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KI hilft bei der Suche nach Chemikalien und Giften
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat neue Sensorsysteme entwickelt, die Einsatzkräfte bei der Suche nach gefährlichen Stoffen unterstützen sollen. Die Technik kann auf Drohnen oder geländegängigen Robotern montiert werden und soll dabei helfen, chemische oder biologische Gefahrstoffe zu erkennen, ohne dass Menschen sich unmittelbar in Gefahr begeben müssen. Bislang müssen Feuerwehr, Katastrophenschutz oder andere Einsatzkräfte häufig zunächst selbst in ein möglicherweise kontaminiertes Gebiet vordringen. Erst dort können sie Proben nehmen und feststellen, ob tatsächlich gefährliche Stoffe vorhanden sind. Das kostet Zeit und birgt Risiken.
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Wie viel zu spät kommt der Betrugsschutz der Uni Siegen?
Es ist eine gute Idee, wenn Forschung daran arbeitet, Menschen vor neuen Formen des Betrugs zu schützen. Gerade bei Künstlicher Intelligenz ergeben Schutzmechanismen, Aufklärung und ein besseres Verständnis dafür, wie Kriminelle Vertrauen manipulieren Sinn. Schutzprojekte müssen aber auch einen Bezug zur Realität haben. Schon bisher war es oft so, dass Verbrechen schneller war als Strafverfolgung, Prävention oder Verbraucherschutz. In Zeiten von KI bekommt dieser alte Abstand allerdings eine völlig neue Geschwindigkeit. Was heute noch wie Zukunft klingt, ist morgen schon als App verfügbar, übermorgen automatisiert und kurz darauf Teil alltäglicher Betrugsmaschen. Dieser Zeitfaktor scheint sich allerdings noch nicht bis zum Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) herumgesprochen zu haben, wenn…
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Max-Planck-Forscher zu KI: “Neu ist die Qualität der Autonomie”
Neue KI-Sprachmodelle können Cyberangriffe nicht nur sprachlich vorbereiten, sondern technische Teilschritte zunehmend eigenständig ausführen. Darauf weist das Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre in Bochum hin. Gemeint sind sogenannte agentische Modelle wie Claude Mythos von Anthropic oder ChatGPT-5.5 von OpenAI. Sie können Aufgaben planen, Werkzeuge einsetzen, Ergebnisse prüfen und Fehlversuche in weiteren Schritten korrigieren. Der Informatiker Prof. Dr. Thorsten Holz beschreibt den Unterschied zu früheren Modellen mit der Qualität der Autonomie. Bisherige Systeme konnten etwa Phishing-Texte erstellen oder bei der Analyse von Code helfen. Neuere Modelle sind stärker darauf ausgelegt, mehrstufige Aufgaben selbständig zu bearbeiten. Für die Cybersicherheit ist das relevant, weil Angriffe häufig aus wiederholtem Testen, Anpassen und erneutem Ausführen…
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KI lernt jetzt von künstlichen Daten – und nicht vom Menschen
Es geht um KI, es folgt eine Einstiegsanalogie. Jürgen ist ein Schüler, der sehr viele Bücher gelesen hat. Seine Aufsätze sind gut, weil sie sich an dem orientieren, was er kennt. Das ist das, was Lehrer und Schule erwarten, eine hinreichende Reproduktion alten Wissens. Irgendwann bekommt er keine neuen Bücher mehr, sondern soll nur noch aus seinen eigenen Texten lernen. Anfangs funktioniert das noch. Doch mit der Zeit werden seine Texte glatter, ähnlicher, vorhersehbarer. Er wiederholt sich, verliert Details, wird „durchschnittlicher“. Genau in diese Richtung entwickelt sich ein Teil moderner KI.
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KI bei Gutachten der Deutschen Forschungsgemeinschaft?
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft, kurz DFG, ist die wichtigste deutsche Organisation zur Förderung der Wissenschaft. Ihr Geld bekommt, wessen Antrag von einem Gutachter für gut befunden wird. Genau für diese Gutachten zieht die DFG jetzt eine neue Grenze für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Ab dem 16. April 2026 gelten neue Regeln für den Einsatz von KI in der Begutachtung. Die DFG erlaubt KI dabei nicht grundsätzlich oder schrankenlos, sondern nur unter klaren Bedingungen. Wahnsinnwissen erklärt die Kernpunkte.
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Longread: Wird künstliche Intelligenz uns alle töten?
Das Buch „If Anyone Builds It, Everyone Dies” (Wenn irgendjemand es baut, sterben alle) möchte uns vor den Gefahren künstlicher Superintelligenz warnen. Namhafte Wissenschafts-YouTuber wie Hank Green und Kyle Hill haben es empfohlen, und der Verlag bewirbt es unter anderem mit einem lobenden Zitat des britischen Allround-Künstlers und prominenten Skeptikers Stephen Fry. Skeptix-Mitglied Georg Kammerer hat das Buch gelesen und kommt zu anderen Schlüssen, auch als unser Wahnsinnwissen-Autor Robert von Cube. Das Ende ist nah!? Falls der Titel auf den ersten Blick etwas dick aufgetragen erscheinen sollte, wird gleich im Vorwort Klarheit geschaffen: Es geht buchstäblich um nichts anderes als die vollständige und unausweichliche Auslöschung der Menschheit, falls die Entwicklung…
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Diskussion in Münster über KI in Westfalen
Wie setzen Unternehmen und Institutionen in Westfalen künstliche Intelligenz ein? Darüber diskutieren Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung am 9. März um 18 Uhr in der Studiobühne der Universität Münster (Domplatz 23). Unter dem Titel „KI in Westfalen“ laden die Universitätsgesellschaft Münster und Westfalen e.V. zur öffentlichen Podiumsdiskussion ein. Eine Anmeldung ist erforderlich.
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Richard Sutton: Warum KI erst am Anfang steht
Richard S. Sutton, einer der Mitbegründer des Reinforcement Learning und seit Jahrzehnten eine zentrale Figur der KI-Forschung, stellt in seinem YouTube-Vortrag „The Future of AI“ eine unbequeme These auf: So beeindruckend heutige KI-Systeme auch wirken – wissenschaftlich stehen wir seiner Ansicht nach noch am Anfang. Sprachmodelle seien vor allem mit menschlichen Daten gefüttert und könnten dieses Wissen geschickt wiedergeben, doch sie lernten nicht wirklich weiter und hätten keine eigenen Ziele. Der nächste große Schritt, so Sutton, werde erst kommen, wenn KI-Systeme nicht nur Texte vorhersagen, sondern wie eigenständige Agenten durch Erfahrung lernen, handeln, Rückmeldung bekommen und ihr Verhalten anpassen. Wir haben uns seinen Vortrag angeschauen, und berichten, worum es geht.…
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Das wichtigste Buch des Jahrtausends: „If anyone builds it, everyone dies“
von Robert von Cube Finden Sie den Titel dieses Artikels übertrieben? Dann habe ich eine ernstgemeinte Bitte an Sie: Lesen Sie das Buch, das hier rezensiert wird, und liefern Sie ein überzeugendes Gegenargument. Ich wünsche mir nämlich nichts so sehnlich wie ein überzeugendes Gegenargument. Wenn die Autoren des Buches „If anyone builds it, everyone dies“ (Eliezer Yudkowsky und Nate Soares, beide renommierte KI-Forscher) recht haben, dann ist die Überschrift nicht übertrieben gewählt. Dann droht der Menschheit die Auslöschung durch eine künstliche Superintelligenz und dies ist das Buch der Stunde. Da kein anderes Buch derzeit mehr Aussicht darauf hat, diesen wichtigen Sachverhalt an die Öffentlichkeit zu bringen und weil dieser Sachverhalt –…
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Eine kurze Geschichte des Hypes
Heutzutage hört man oft, dass künstliche Intelligenz nur eine Modeerscheinung sei. Dass es sich lediglich um einen Hype handelt, der von KI-Entwicklern aus Eigeninteresse angeheizt wird, um Investitionen anzuziehen. Dass KI unmöglich all diese Versprechen einhalten kann und dass die Blase irgendwann platzen wird, sodass nichts als Rauch zurückbleibt. Ich habe meine Zweifel daran und möchte anhand eines kurzen Streifzugs durch die Geschichte erklären, warum. Dampf „[…] die Kraft, die in meiner Maschine zum Einsatz kommt, ist in gewisser Weise unendlich und unbegrenzt und ist in der Lage Wasser fünfhundert oder tausend Fuß hoch zu heben, wenn es eine entsprechend tiefe Grube gibt.“ Das ist wahrscheinlich die kühnste Behauptung, die…



























