Wissen
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Incels: Scheitern mit Hass
Im “Herbrand’s” in Ehrenfeld hielt die Psychologin Jasmina Eifert einen Vortrag mit dem Titel “Zwischen Opferrolle und Gewaltfantasie: Die Incel-Bewegung”. Der Vortrag wurde von “Skeptics in the Pub Köln” veranstaltet. Dabei handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe von Kölner Skeptiker*innen, die auf einer Idee aus Großbritannien basiert: Wissenschaftliche Vorträge finden hier nicht in einer typisch akademischen Atmosphäre, sondern in einer Kneipe statt. Die Inhalte des Vortrags sollen hier kurz zusammengefasst werden.
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Weniger Geld durch Lobbyarbeit
Lobbyismus ist in der Wirtschaft als ein zentraler Faktor für Marktverzerrungen: Wenn einzelne Interessengruppen politischen Einfluss nutzen, um Subventionen, steuerliche Erleichterungen oder bürokratische Ausnahmen zu erhalten, entstehen Vorteile, die anderen Marktteilnehmern nicht offenstehen. Ökonomisch bedeutet das, dass Geschäftsmodelle am Markt gehalten werden, die unter Wettbewerbsbedingungen nicht lebensfähig wären. Die Kosten solcher Eingriffe tragen letztlich die Steuerzahler – etwa über staatliche Zuschüsse oder entgangene Einnahmen –, was sich für den Bürger am Ende des Monats in geringerer Kaufkraft und weniger verfügbarem Einkommen bemerkbar machen kann. Vor diesem Hintergrund hat der Verein LobbyControl in einem aktuellen Newsletter eine Bilanz seiner Arbeit gezogen und zentrale Entwicklungen bei der Regulierung von Lobbyismus in Deutschland…
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Vulkanausbruch hilft, Klimawandel zu verstehen
Ein gewaltiger Vulkanausbruch kann helfen, den Klimawandel besser zu verstehen. Das zeigt eine neue internationale Studie zum Ausbruch des Unterwasser-Vulkans Hunga Tonga–Hunga Haʻapai im Jahr 2022. Der Vulkan schleuderte große Mengen Wasserdampf bis in sehr hohe Schichten der Atmosphäre – ein Bereich, der für das Erdklima besonders wichtig ist. Forscher aus vielen Ländern haben untersucht, was dort nach dem Ausbruch geschah. Die Ergebnisse sind im sogenannten APARC-Report 2025 zusammengefasst. APARC ist ein internationales Forschungsprogramm, das erforscht, wie Prozesse in der Atmosphäre das Klima beeinflussen. Für den Bericht wurden Messungen von Satelliten, Wetterballons und Bodenstationen mit Computermodellen kombiniert.
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Wissenschaft zum Ausprobieren: Uni Bonn lädt Schülerinnen zur Schnupper-Uni
Wie fühlt es sich an, echte Wissenschaft zu machen – und passt ein MINT-Fach zu mir? Antworten darauf bietet die Universität Bonn am 10. Februar 2026 bei der Schnupper-Uni für Schülerinnen. Bereits zum 25. Mal richtet sich der Orientierungstag gezielt an mathematisch-naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen der Klassen 10 bis 13 und will Mädchen ermutigen, ihren Platz in Forschung, Technik und Wissenschaft zu finden.
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Incels erklärt – Zwischen Opferrolle und Gewaltfantasie
Am 22. Januar 2026 eröffnen Skeptics in the Pub Köln das Jahr mit einem Vortrag der Psychologin Jasmina Eifert zum sogenannten Inceltum. Mit den Worten „Welcome! This is a forum for involuntary celibates: people who lack a significant other. Are you lonely and wish you had someone in your life? You’re not alone! Join our forum and talk to people just like you.” begrüßt einen eins der bekanntesten Incelforen. Doch was sich anhört wie die Einladung einer supportiven Selbsthilfegruppe, ist in Wahrheit eine Einstiegsmöglichkeit in das so genannte Inceltum – eine extremistische Gruppe, bestehend aus vorwiegend jungen und heterosexuellen Männern, welche antifeministisches und rechtsradikales Gedankengut teilen. „Incel“ dient dabei als…
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Wenn Zellen ihren Abfall nicht loswerden
Zellen sind keine ordentlichen Orte. In ihnen entsteht ständig Müll: beschädigte Bestandteile, falsch gebaute Eiweiße und manchmal auch eingedrungene Bakterien. Damit eine Zelle gesund bleibt, muss sie diesen Abfall erkennen und entsorgen. Forschende der Ruhr-Universität Bochum haben nun genauer verstanden, wie diese zelluläre Müllabfuhr funktioniert. Im Mittelpunkt der neuen Studie steht ein Eiweiß mit dem Namen Optineurin. Es wirkt in der Zelle wie ein Sortierer. Optineurin erkennt schädliche Bestandteile und markiert sie für den Abtransport. Danach werden diese Teile in kleinen Bläschen verpackt und in der Zelle abgebaut. Dieser Reinigungsprozess heißt Autophagie, was so viel bedeutet wie „Selbstverdauung“.
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Diese 6 Tipps helfen dir bei der KI
Künstliche Intelligenz beantwortet heute fast jede Frage. Doch ob diese Antworten verlässlich sind, bleibt oft unklar. Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund schlagen nun ein Modell vor, mit dem sich die Vertrauenswürdigkeit von KI-Systemen besser einordnen lässt. Nicht mit einem einfachen Ja oder Nein, sondern differenziert. Die Philosophen Carina Newen, Albert Newen und Emmanuel Müller gehen davon aus, dass Vertrauen immer mehrere Aspekte hat. Diese gelten nicht nur für KI, sondern auch für Menschen, Institutionen oder technische Systeme. Sie schlagen sechs Kriterien vor, mit denen sich ein Vertrauensprofil erstellen lässt. Erstens: Funktionalität. Wie gut erfüllt ein System seine Aufgabe, und wird die Qualität überprüft?
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Zwischen Unsinn und Neugier: Warum Erich von Däniken wichtig war!
Erich von Däniken hat Generationen fasziniert, irritiert und geprägt – als Provokateur, Suchender und Grenzgänger zwischen Wissenschaft und Spekulation. Zwei sehr persönliche Nachrufe zeigen, warum sein Einfluss weit über seine Thesen hinausreicht. Als Historiker blickt Robert Herr auf seine prägenden Lesejahre zurück und erklärt, warum ausgerechnet ein unwissenschaftlicher Grenzgänger seine Liebe zur Vergangenheit entfachte – und was man aus Däniken trotzdem lernen kann. Als Skeptiker und Verschwörungsforscher erzählt Sebastian Bartoschek, warum Erich von Däniken für seinen eigenen Weg entscheidend war – und wie aus Faszination, Kritik und persönlicher Begegnung Respekt wurde.
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So vermüllt ist der Rhein
Wenn von Müllinseln im Wasser die Rede ist, denken viele an den Pazifik, an riesige Plastikstrudel zwischen Kontinenten oder an Flüsse irgendwo in Asien, die tonnenweise Abfälle ins Meer tragen. Europa kommt da selten vor, Deutschland fast nie. Das Problem scheint weit weg. Aber zumindest da kann Deutschland mit Asien mithalten, denn eine neue Messung der Universität Bonn zeigt nun jedoch: Diese Vorstellung ist falsch. Der Rhein ist vermüllt – und zwar in einem Ausmaß, das bislang deutlich unterschätzt wurde.
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20% unserer Kinder und Jugendlichen sind belastet
Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen bleibt in Deutschland angespannt. Aktuelle Ergebnisse der COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zeigen: Auch Jahre nach der Corona-Pandemie geht es vielen jungen Menschen schlechter als zuvor. Rund ein Fünftel leidet unter psychischen Belastungen und berichtet von eingeschränkter Lebensqualität. COPSY steht für „Child Outcomes in Psychology“. Die Studie begleitet seit Beginn der Pandemie mehrere tausend Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Sie untersucht regelmäßig, wie sich Belastungen, Lebensqualität und seelisches Wohlbefinden entwickeln. Damit ist COPSY derzeit das einzige langfristige Monitoring zur psychischen Gesundheit junger Menschen in Deutschland.


























