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Pyramiden, Atlantis und Smaragdtafeln: Überraschendes zu Ägypten-Mythen?
Wahnsinnwissen-Redakteur Sebastian Bartoschek sprach mit der Ägyptologin Roxane Bicker über eines der dankbarsten Gebiete für besondere Behauptungen überhaupt: das alte Ägypten. Es ging um göttliche Könige, Atlantis, die Smaragdtafeln, angebliche Kraftwerke in Pyramiden und die Frage, warum die ziemlich gut erforschte Wirklichkeit offenbar manchmal nicht geheimnisvoll genug ist. Fangen wir mit den Herrschern vor den Herrschern an. Mit Göttern vor Menschen. Tatsächlich gibt es ägyptische Überlieferungen, nach denen zunächst Götter über Ägypten herrschten. Ausserirdische?
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Tartaria: das Schlamm-QAnon der Archäologie
Es ist ein Weltreich, das es nie gab. Die These ist schnell erzählt: Noch im 19. Jahrhundert soll es ein globales Imperium gegeben haben – technisch überlegen, architektonisch beeindruckend und heute vollständig aus der Geschichte gelöscht. Übrig geblieben seien nur seine Bauwerke. Die Städte, in denen wir leben, seien in Wahrheit Relikte dieser untergegangenen Zivilisation. Die Erzählung trägt den Namen „Tartaria“ und hat sich in den vergangenen Jahren vor allem im Internet verbreitet. Sie wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich, aber nicht völlig abwegig. Alte Karten zeigen tatsächlich „Tartary“, historische Fotos wirken mitunter irritierend, und manche Gebäude erscheinen überraschend aufwendig für ihre Zeit. Genau hier setzt die Theorie an.





