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Dunkles exotisches Ding im All
Dunkles exotisches Ding im All gefunden. So ließe sich eine Entdeckung zusammenfassen, die Astronomen gerade ein wenig ratlos, aber sehr neugierig macht. Denn entdeckt wurde etwas, das man eigentlich nicht sehen kann: ein Objekt ohne Licht, ohne Sterne, ohne sichtbare Struktur – aber mit erstaunlich viel Masse. Das geheimnisvolle Objekt liegt rund zehn Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt. Wir beobachten es also zu einem Zeitpunkt, als das Universum noch vergleichsweise jung war. Das Besondere: Es sendet selbst keinerlei Licht aus. Nachgewiesen wurde es nur indirekt, über seine Schwerkraft. Diese wirkt wie eine unsichtbare Linse und verbiegt das Licht einer noch weiter entfernten Galaxie minimal, aber messbar. Um diese winzigen…
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Vulkanausbruch hilft, Klimawandel zu verstehen
Ein gewaltiger Vulkanausbruch kann helfen, den Klimawandel besser zu verstehen. Das zeigt eine neue internationale Studie zum Ausbruch des Unterwasser-Vulkans Hunga Tonga–Hunga Haʻapai im Jahr 2022. Der Vulkan schleuderte große Mengen Wasserdampf bis in sehr hohe Schichten der Atmosphäre – ein Bereich, der für das Erdklima besonders wichtig ist. Forscher aus vielen Ländern haben untersucht, was dort nach dem Ausbruch geschah. Die Ergebnisse sind im sogenannten APARC-Report 2025 zusammengefasst. APARC ist ein internationales Forschungsprogramm, das erforscht, wie Prozesse in der Atmosphäre das Klima beeinflussen. Für den Bericht wurden Messungen von Satelliten, Wetterballons und Bodenstationen mit Computermodellen kombiniert.
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Wissenschaft zum Ausprobieren: Uni Bonn lädt Schülerinnen zur Schnupper-Uni
Wie fühlt es sich an, echte Wissenschaft zu machen – und passt ein MINT-Fach zu mir? Antworten darauf bietet die Universität Bonn am 10. Februar 2026 bei der Schnupper-Uni für Schülerinnen. Bereits zum 25. Mal richtet sich der Orientierungstag gezielt an mathematisch-naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen der Klassen 10 bis 13 und will Mädchen ermutigen, ihren Platz in Forschung, Technik und Wissenschaft zu finden.
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Wenn Zellen ihren Abfall nicht loswerden
Zellen sind keine ordentlichen Orte. In ihnen entsteht ständig Müll: beschädigte Bestandteile, falsch gebaute Eiweiße und manchmal auch eingedrungene Bakterien. Damit eine Zelle gesund bleibt, muss sie diesen Abfall erkennen und entsorgen. Forschende der Ruhr-Universität Bochum haben nun genauer verstanden, wie diese zelluläre Müllabfuhr funktioniert. Im Mittelpunkt der neuen Studie steht ein Eiweiß mit dem Namen Optineurin. Es wirkt in der Zelle wie ein Sortierer. Optineurin erkennt schädliche Bestandteile und markiert sie für den Abtransport. Danach werden diese Teile in kleinen Bläschen verpackt und in der Zelle abgebaut. Dieser Reinigungsprozess heißt Autophagie, was so viel bedeutet wie „Selbstverdauung“.
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Diese 6 Tipps helfen dir bei der KI
Künstliche Intelligenz beantwortet heute fast jede Frage. Doch ob diese Antworten verlässlich sind, bleibt oft unklar. Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund schlagen nun ein Modell vor, mit dem sich die Vertrauenswürdigkeit von KI-Systemen besser einordnen lässt. Nicht mit einem einfachen Ja oder Nein, sondern differenziert. Die Philosophen Carina Newen, Albert Newen und Emmanuel Müller gehen davon aus, dass Vertrauen immer mehrere Aspekte hat. Diese gelten nicht nur für KI, sondern auch für Menschen, Institutionen oder technische Systeme. Sie schlagen sechs Kriterien vor, mit denen sich ein Vertrauensprofil erstellen lässt. Erstens: Funktionalität. Wie gut erfüllt ein System seine Aufgabe, und wird die Qualität überprüft?
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20% unserer Kinder und Jugendlichen sind belastet
Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen bleibt in Deutschland angespannt. Aktuelle Ergebnisse der COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zeigen: Auch Jahre nach der Corona-Pandemie geht es vielen jungen Menschen schlechter als zuvor. Rund ein Fünftel leidet unter psychischen Belastungen und berichtet von eingeschränkter Lebensqualität. COPSY steht für „Child Outcomes in Psychology“. Die Studie begleitet seit Beginn der Pandemie mehrere tausend Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Sie untersucht regelmäßig, wie sich Belastungen, Lebensqualität und seelisches Wohlbefinden entwickeln. Damit ist COPSY derzeit das einzige langfristige Monitoring zur psychischen Gesundheit junger Menschen in Deutschland.
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6G: so arbeitet Bochum an den Grundlagen
An der Ruhr-Universität Bochum startet Anfang 2026 das Forschungsprojekt „6GEM+“. Ziel ist es, Grundlagen für die nächste Mobilfunkgeneration 6G zu entwickeln und für industrielle Anwendungen nutzbar zu machen – etwa in der Produktion oder Logistik. Das Projekt läuft vier Jahre und wird im Rahmen des Bundesprogramms „6G-Transfer-Hubs“ mit 25 Millionen Euro gefördert. 6G soll mehr leisten als heutige Mobilfunknetze. Während 5G vor allem schnelle Datenübertragung ermöglicht, sollen künftige Netze gleichzeitig extrem zuverlässig, sehr reaktionsschnell und deutlich energieeffizienter sein. Man kann es sich vorstellen wie einen Verkehrsknotenpunkt, der auch bei hohem Andrang, schlechtem Wetter und Baustellen reibungslos funktioniert.
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Digitale Hoffnung bei Depressionen
Depression ist heute auch ein digitales Thema. Viele Betroffene suchen zuerst im Internet nach Informationen. Jede zweite Person in Deutschland hat online recherchiert. Unter Erkrankten sind es fast vier von fünf. Suchmaschinen stehen dabei an erster Stelle. Soziale Medien und KI gewinnen jedoch an Bedeutung. Vor allem junge Menschen nutzen diese Angebote häufiger. Das hat Chancen. Jeder sechste Betroffene wurde durch Social Media zur Hilfe motiviert. Manche erkennen dort erstmals ihre depressive Erkrankung. Austausch kann entlasten und Einsamkeit verringern. Doch die Risiken sind erheblich. Zwei Drittel können fachliche Qualität kaum beurteilen. Kommerzielle Interessen bleiben oft unerkannt. Viele fühlen sich durch Inhalte überfordert. Besonders problematisch ist der Umgang mit Suizidthemen. Vier…
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Wieso Auberginen unterschiedlich sind
Auberginen sehen sehr unterschiedlich aus. Sie sind lila oder weiß, rund oder länglich. Manche tragen Stacheln, andere sind völlig glatt. Diese Vielfalt wirkt zufällig, ist es aber nicht. Ein internationales Forschungsteam hat das Erbgut der Aubergine untersucht. Nicht nur einer Sorte, sondern vieler Varianten weltweit. Erstmals liegt nun ein vollständiger genetischer Überblick vor. Forschende sprechen von einem sogenannten Pan-Genom. Dieses Pan-Genom umfasst alle bekannten Auberginen-Gene. Ergänzt wurde es durch den Pan-Phänotyp. Er beschreibt sichtbare Eigenschaften der Pflanzen. Dazu zählen Form, Farbe, Größe und Widerstandskraft. Grundlage der Analyse waren über 3.400 Auberginensorten. Sie stammen aus vielen Regionen der Welt. So ließ sich auch ihre Geschichte rekonstruieren. Ursprünglich kommt die Aubergine aus…
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Durchbruch für das Quanteninternet: Lichtzustand erfolgreich teleportiert
Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Paderborn hat einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Quanteninternet erreicht. Erstmals gelang es, den Quantenzustand eines einzelnen Lichtteilchens von einem Quantenpunkt auf ein Photon eines anderen, räumlich getrennten Quantenpunkts zu übertragen. Vereinfacht gesagt: Die Information eines Photons wurde teleportiert – ohne dass das Teilchen selbst den Weg zurücklegen musste. Das Besondere daran: Bisher funktionierte Quantenteleportation meist nur zwischen identischen oder eng gekoppelten Lichtquellen. In diesem Experiment stammten die Photonen erstmals aus zwei unterschiedlichen Quantenemittern. Genau das gilt als zentrale Voraussetzung für künftige Quantenkommunikationsnetze, in denen viele unabhängige Knoten zuverlässig miteinander verbunden sein müssen.
























