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Warum ältere Bienen plötzlich wieder Babysitter werden
Wer im Bienenstock die Königin versorgt, den Nachwuchs pflegt oder später Nahrung sammelt, scheint keineswegs zufällig zu geschehen. Ein Forschungsteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie der Universitäten Köln und Frankfurt hat nun Hinweise darauf gefunden, dass bestimmte Nervenzellen im Gehirn der Honigbiene die altersabhängige Arbeitsteilung mitsteuern. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht. In einem Bienenstaat wechseln Arbeiterinnen ihre Aufgaben mit zunehmendem Alter. Junge Tiere kümmern sich zunächst um die Königin und die Brut. Erst später übernehmen sie andere Arbeiten im Stock und fliegen schließlich als Sammelbienen aus. Warum dieser Wechsel so zuverlässig funktioniert, war bislang nur teilweise verstanden.
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Warum unser Gehirn unterschiedlich altert
Warum bleiben manche Menschen bis ins hohe Alter geistig fit, während andere früher abbauen? Zwei internationale Studien mit Beteiligung des Forschungszentrums Jülich zeigen: Eine einfache Antwort gibt es nicht. Das Gehirn altert nicht wegen eines einzelnen Faktors. Viele Einflüsse wirken zusammen. Die Forschenden sprechen vom Exposom. Damit meinen sie alle Umwelt- und Lebensfaktoren, die einen Menschen im Laufe seines Lebens prägen. Dazu gehören Ernährung, Bewegung, Rauchen, Alkohol, Krankheiten, Luftqualität, soziale Lage und der Zugang zu medizinischer Versorgung.
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Karteikästen im Hirn arbeiten zusammen – hä?
Warum erkennen wir einen Freund sofort – egal ob wir ihm im Büro, im Café oder auf der Straße begegnen? Und woher weiß unser Gehirn, ob wir gerade an ein gemütliches Abendessen oder an ein formelles Meeting denken sollen? Forscher der Universität Bonn haben genau dieses Alltagsrätsel untersucht – und dabei etwas Grundsätzliches über unser Gedächtnis gelernt. Die Erkenntnis: Unser Gehirn speichert nicht alles in einem einzigen „Erinnerungsknoten“. Stattdessen arbeitet es arbeitsteilig. Bestimmte Nervenzellen merken sich den Inhalt einer Erinnerung – etwa eine Person, ein Gesicht oder einen Gegenstand. Andere Nervenzellen kümmern sich ausschließlich um den Zusammenhang, also darum, in welcher Situation etwas passiert ist.








