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Warum kennen wir die Klitoris noch immer so schlecht?
Es gibt wissenschaftliche Meldungen, bei denen der eigentliche Nachrichtenwert nicht nur im Forschungsergebnis liegt, sondern auch in der Frage, warum es dieses Ergebnis nicht längst gab. Die neue anatomische Studie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und des Universitätsklinikums Düsseldorf gehört in diese Kategorie. Forscher um Dr. Michael Wolf-Vollenbröker ist es gelungen, den Verlauf und die Verzweigungen des dorsalen Klitorisnervs detailliert darzustellen. Veröffentlicht wurde die Arbeit im Fachjournal „Folia Morphologica“. Medizinisch ist das relevant, weil dieser Nerv wesentlich für die sensible Versorgung der Klitoris ist. Seine genaue Lage und Verzweigung spielen eine Rolle bei Operationen, bei Verletzungen im Rahmen von Geburten, bei geschlechtsangleichenden Eingriffen und bei der rekonstruktiven Chirurgie nach weiblicher Genitalverstümmelung. Dass…
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Menopause: Jahre des Umbruchs
Wahnsinnwissen-Redakteur Sebastian Bartoschek sprach mit Dr. Stephanie Dreyfürst über die Wechseljahr. Dreyfürst ist Germanistin, leitet eine Bildungseinrichtung in Wiesbaden und hat sich – wie sie sagt: „zwangsläufig“ – in das Thema Wechseljahre eingelesen, weil sie selbst mitten in der Perimenopause steckt. Zu Beginn räumt Dreyfürst mit einem verbreiteten Missverständnis auf: Menopause ist streng genommen kein langer Abschnitt, sondern ein Zeitpunkt, der erst rückwirkend feststeht – nämlich dann, wenn zwölf Monate lang keine Blutung mehr aufgetreten ist. Das, was viele meinen, wenn sie „Menopause“ sagen, ist meistens die Perimenopause: die lange Übergangszeit vor der letzten Blutung. Diese Phase könne Jahre dauern, und bei manchen beginne der hormonelle Wandel lange vor dem…





