene Trainer auf der Bank, zwei von ihnen waren zuvor bereits als Co-Trainer bei den “Reds” tätig gewesen.
Das sind die erfolgreichsten Trainer in der Geschichte des Liverpool FC:
Bill Shankly (1959–1974)
Auf der Website des LFC wird Shankly als „arguably the most famous figure in Liverpool FC’s illustrious history“ (dt. „wohl die berühmteste Person in der glorreichen Geschichte des Liverpool FC“) beschrieben. 15 Jahre lang war Shankly im Amt, gewann drei englische Meisterschaften, zwei Mal den FA Cup und einmal den UEFA Cup. Unter seiner Führung wurde Liverpool zu dem Top-Klub, der es heute ist.
Bob Paisley (1974–1983)
Die Karriere von Bob Paisley bei Liverpool ist alles andere als gewöhnlich. Zunächst lief er von 1939 bis 1954 als Spieler für die „Reds“ auf, im Anschluss arbeitete er fünf Jahre lang als Physiotherapeut, bevor er Co-Trainer von Bill Shankly wurde. 1974 übernahm Paisley als Cheftrainer und füllte diese Rolle bis 1983 aus. In diesen neun Jahren wurde Liverpool sechs Mal englischer Meister, gewann drei Mal den Europapokal der Landesmeister und einmal den UEFA Cup. Insgesamt war Paisley 44 Jahre lang im Verein tätig und da ist noch gar nicht mit einberechnet, dass er Spielertrainer Kenny Dalglish beratend zur Seite stand.
Joe Fagan (1983–1985)
Man könnte sich fragen, warum hier jemand aufgezählt wird, der lediglich zwei Jahre lang Manager beim LFC war. Einerseits stand Joe Fagan in diesen zwei Jahren ganze 130 Mal an der Seitenlinie und führte den Klub zum Gewinn der englischen Meisterschaft, des EFL Cup und des Europapokals der Landesmeister. Andererseits hatte er zuvor bereits Anteil an den erfolgreichen Jahren unter Shankly und Paisley. Zwölf Jahre lang war er Co-Trainer, bevor er Paisley als Cheftrainer beerbte.
Kenny Dalglish (1985–1991)
Schon als Spieler war Kenny Dalglish eine LFC-Legende: Er bestritt 511 Pflichtspiele für den Klub und erzielte dabei 170 Tore. Von 1985 bis 1990 übte er die Doppelfunktion des Spielertrainers aus, die im modernen Fußball äußerst selten geworden ist. In diesen fünf Jahren wurden die „Reds“ drei Mal Meister und gewannen zwei Mal den FA Cup. 2011 übernahm Dalglish noch mal für anderthalb Jahre den Trainerposten in Liverpool, seine zweite Amtszeit war jedoch nicht so erfolgreich. Lediglich der wenig prestigeträchtige EFL Cup konnte damals gewonnen werden, der Punkteschnitt lag nur bei 1,68 (zum Vergleich: in Dalglishs erster Amtszeit betrug der Punkteschnitt noch 2,07). Inzwischen sitzt der Schotte im Vorstand und bleibt dem Verein somit nach wie vor verbunden. Kürzlich machte Dalglish, der in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag feierte, eine Krebs-Diagnose öffentlich.
Rafael Benítez (2004–2010)
Der spanische Trainer Rafael Benítez übernahm den LFC zu einer Zeit, als Arsenal und Manchester United die Premier League dominierten und Chelsea mit dem Geld von Roman Abramovich zum Top-Klub aufstieg. Dennoch war es Liverpool, das 2005 mit dem Gewinn der Champions League nach einem spektakulären Finale gegen den AC Milan international für Aufsehen sorgte. Liverpool konnte einen 0:3-Rückstand in der zweiten Hälfte noch aufholen, nachdem Benítez das System umgestellt hatte. Eine taktische Analyse dieses Spiels findet sich auf Spielverlagerung. Wer der englischen Sprache mächtig ist, kann auch auf eine Analyse auf der vereinseigenen Website zurückgreifen.
Abseits des großen Triumphs in der Champions League konnten die „Reds“ unter Benítez lediglich 2006 den FA Cup gewinnen. Prägende Spieler in der Amtszeit des Spaniers waren sein Landsmann Xabi Alonso und Steven Gerrard, die beide im Mittelfeldzentrum spielten und beide nach ihrer Spielerkarriere eine Laufbahn als Trainer starteten. Das Verhältnis von Alonso und Benítez war jedoch nicht immer konfliktfrei. 2008 verärgerte Alonso seinen damaligen Trainer, als er die Geburt seines ersten Kindes der Teilnahme am Rückspiel des Champions-League-Achtelfinals gegen Inter Mailand vorzog – eine verständliche Entscheidung, jedoch sah Benítez das Berichten zufolge anders. Ungeachtet dessen waren die Jahre unter Benítez nach dessen eigener Aussage sehr lehrreich für Alonso.
Jürgen Klopp (2015–2024)
Schon bei seinen vorigen Stationen Mainz 05 und Borussia Dortmund war Jürgen Klopp jeweils sieben Jahre im Amt, beide Vereine hat er zu großen Erfolgen geführt. Doch erst in Liverpool feierte er seinen größten Erfolg: Den Gewinn der Champions League 2019, dem in der anschließenden Saison die Klub-WM folgte. Auch national konnten die „Reds“ in dieser Zeit einige Erfolge feiern: 2020 holten sie die erste Meisterschaft seit 30 Jahren. Zudem gewann Klopp mit Liverpool einmal den FA Cup und zwei Mal den EFL Cup.
Die Formation, mit der er spielen ließ, war ein 4-3-3 mit Roberto Firmino als falscher Neun. Auch die Flügelzange, die meist aus Sadio Mané und Mohamed Salah bestand, spielte eine entscheidende Rolle in dieser Mannschaft. Klopp prägte zudem die Begriffe „Gegenpressing“ und „Heavy Metal Football“. Gegenpressing beschreibt, dass die gegnerische Mannschaft nach Ballverlusten sofort unter Druck gesetzt werden soll. Die Bezeichnung „Heavy Metal Football“ geht auf ein Zitat von Klopp zurück, mit dem er seinen offensiven, laufintensiven Spielstil von Arsenals Spielstil unter Arsène Wenger abgrenzte: „He likes having the ball, playing football, passes. It’s like an orchestra. But it’s a silent song. But I like heavy metal more. I always want it loud.“
Mit seinem Wechsel zu einem österreichischen Brausehersteller hat der deutsche Trainer, der sich selbst einst in Anlehnung an „The Special One“ Jose Mourinho als „The Normal One“ bezeichnete, hierzulande sein Denkmal beschädigt. In England, wo die Kommerzialisierung des Fußballs ganz andere Ausmaße angenommen hat, dürfte das jedoch kaum jemanden so empören wie die deutschen Fans.
Manchester City
Pep Guardiola (2016–2026)
Guardiola ist einer dieser Trainer, die bei jeder ihrer Stationen bleibenden Eindruck hinterlassen haben, doch weder in Barcelona noch beim FC Bayern blieb er annähernd so lange im Amt wie bei Manchester City. Guardiola beeinflusste viele erfolgreiche Trainer der heutigen Zeit, u.a. seine ehemaligen Spieler Vincent Kompany und Xabi Alonso oder seinen ehemaligen Co-Trainer Mikel Arteta. Er setzte einige taktische Trends, z.B. indem er João Cancelo als inversen oder „falschen“ Außenverteidiger einsetzte, der in Ballbesitzphasen ins defensive Mittelfeld einrückt und wie ein Spielmacher agiert.
Mit den „Skyblues“ dominierte er den englischen Fußball: Sechs Mal wurde City englischer Meister, hinzu kamen drei Titel im FA Cup und fünf im EFL Cup. Auf internationaler Bühne reichte es jedoch nur zu je einem Titel in der Champions League und der Klub-Weltmeisterschaft und das, obwohl mit dem Geld der Investoren aus den Vereinigten Arabischen Emiraten immer wieder Spieler von höchstem Format verpflichtet wurden. Insgesamt hat City in Guardiolas seiner zehnjähriger Amtszeit Spieler für mehr als 2 Milliarden Euro verpflichtet. Misst man die Bilanz Guardiolas in der Champions League an den Transferausgaben des Klubs, relativieren sich seine Erfolge. Dem spanischen Startrainer wurde oft vorgeworfen, sich in großen Spielen „vercoacht“ zu haben.
Manchester United
Alex Ferguson (1986–2013)
Kein Trainer war länger bei einem englischen Spitzenklub im Amt als Sir Alex Ferguson. 27 Jahre lang führte er die Geschicke von Manchester United. Seine Statistiken können sich sehen lassen: 1.499 Pflichtspiele stand er bei Man United an der Seitenlinie (Punkteschnitt: 2,02) und wurde mit den „Red Devils“ 13 Mal englischer Meister, fünf Mal FA-Cup-Sieger, vier Mal EFL-Cup-Sieger und gewann je einmal die Klub-WM, den Weltpokal und den Europapokal der Pokalsieger sowie zwei Mal die Champions League.
Klar, dass in solch einer langen und erfolgreichen Zeit etliche Vereinslegenden kamen und gingen. Besonders hervorzuheben ist die „Class of ’92“, die aus David Beckham, Nicky Butt, Ryan Giggs, Paul Scholes sowie Gary und Phil Neville bestand. Diese Spieler gewannen 1992 gemeinsam den FA Youth Cup, schafften dann unter Ferguson den Sprung zu den Profis und waren 1999 Teil der Mannschaft, die das Triple gewann. Vor allem das Champions-League-Finale gegen Bayern München, bei dem die „Red Devils“ einen 0:1-Rückstand in der Nachspielzeit drehen konnten, bleibt vielen Fußballfans bis heute in Erinnerung. Ferguson hatte beide Torschützen, Teddy Sheringham und Ole Gunnar Solskjaer, zuvor eingewechselt und somit einen entscheidenden Anteil an „der Mutter aller Niederlagen“, wie das Spiel aus Bayern-Sicht genannt wird.
Ein wichtiger Faktor unter Ferguson war Kontinuität und zwar sowohl in taktischer als auch in personeller Hinsicht. Die Formation war meist ein klassisches 4-4-2. Spieler wie Roy Keane oder Rio Ferdinand blieben viele Jahre im Verein. Paul Scholes, Ryan Giggs und Gary Neville verbrachten sogar ihre gesamte Karriere bei ManUnited. Unter Ferguson gelang dort u.a. auch Wayne Rooney und einem gewissen Cristiano Ronaldo der Durchbruch.
Seit Ferguson weg ist, konnten die „Red Devils“ jedoch nie wieder an dessen Erfolge anknüpfen und das, obwohl gleich fünf Spieler aus Fergusons Amtszeit an der Seitenlinie standen (Ryan Giggs, Ruud van Nistelrooy und Darren Fletcher als Interimstrainer, Ole Gunnar Solskjaer und Michael Carrick als Cheftrainer). Auch große Namen wie Louis van Gaal oder José Mourinho schafften es nicht, in die Fußstapfen des schottischen Managers zu treten. Ferguson selbst hat seit dem Ende seiner Trainerlaufbahn lediglich repräsentative Aufgaben im Verein übernommen.
Nottingham Forest
Brian Clough (1975–1993)
Heutzutage zählt Nottingham Forest nicht mehr zu den Top-Klubs in England. Das war jedoch in den späten 70er Jahren noch anders und das ist Brian Clough zu verdanken. Clough stieg 1977 mit Forest in die erste Liga auf, nur ein Jahr später gewann der Klub die Meisterschaft und im darauffolgenden Jahr sogar den Europapokal der Landesmeister. Diesen Titel konnte Forest 1980 auch noch verteidigen. Clough ist damit der erfolgreichste Trainer der Vereinsgeschichte.
Mittelfeldspieler Martin O‘ Neill, der später selbst Trainer wurde, sagte einmal: „Jeder Tag war eine einzige Trainingseinheit von Brian Clough. Wenn er sich mal für 20 oder 25 Minuten zu uns auf den Trainingsplatz begab, hast du so viel gelernt wie von anderen ein ganzes Leben nicht.“


