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Eine U-Bahn voller Nazis
Stell dir vor, du sitzt nichtsahnend in der Bahn und auf einmal steigen lauter Nazis ein. Weit und breit keine Polizei zu sehen. Die Stimmung unter den Nazis ist ausgelassen. Derweil sitzen in der Bahn Menschen, die aufgrund ihrer Hautfarbe Feindbilder der Nazis sind. Man kann nur erahnen, wie diese sich fühlen, als sie die Situation erkennen. Diese Schilderung ist leider nicht fiktiv, sondern beschreibt, was am 1. Mai in Essen geschah, als die Polizei entschied, die Teilnehmer einer rechtsextremen Demonstration der NPD-Nachfolgepartei “Die Heimat” in einer gewöhnlichen Bahn der Linie U11 vom Hirschlandplatz zum Essener Hauptbahnhof reisen zu lassen – ohne Polizeibegleitung.
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Bewegungsfreiheit? Nicht für Fußballfans!
Am vergangenen Wochenende ist es wieder zwei Mal passiert: Fußballfans, die auf dem Weg zu einem Auswärtsspiel waren, wurden von der Polizei zurück in ihre jeweilige Heimatstadt geschickt. Diesmal traf es einerseits etwa 700 Fans des 1. FC Köln, die auf dem Weg nach Stuttgart waren, und andererseits eine kleinere Gruppe von etwa 150 Fans des SC Paderborn, die ihren Verein nach Bochum begleiten wollten.





