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Warum unser Gehirn unterschiedlich altert
Warum bleiben manche Menschen bis ins hohe Alter geistig fit, während andere früher abbauen? Zwei internationale Studien mit Beteiligung des Forschungszentrums Jülich zeigen: Eine einfache Antwort gibt es nicht. Das Gehirn altert nicht wegen eines einzelnen Faktors. Viele Einflüsse wirken zusammen. Die Forschenden sprechen vom Exposom. Damit meinen sie alle Umwelt- und Lebensfaktoren, die einen Menschen im Laufe seines Lebens prägen. Dazu gehören Ernährung, Bewegung, Rauchen, Alkohol, Krankheiten, Luftqualität, soziale Lage und der Zugang zu medizinischer Versorgung.
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Grünes Licht für neue Neutronenquelle in Deutschland
Der Wissenschaftsrat – das wichtigste Beratungsgremium für Forschungspolitik in Deutschland – hat sich für den Bau einer neuen Neutronenquelle in Jülich ausgesprochen. Solche Empfehlungen gelten als entscheidender Schritt auf dem Weg zur staatlichen Förderung großer Forschungsanlagen. Die geplante Anlage HBS-I soll Neutronen erzeugen, mit denen sich Materialien bis auf atomarer Ebene untersuchen lassen – etwa für neue Batterien oder Werkstoffe. Anders als klassische Reaktoren kommt sie ohne nuklearen Brennstoff aus. Hintergrund: Weltweit gehen geeignete Neutronenquellen zurück. Die neue Anlage könnte diese Lücke schließen und Forschung sowie Industrie besseren Zugang zu dieser Schlüsseltechnologie ermöglichen.
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KI für 6G: So sollen Mobilfunknetze der Zukunft schlauer und sparsamer werden
Die nächste Mobilfunkgeneration steht schon in den Startlöchern – und sie soll vor allem eines sein: deutlich intelligenter und energieeffizienter. Dafür arbeiten das Forschungszentrum Jülich und der Netzwerkausrüster Ericsson jetzt gemeinsam an neuen KI-Technologien für 6G. Im Zentrum steht ein besonderer Rechner: JUPITER, Europas erster Exascale-Supercomputer. Der kann mehr als eine Trillion Rechenoperationen pro Sekunde ausführen – eine Zahl mit 18 Nullen. Damit lassen sich extrem komplexe KI-Modelle trainieren, die später Mobilfunknetze steuern und optimieren. „Später“ bedeutet in Deutschland natürlich wirklich „später“, aber immerhin.
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Vulkanausbruch hilft, Klimawandel zu verstehen
Ein gewaltiger Vulkanausbruch kann helfen, den Klimawandel besser zu verstehen. Das zeigt eine neue internationale Studie zum Ausbruch des Unterwasser-Vulkans Hunga Tonga–Hunga Haʻapai im Jahr 2022. Der Vulkan schleuderte große Mengen Wasserdampf bis in sehr hohe Schichten der Atmosphäre – ein Bereich, der für das Erdklima besonders wichtig ist. Forscher aus vielen Ländern haben untersucht, was dort nach dem Ausbruch geschah. Die Ergebnisse sind im sogenannten APARC-Report 2025 zusammengefasst. APARC ist ein internationales Forschungsprogramm, das erforscht, wie Prozesse in der Atmosphäre das Klima beeinflussen. Für den Bericht wurden Messungen von Satelliten, Wetterballons und Bodenstationen mit Computermodellen kombiniert.
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Wieso Auberginen unterschiedlich sind
Auberginen sehen sehr unterschiedlich aus. Sie sind lila oder weiß, rund oder länglich. Manche tragen Stacheln, andere sind völlig glatt. Diese Vielfalt wirkt zufällig, ist es aber nicht. Ein internationales Forschungsteam hat das Erbgut der Aubergine untersucht. Nicht nur einer Sorte, sondern vieler Varianten weltweit. Erstmals liegt nun ein vollständiger genetischer Überblick vor. Forschende sprechen von einem sogenannten Pan-Genom. Dieses Pan-Genom umfasst alle bekannten Auberginen-Gene. Ergänzt wurde es durch den Pan-Phänotyp. Er beschreibt sichtbare Eigenschaften der Pflanzen. Dazu zählen Form, Farbe, Größe und Widerstandskraft. Grundlage der Analyse waren über 3.400 Auberginensorten. Sie stammen aus vielen Regionen der Welt. So ließ sich auch ihre Geschichte rekonstruieren. Ursprünglich kommt die Aubergine aus…













