-
Reporter ohne Grenzen kritisiert neue US-Visavorgaben
Die US-Regierung hat neue Visaregeln für ausländische Journalistinnen und Journalisten beschlossen. Künftig dürfen viele von ihnen zunächst nur noch 240 Tage in den Vereinigten Staaten bleiben. Anschließend muss eine Verlängerung beantragt werden. Für Medienschaffende aus China gelten noch strengere Vorgaben: Ihre Visa sollen auf 90 Tage begrenzt werden. Reporter ohne Grenzen (RSF) kritisiert die Änderungen scharf. Die Organisation warnt, dass internationale Korrespondentinnen und Korrespondenten dadurch dauerhaft in Unsicherheit leben müssten. Wer alle acht Monate erneut um seine Aufenthaltserlaubnis bangen müsse, könne langfristige Recherchen oder Berichterstattungen nur schwer planen.
-
KI: Google verändert Überschriften – und verkauft das als Service
Google testet derzeit eine Funktion, bei der journalistische Überschriften in den Suchergebnissen per KI umformuliert werden. Reporter ohne Grenzen, kurz RSF, warnt vor einem Angriff auf die redaktionelle Freiheit. RSF ist die internationale Organisation Reporters sans frontières, die sich weltweit für Pressefreiheit einsetzt. Die Kritik ist nachvollziehbar: Eine Überschrift ist im Journalismus nicht bloß ein Etikett. Sie setzt den Ton, verdichtet den Inhalt und entscheidet oft darüber, wie ein Text verstanden wird. Genau deshalb ist es problematisch, wenn ausgerechnet die Plattform, über die viele Menschen Nachrichten überhaupt erst finden, diese Überschriften nachträglich verändert. Laut RSF geht es dabei nicht nur um Kürzungen. Die KI verschiebt teils auch den Sinn. Aus…





