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Nähe auf Distanz: Wie Technik gegen Einsamkeit helfen soll
Die Kaffeetasse steht auf dem Tisch – und viele Kilometer entfernt leuchtet bei einem anderen Menschen ein kleines Licht auf. Keine Nachricht, kein Klingeln, kein Videoanruf. Nur das Signal: Ich mache gerade Pause und denke vielleicht an dich. Solche kleinen technischen Gesten standen im Mittelpunkt des Forschungsprojekts VEREINT, das von der Universität Siegen koordiniert wurde. Drei Jahre lang untersuchten Forschende aus Psychologie, Informatik, Gestaltung und Ethik, wie Technik Menschen über räumliche Distanz hinweg näherbringen kann.
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Gegen die Einsamkeit: Die smarte Parkbank
Einsamkeit wird zu einem immer größeren gesellschaftlichen Problem. Die Weltgesundheitsorganisation WHO behandelt fehlende soziale Kontakte inzwischen als ernstes Gesundheitsrisiko. Sie können unter anderem mit Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einem erhöhten Risiko für einen frühen Tod verbunden sein. Social Media kann Menschen verbinden und Kontakte erhalten. Aber Bildschirmkontakte sind offenbar keine einfache Lösung gegen Einsamkeit. Forscher der Universität Siegen drehen die Frage deshalb um: Was wäre, wenn Technik uns nicht noch länger auf einen Bildschirm schauen ließe – sondern dazu brächte, mit dem Menschen neben uns zu sprechen?
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Wie viel zu spät kommt der Betrugsschutz der Uni Siegen?
Es ist eine gute Idee, wenn Forschung daran arbeitet, Menschen vor neuen Formen des Betrugs zu schützen. Gerade bei Künstlicher Intelligenz ergeben Schutzmechanismen, Aufklärung und ein besseres Verständnis dafür, wie Kriminelle Vertrauen manipulieren Sinn. Schutzprojekte müssen aber auch einen Bezug zur Realität haben. Schon bisher war es oft so, dass Verbrechen schneller war als Strafverfolgung, Prävention oder Verbraucherschutz. In Zeiten von KI bekommt dieser alte Abstand allerdings eine völlig neue Geschwindigkeit. Was heute noch wie Zukunft klingt, ist morgen schon als App verfügbar, übermorgen automatisiert und kurz darauf Teil alltäglicher Betrugsmaschen. Dieser Zeitfaktor scheint sich allerdings noch nicht bis zum Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) herumgesprochen zu haben, wenn…








