• Wissen

    KI baut sich ihr eigenes Bild von der Welt

    An der Universität Bonn startet eine neue Forschungsgruppe, die Künstlicher Intelligenz ein umfassenderes Verständnis von Orten vermitteln soll. Der Informatiker Marc Rußwurm entwickelt Methoden, mit denen sich unterschiedliche Geodaten zusammenführen und gemeinsam auswerten lassen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt über das Emmy-Noether-Programm. Geodaten liegen heute fragmentiert vor: Satellitenbilder, Karten, Klimadaten oder Höhenmodelle unterscheiden sich in Struktur, Auflösung und Format. Eine gemeinsame Auswertung ist aufwendig. Genau hier setzt die Forschung an. Ziel ist es, diese Daten so zu verbinden, dass KI-Systeme daraus ein konsistentes Gesamtbild ableiten können.

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    Science Cafés der Uni Bonn zu Biodiversität und Gesundheit

    Im Rahmen des Kulturfestivals „Summer of Change“ lädt die Universität Bonn zu zwei öffentlichen Science Cafés ein. Am 9. Juli (Thema: Biodiversität) und am 7. August (Thema: Planetare Gesundheit) können Besucherinnen und Besucher bei Kaffee mit Forschenden ins Gespräch kommen. Die Veranstaltungen finden jeweils von 16 bis 18 Uhr im Café Luise im P26 (Poststraße 26, Bonn) statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ziel ist es, Nachhaltigkeitsforschung aus dem Hörsaal in den Alltag zu holen – verständlich, niedrigschwellig und im Dialog mit der Gesellschaft. Das Programm wird vom Team N der Uni Bonn gestaltet, einer Initiative des Prorektorats für Nachhaltigkeit, der Stabsstelle Nachhaltigkeit und des Green…

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    Vier Unis, ein Ziel: Genomtechnik

    Genomforschung braucht Daten, Technik – und Verlässlichkeit. Mit dem Jahresbeginn 2025 wird das West German Genome Center (WGGC) von einem Projektverbund in eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung überführt. Beteiligt sind die Universitäten Köln, Düsseldorf, Bonn und Aachen. Damit wird die technische Infrastruktur dauerhaft gesichert, die bislang in wechselnden Förderzyklen betrieben wurde. Das WGGC wurde 2019 als Kompetenzzentrum für „Next Generation Sequencing“ gegründet, einer Methode zur schnellen, hochauflösenden DNA-Analyse. Eingesetzt wird sie in der medizinischen Forschung, bei genetischen Erkrankungen, in der Krebs- und Alternsforschung, bei mikrobiellen Analysen, der Biodiversitätsforschung oder in der Pflanzenzüchtung. Seit 2024 wird das Zentrum durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW finanziell unterstützt. Die neue Rechtsform als…

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