Wissen
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Das wichtigste Buch des Jahrtausends: „If anyone builds it, everyone dies“
von Robert von Cube Finden Sie den Titel dieses Artikels übertrieben? Dann habe ich eine ernstgemeinte Bitte an Sie: Lesen Sie das Buch, das hier rezensiert wird, und liefern Sie ein überzeugendes Gegenargument. Ich wünsche mir nämlich nichts so sehnlich wie ein überzeugendes Gegenargument. Wenn die Autoren des Buches „If anyone builds it, everyone dies“ (Eliezer Yudkowsky und Nate Soares, beide renommierte KI-Forscher) recht haben, dann ist die Überschrift nicht übertrieben gewählt. Dann droht der Menschheit die Auslöschung durch eine künstliche Superintelligenz und dies ist das Buch der Stunde. Da kein anderes Buch derzeit mehr Aussicht darauf hat, diesen wichtigen Sachverhalt an die Öffentlichkeit zu bringen und weil dieser Sachverhalt –…
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Wer löste da Quantenphysik? Mensch, KI, beide?
https://x.com/OpenAI/status/2022390096625078389
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Spotify: Top-Entwickler schreiben seit Monaten keinen Code mehr
Wie die Internetseite TechCrunch berichtet, hat Spotify in einer Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen (Q4/2025) eine bemerkenswerte Beobachtung geteilt: Die besten Entwickler im Unternehmen hätten „seit Dezember keine einzige Zeile Code“ mehr selbst geschrieben. Spotify-Co-CEO Gustav Söderström verband das mit der Aussage, dass KI-gestütztes Programmieren bei Spotify inzwischen so weit sei, dass sich die Arbeit vieler Entwickler stark verschoben habe – weg vom Tippen von Code, hin zum Anstoßen, Prüfen und Freigeben. Konkret setze Spotify dafür ein internes System namens „Honk“ ein. Dieses soll Produktentwicklung und Auslieferung beschleunigen, indem generative KI direkt in den Entwicklungsablauf eingebaut wird – laut Spotify unter anderem mit „Claude Code“.
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Autonomer KI-Agent veröffentlicht Schmähartikel über menschlichen Open-Source-Entwickler
Stellt euch einfach mal folgende Situation vor: Ihr betreut ehrenamtlich ein weit verbreitetes Softwareprojekt. Jemand reicht eine Codeänderung ein. Die vorgeschlagene Codeänderung schaut ihr euch an und stellt fest, dass derjenige, der den Vorschlag gemacht hat, gar kein Mensch ist, sondern ein autonom agierender KI-Agent ist. Weil die Regeln eures Softwareprojektes aber vorsehen, dass nur Menschen Änderungen vornehmen dürfen, lehnt ihr die Änderung höflich ab. Eigentlich ein Routinevorgang. Daraufhin recherchiert dann allerdings der KI-Agent eure Beitragshistorie, durchsucht das Internet nach persönlichen Informationen über euch und verfasst einen ausführlichen Blogpost, in dem er euch namentlich Heuchelei, psychologische Unsicherheit und Ego-Probleme unterstellt, und veröffentlicht ihn dann im Internet, um euch eins auszuwischen.…
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Eine kurze Geschichte des Hypes
Heutzutage hört man oft, dass künstliche Intelligenz nur eine Modeerscheinung sei. Dass es sich lediglich um einen Hype handelt, der von KI-Entwicklern aus Eigeninteresse angeheizt wird, um Investitionen anzuziehen. Dass KI unmöglich all diese Versprechen einhalten kann und dass die Blase irgendwann platzen wird, sodass nichts als Rauch zurückbleibt. Ich habe meine Zweifel daran und möchte anhand eines kurzen Streifzugs durch die Geschichte erklären, warum. Dampf „[…] die Kraft, die in meiner Maschine zum Einsatz kommt, ist in gewisser Weise unendlich und unbegrenzt und ist in der Lage Wasser fünfhundert oder tausend Fuß hoch zu heben, wenn es eine entsprechend tiefe Grube gibt.“ Das ist wahrscheinlich die kühnste Behauptung, die…
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Verschwörungsideologien für Fachkräfte
Was umgangssprachlich oft als „Verschwörungstheorien“ bezeichnet wird, wird in der Forschung mitunter als Verschwörungsideologien genannt – insbesondere dann, wenn politische Weltbilder, Feindbilder und autoritäre Deutungen im Mittelpunkt stehen. Für Fachkräfte, die in Beratung und politischer Bildung mit diesen Phänomenen konfrontiert sind, steht nun eine neue Informationsplattform zur Verfügung. Unter www.fachinfo-verschwörungsideologie.de bieten die Technische Hochschule Köln und die Universität zu Köln praxisorientierte Fachinformationen für die Soziale Arbeit und die nonformale politische Bildung an. Die Plattform stellt fundierte Erklärungen zu Verschwörungsideologien, Übersichten zu aktuellen Erzählungen und Gruppierungen sowie Materialien für Bildungs- und Beratungssituationen bereit. Ergänzt werden diese durch konkrete Handlungshilfen für Beratungsgespräche und Hinweise auf unterstützende Institutionen. Die Inhalte basieren unter anderem…
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Klimaschäden erzeugen keinen Klimaschutz
Das Klima schützt man nicht durch Schadensvermeidung. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine neue Studie des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie und der University of Oxford. Ein Verhaltensexperiment zeigt: Selbst wenn Menschen wiederholt mit klimabedingten Schäden konfrontiert werden, führt das nicht automatisch zu dauerhaft mehr gemeinschaftlichem Klimaschutz. In dem Experiment spielten Gruppen von jeweils sechs Personen über mehrere Runden ein sogenanntes Klimaspiel. Jede Person erhielt ein Startbudget und musste entscheiden, wie viel sie in einen gemeinsamen Klimafonds einzahlt. Nur wenn die Gruppe insgesamt ein festgelegtes Ziel erreichte, konnten alle ihr restliches Geld behalten. Wurde das Ziel verfehlt, drohte mit hoher Wahrscheinlichkeit ein vollständiger Verlust – als Modell einer Klimakatastrophe. Ein Teil der…
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Kommunalwahl 2025: Frauen bleiben in NRW-Räten deutlich unterrepräsentiert
Die Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen im September 2025 hat den Frauenanteil in Stadt- und Kreisräten weiter sinken lassen. Nach aktuellen Auswertungen liegt er nun bei 33,2 Prozent und damit wieder unter dem Wert der Wahl von 2020. Trotz jahrelanger Diskussionen über Gleichstellung und politische Teilhabe zeigt der langfristige Vergleich, dass sich die Zusammensetzung der kommunalen Vertretungen in den vergangenen zwei Jahrzehnten kaum verändert hat. Die Untersuchung, durchgeführt an der Ruhr-Universität Bochum, wertete die Zusammensetzung von Kreistagen und Stadträten in den kreisfreien Städten aus. Während der Frauenanteil in größeren Städten im Durchschnitt etwas höher liegt als in den Landkreisen, erreichen nur wenige Kommunen Werte oberhalb von 40 Prozent. In vielen ländlich geprägten…
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Sicherheit in Menschenmengen: Was Alter und Erschöpfung verändern
Wie sicher sich Menschen in dichten Menschenmengen bewegen können, hängt stark von ihrem Alter und ihrem körperlichen Zustand ab. Das zeigen Untersuchungen von Forschenden des Forschungszentrums Jülich und der Deutschen Sporthochschule Köln. In Experimenten analysieren sie, wie Bewegung, Gleichgewicht und Reaktionsfähigkeit im Gedränge zusammenwirken – und wann daraus Risiken entstehen. Bei großem Andrang, etwa auf Bahnsteigen, bei Konzerten oder in Stadien, bewegen sich viele Menschen gleichzeitig auf engem Raum. Unterschiedliche Gehgeschwindigkeiten und Reaktionsweisen treffen direkt aufeinander. Je dichter die Menge wird, desto schwerer lassen sich kleine Störungen wie Ausweichbewegungen oder kurze Unsicherheiten ausgleichen. Dadurch steigt das Risiko für Stürze und gefährliche Kettenreaktionen.
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Dunkles exotisches Ding im All
Dunkles exotisches Ding im All gefunden. So ließe sich eine Entdeckung zusammenfassen, die Astronomen gerade ein wenig ratlos, aber sehr neugierig macht. Denn entdeckt wurde etwas, das man eigentlich nicht sehen kann: ein Objekt ohne Licht, ohne Sterne, ohne sichtbare Struktur – aber mit erstaunlich viel Masse. Das geheimnisvolle Objekt liegt rund zehn Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt. Wir beobachten es also zu einem Zeitpunkt, als das Universum noch vergleichsweise jung war. Das Besondere: Es sendet selbst keinerlei Licht aus. Nachgewiesen wurde es nur indirekt, über seine Schwerkraft. Diese wirkt wie eine unsichtbare Linse und verbiegt das Licht einer noch weiter entfernten Galaxie minimal, aber messbar. Um diese winzigen…
























