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Mehr Antisemitismus wagen!
Berlin hat gewählt. Die Linke hat gewonnen. 25,7 Prozent. Mit deutlichem Abstand stärkste Kraft. Das kann man nun beklagen. Man kann warnen. Man kann sich fragen, wie es so weit kommen konnte. Man könnte allerdings auch etwas wesentlich Demokratischeres tun: den Wähler ernst nehmen. Denn Wahlergebnisse sind keine Einbahnstraße. Wenn eine Partei ein Viertel der Stimmen erhält, wird sie offenbar etwas richtig gemacht haben. Es wäre geradezu arrogant, ihre Positionen nun einfach deshalb abzulehnen, weil man sie selbst für falsch hält.
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Wie bei der Wehrdienstdebatte gelogen wird
Antimillitarismusproteste mit Argumenten, die direkt den 70ern entsprungen zu sein scheinen, sind ja nichts neues. Neu ist allerdings, dass die Teilnehmer jetzt im Schnitt nicht so alt sind wie ihre Argumente, sondern dass diverse Jugendliche den Altersdurchschnitt massiv senken.
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Nicholas Potter und die autoritäre Linke
In dem Buch „Die neue autoritäre Linke“ warnt der ehemalige taz-Journalist Nicholas Potter vor einer „akuten Bedrohung für die demokratische Gesellschaft“. Bleibt nur die Frage: Wer ist überhaupt diese autoritäre Linke und nach welchen Kriterien wird diese Einordnung vorgenommen?








